Verständnisfrage zur Finanzierbarkeit

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H

Hausbautraum20

Zum Thema Doppelhaus:

Unsere künftigen Nachbarn haben ein Doppelhaus gebaut.
Im Westen ist der Nachbar direkt dran, im Osten ist eine Doppelgarage als Grenzbebauung zu unserer Doppelgarage und sonst eben die 3 Meter. Im Norden haben wir alle in der Häuserreihe sozusagen Grenzbebauung.

Bei gleich großer Hausgrundfläche, gleich großer Garage und gleich großem "richtigen" Südgarten, haben sie 3m x 10m =30qm weniger Grundstück gebraucht, was bei uns immerhin ca. 24.000€ entsprach.

Und bezüglich Fenstern/Terrasse sind wir auch nicht soviel besser dran als sie.
Wir wollen keine Fensterfront, wenn 6m weiter das nächste Haus steht.
Und mit dem 3m×10m Streifen neben dem Haus kann man gartentechnisch nicht allzuviel anfangen.

Also insofern verstehe ich dich und wir hätten auch überlegt ein Doppelhaus zu bauen. Der in Frage kommende Nachbar hätte aber die Westseite "verloren" und wollte da zumindest ein paar Fenster für das Licht am Abend haben.
Außerdem haben wir durch die angebaute Garage zumindest im EG auch nach Osten schon keine Fenster. Wenn der Westen auch noch weggefallen wäre, wäre es fenstertechnisch ja quasi ein RMH.

Insgesamt verstehe ich auf jeden Fall was du meinst mit dem Doppelhausvorteil.

Und insgesamt die Zweifel, ob das ganze Sinn macht bei den Preisen, kommen bestimmt bei vielen öfter mal auf. Das Haus muss einfach auch emotional einen Stellenwert für dich haben, sonst bleibst du besser Mieter
 
A

AleXSR700

Jetzt hast Du mir Deine einfachen Gedanken zum Thema „willkürliche Nutzung von Grundstücken erklärt, aber die Fragen bleiben offen


Zeige mir mal ein Doppelhaus, welches in den letzten 10 Jahren gebaut wurde, egal ob städtisch oder dörflich, welches auf einer Seite mehr als 3 Meter Grenzbebauung hat, also Deine genannten 4-6.

Falsch. Baulandspreise sinken nicht, je mehr ich davon kaufe.
Ich habe das Gefühl, dass du meine Fragen als Angriff nimmst. Ich versuche mich nur zu informieren. Niemand soll sich angegriffen fühlen.

Die Grundstückspreise sinken mit zunehmender Größe. Zumindest hier kannst du genau das beobachten. Ich sagte ja, dass es nicht um einen großen Betrag günstiger wird. Aber lass es am Ende 50.000€ sein. Das ist auch gutes Geld. Und schon alleine bei einer Verhandlung wird der Verkäufer eher gewillt sein dir 50.000€ bei einem Gesamtpreis von 1,5 Mio zu erlassen als bei einem Gesamtpreis von 500.000.

Ansonsten hatte ich das mit den Grundstücksgrenzen vielleicht missverstanden. Das kann sein. Aber wenn, war das nicht aus Boshaftigkeit.

Und die neueren Doppelhaushälften, die ich so sehe, scheinen eher von Bauträgern als Privatpersonen gebaut worden zu sein. Die denken bestimmt nicht Outside of the Box. Und allgemein, wieso sollte ich es nicht machen, nur weil andere vielleicht nicht auf die Idee kamen. Wenn zwei befreundete Familien oder vielleicht Geschwister gemeinsam bauen wollen und die einen haben dich als Berater und die anderen mich, und sie kommen mit ihrem Wunsch, dann prallen sie bei dir ab und ich versuche das rechtlich Mögliche für sie herauszuholen, damit sie ihre Vorstellung realisieren können.
Ich kann sie über das Risiko beraten und ihnen ans Herz legen, alles vertraglich festzusetzen, aber am Ende soll deren Traumhaus entstehen.

Meine Erfahrung in fast allen Bereichen des Lebens und der Dienstleistungen: informiere dich selbst über das generell Machbare. Und dann unterhalte dich mit dem Ausführenden über die Machbarkeit im konkreten Fall. Sonst kriegst du nicht das, wofür du bezahlst. Geschweige denn das, was du haben wolltest.
 
A

AleXSR700

Zum Thema Doppelhaus:

Unsere künftigen Nachbarn haben ein Doppelhaus gebaut.
Im Westen ist der Nachbar direkt dran, im Osten ist eine Doppelgarage als Grenzbebauung zu unserer Doppelgarage und sonst eben die 3 Meter. Im Norden haben wir alle in der Häuserreihe sozusagen Grenzbebauung.

Bei gleich großer Hausgrundfläche, gleich großer Garage und gleich großem "richtigen" Südgarten, haben sie 3m x 10m =30qm weniger Grundstück gebraucht, was bei uns immerhin ca. 24.000€ entsprach.

Und bezüglich Fenstern/Terrasse sind wir auch nicht soviel besser dran als sie.
Wir wollen keine Fensterfront, wenn 6m weiter das nächste Haus steht.
Und mit dem 3m×10m Streifen neben dem Haus kann man gartentechnisch nicht allzuviel anfangen.

Also insofern verstehe ich dich und wir hätten auch überlegt ein Doppelhaus zu bauen. Der in Frage kommende Nachbar hätte aber die Westseite "verloren" und wollte da zumindest ein paar Fenster für das Licht am Abend haben.
Außerdem haben wir durch die angebaute Garage zumindest im EG auch nach Osten schon keine Fenster. Wenn der Westen auch noch weggefallen wäre, wäre es fenstertechnisch ja quasi ein RMH.

Insgesamt verstehe ich auf jeden Fall was du meinst mit dem Doppelhausvorteil.

Und insgesamt die Zweifel, ob das ganze Sinn macht bei den Preisen, kommen bestimmt bei vielen öfter mal auf. Das Haus muss einfach auch emotional einen Stellenwert für dich haben, sonst bleibst du besser Mieter
Ja, das klingt doch gut. Man kommuniziert und wenn es geht, macht man es so, dass es für alle passt. Und wenn es nicht geht, weil eine Partei am Ende einen Nachteil hat, dann lässt man es.
In meinem Gedankenspiel waren effektiv nur zwei Parteien betroffen. Nämlich ich und die Familie in der zweiten Doppelhaushälfte. Denn die anderen Grundstücke sind bereits bebaut und hätten dann mehr statt weniger Abstand zu uns.

Aber doch auch interessant und schön wieviele Menschen ja doch ähnliche Überlegungen bzgl. Hauskauf, Finanzierung, geschickte Bebauung etc. haben
 
R

Rosemon

Ich finde hier wird halt schon wieder von vornherein eine falsche Annahme getroffen. Mit 5k (Haushalts-)Netto ist man in einem Großteil der Republik alles, aber sicher kein Großverdiener. Schon gar nicht in Regionen, in denen der qm Bauland 800€ aufwärts kostet. Wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist und tief in sich geht, wird man feststellen, dass man sich dort als leicht überdurchschnittlich verdienender Normalbürger einfach keinen Neubau für 600-700k leisten kann, es sei denn es liegt durch Erbschaft oder Schenkung ein beträchtlicher Batzen Eigenkapital vor. Der Normalbürger mit o.g. Gehalt kann mit viel Verzicht und Disziplin vielleicht 100k EK einbringen. Das reicht dort ja gerademal für die Nebenkosten.
Sehe ich überhaupt nicht so. Großverdiener motzen oftmals. Sie wissen nämlich nicht wie es ist mit weniger auszukommen... Wir zahlen für unsere etw 3600€ auf den qm und haben ein Verdienst von 3400€ aktuell. Wir konnten Eigenkapital ansparen und waren immer im Urlaub. Hatten nie Kredite am laufen...
 
M

Maschi33

Sehe ich überhaupt nicht so. Großverdiener motzen oftmals. Sie wissen nämlich nicht wie es ist mit weniger auszukommen... Wir zahlen für unsere etw 3600€ auf den qm und haben ein Verdienst von 3400€ aktuell. Wir konnten Eigenkapital ansparen und waren immer im Urlaub. Hatten nie Kredite am laufen...
Ich nehme an du sprichst von einer ETW? Für 3.600€/qm bekommt man mittlerweile eben keine ETW in einer Metropolregion, rechne mal eher 6.000 - 10.000 €/qm. So ist es jedenfalls hier in der Nähe von Mainz/Wiesbaden/Frankfurt. Das könnt ihr mit eurem Verdienst einfach nicht gesund finanzieren.

Urlaub kann man zudem auf sehr verschiedene Weise machen. Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass ihr jedes Jahr mit den Kindern 10 Tage Skiurlaub in Tirol und im Sommer 14 Tage Langstreckenreise in die Karibik oder nach SOA (o.ö.) macht/gemacht habt. Bei geringem Budget sind maximal 10 Tage im Jahr Türkei oder Italien drin. Klar, einigen genügt das auch schon. Wenn man aber noch etwas von der Welt sehen möchte, benötigt man da schon etwas mehr Budget.

Und es ist tatsächlich so, mit 5k Nettoeinkommen bist du in keiner der o.g. Städte Großverdiener. Dazu gibt es auch genügend Statistiken. Sie „motzen“ also nicht ganz zu unrecht, zumindest wenn es um das Thema Eigentum und Immobilienpreise geht.
 
D

denz.

Wieso heißt „was von der Welt sehen“ eigentlich immer das man Langstreckenflüge irgendwohin braucht? Habt ihr im Umkreis von 1000km schon alles gesehen?
 
Zuletzt aktualisiert 30.11.2021
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