Verständnisfrage zur Finanzierbarkeit

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Rosemon

Unsere Großeltern nach dem Krieg hatten es am schwersten. Haben geschafft, alles mit eigenen Händen und auf vieles verzichtet. Häuser riesig aber einfach ausgestattet. Wohingegen Unsere Eltern mit Baujahren aus den 60igern die besten Chancen hatten. Sehr gut bezahlte Jobs, günstige Preise und Unterstützung von Ihren Eltern. Da wurden riesige Häuser mit guter Ausstattung trotz Urlaub gebaut. Nur einer musste damals arbeiten.

Generationen heute haben zwar mehr Luxus, aber viel kleinere Häuser und beide müssen Vollzeit arbeiten gehen. Freizeit bleibt da auf der Strecke.

Ich bin deshalb der Meinung wir müssen weg von 40 oder 35 Std. Ich denke eine 25 Std Woche wäre angemessen mit Teil Lohnausgleich. Die Firmen benötigen auch nicht mehr soviel Arbeitskräfte. Anstatt Jobs abzubauen, sollte die AZ reduziert werden.

Da wir keine Inflation haben und Geld nichts kostet, kann der Staat massiv subventionieren.
Schöne Gedanken in der Elternzeit habe wir tatsächlich so gelebt. Es ging aber natürlich gab es Einschränkungen. Wir ergänzen uns super zumal ich tatsächlich den größten Anteil erbringe. Aktuell schaffen wir es auch mit 100% und eine 75% Stelle. Wären die hohe kitakosten nicht dann könnten wir noch etwas reduzieren.
Mich nervt diese Selbstverständlichkeit "reiche werden immer reich bleiben und schimpfen. Unsere Großeltern würden niemals so abwertend sprechen. Die Dankbarkeit wird immer geringer. Ich finde es wirklich traurig dass man sich bei solch einem hohen Verdienst noch Sorgen machen muss
 
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Rosemon

Ich nehme an du sprichst von einer ETW? Für 3.600€/qm bekommt man mittlerweile eben keine ETW in einer Metropolregion, rechne mal eher 6.000 - 10.000 €/qm. So ist es jedenfalls hier in der Nähe von Mainz/Wiesbaden/Frankfurt. Das könnt ihr mit eurem Verdienst einfach nicht gesund finanzieren.

Urlaub kann man zudem auf sehr verschiedene Weise machen. Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass ihr jedes Jahr mit den Kindern 10 Tage Skiurlaub in Tirol und im Sommer 14 Tage Langstreckenreise in die Karibik oder nach SOA (o.ö.) macht/gemacht habt. Bei geringem Budget sind maximal 10 Tage im Jahr Türkei oder Italien drin. Klar, einigen genügt das auch schon. Wenn man aber noch etwas von der Welt sehen möchte, benötigt man da schon etwas mehr Budget.

Und es ist tatsächlich so, mit 5k Nettoeinkommen bist du in keiner der o.g. Städte Großverdiener. Dazu gibt es auch genügend Statistiken. Sie „motzen“ also nicht ganz zu unrecht, zumindest wenn es um das Thema Eigentum und Immobilienpreise geht.
Ich war tatsächlich noch nie in der Türkei oder Ski fahren.
 
Y

Ybias78

Schöne Gedanken in der Elternzeit habe wir tatsächlich so gelebt. Es ging aber natürlich gab es Einschränkungen. Wir ergänzen uns super zumal ich tatsächlich den größten Anteil erbringe. Aktuell schaffen wir es auch mit 100% und eine 75% Stelle. Wären die hohe kitakosten nicht dann könnten wir noch etwas reduzieren.
Mich nervt diese Selbstverständlichkeit "reiche werden immer reich bleiben und schimpfen. Unsere Großeltern würden niemals so abwertend sprechen. Die Dankbarkeit wird immer geringer. Ich finde es wirklich traurig dass man sich bei solch einem hohen Verdienst noch Sorgen machen muss
Verstehe das Problem nicht... Man kann sich mit 5t€ immer ein Haus leisten, wenn man es nur will. Nur nicht überall wo man will. Wenn ich ein Haus haben will, dann muss man evtl. umziehen in eine günstigere Gegend und nicht vor den Toren Münchens bauen. Ihr beschwert Euch über das Geheule der Reichen, macht aber selbst einen auf mimimi, weil man in der Nähe von München nix bekommt. Dann gehe doch nach Niedersachsen, Brandenburg oder Meck-Pom.
 
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ypg

ypg

Ich habe das Gefühl, dass du meine Fragen als Angriff nimmst. Ich versuche mich nur zu informieren. Niemand soll sich angegriffen fühlen.
Nein, ist nicht so.
Aber ich habe Dir Fragen bezüglich zb Garten gestellt, die nicht beantwortet wurden.
Man kann Dir ja nur „helfen“, Sorry... auf Dich eingehen, wenn man Dich versteht, denn ich habe keine Probleme mit Doppelhäusern. Aber es ist tatsächlich so (und wird hier im Forum auch ständig von 11ant gepredigt), dass Doppelhäuser besser in BT-Hände gehören.

Warum willst Du einen 1000qm großen Garten?
Was ist für Dich ein Garten?
Warum träumt man von einem Garten mitten in der Stadt, wenn es den nicht gibt?
 
H

Hausbautraum20

Aber das ist eine Einstellungssache. Menschen die sich mit 5t€ arm fühlen kommen aus einer Familie bei der Geld oftmals keine Rolle gespielt hat oder Generation Erbe... Wir sind glücklich und damit wollte ich nur sagen dass wir uns mit unserem Einkommen eine Wohnung für 380t€ leisten konnten und wir haben noch lange nicht so viel Geld. Die meisten fahren wahrscheinlich Dicke Autos, haben mehrere Kredite am laufen usw...
Aber für deine 380.000 kannst du dir eine hässliche alte 50qm 2 Zimmer Wohnung in München kaufen. Wenn du damit als 4 köpfige Familie glücklich bist, dann bist du schon ein ziemlich anspruchsloser Mensch.

@Ybias: Ja man kann wegziehen.
Aber nicht jeder mag weg von seiner Familie.
Und du magst zwar kein Geld von deinen Eltern annehmen, aber pflegen wirst du deine Eltern in Polen wohl auch mal schlecht können.
Also wir nehmen gern Geld/Hilfe beim Hausbau unserer Eltern in Anspruch. Ebenso selbstverständlich werden wir uns aber um sie kümmern, wenn sie es selber nicht mehr können.
Das ist für uns Familie, wenn man sich gegenseitig unterstützt, so wie es der andere eben grad braucht.
Wir haben auch zu Großeltern und Cousins/Cousinen ein enges Verhältnis, das uns viel wert ist.
Und ja tatsächlich deutlich mehr als ein großer Garten....
 
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