Grundlagen zu Funk-Smarthome Lösungen

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HansDampf1311

Da ich plane zu bauen, denke ich natürlich auch über Smarthome Lösungen nach. Da dieses Thema komplett neu für mich ist muss ich mich erst mal einarbeiten. Ich möchte deshalb gerne einige grundlegende Fragen und Sachverhalte klären bevore ich weiter mache. Ich schreibe einfach mal meine Gedanken nieder als ob es Fakten wären und würde euch darum bitten mich zu korrigieren wo ich falsch liege :)

KNX oder BUS Systeme möchte ich außen vor lassen und hier zunächst nur über Funklösungen sprechen, also auch nicht diskutieren welches jetzt mehr Sinn macht oder "besser" ist. Eins nach dem anderen, es geht rein ums Verständnis :p

Es gibt ja viele verschiedene Funk Protokolle. Offene wie Z-Wave, ZigBee, "halb offene" wie eNet und proprietäre wie Somfy io.

Somfy hat den Vorteil, dass man alles aus einer Hand bekommt und es plug and play sein sollte. Die optimale Lösung für Einsteiger, man stellt einfach zusammen was man braucht, verbaut es und schon gehts los. Der große Nachteil is natürlich, dass man nur Somfy bzw. nur von Somfy gewünschte Sensoren und Aktoren einbinden kann und auch darauf angewiesen ist, dass Somfy hier weiterhin neue Produkte entwickelt und auch das aktuelle Protokoll fortführt.

eNet ist ein Protokol von einigen wenigen Premiumherstellern und als solches sind auch die Geräte recht kostspielig. Es ist zwar ein offenes Protokol, wird aber nur von wenigen Anbietern und Produkten unterstützt. Also selber Nachteil wie bei Somfy. Auswahl ist begrenzt, Abhängigkeit von einigen wenigen Anbietern.

Die offenen Protokolle, die quasi Standards sind, haben natürlich den Vorteil, dass es hier sehr viele Anbieter gibt. Dies ist aber gleichzeitig auch der größte Nachteil, da man schnell den Überblick verliert, man sich das ganze System zusammenbastelt und nicht alles aus einer Hand hat und auch qualitativ sicher große Unterschiede bestehen.

Ist das so ungefähr Richtig?
 
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nordanney

KNX oder BUS Systeme möchte ich außen vor lassen und hier zunächst nur über Funklösungen sprechen, also auch nicht diskutieren welches jetzt mehr Sinn macht oder "besser" ist. Eins nach dem anderen, es geht rein ums Verständnis :p
Solltest Dir trotzdem beides überlegen. Wenn Du zunächst auf Funk setzt, kannst Du nicht "mal eben" auf KNX umsatteln - dann heißt es Schlitze kloppen. Funk und KNX funktionieren beide.

Ich würde immer ein offenes System bevorzugen. Vielleicht zum Start ein paar Shellys für Schalter / Rollläden. Dann aufrüsten mit ioBroker und Einbindung weiterer Sensoren. Nur so als Idee für Dich.
 
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HansDampf1311

Solltest Dir trotzdem beides überlegen. Wenn Du zunächst auf Funk setzt, kannst Du nicht "mal eben" auf KNX umsatteln - dann heißt es Schlitze kloppen. Funk und KNX funktionieren beide.
Also du meinst Grundfunktionen jetzt per KNX und falls ich mal mehr will einfach mit Funk erweitern? KNX ist ja nicht raus, ich überlege schon beides. Ist nur nicht Thema dieses threads.

Ich würde immer ein offenes System bevorzugen. Vielleicht zum Start ein paar Shellys für Schalter / Rollläden. Dann aufrüsten mit ioBroker und Einbindung weiterer Sensoren. Nur so als Idee für Dich.
Shelly wird dann erst mal per WLAN über die eigene App gesteuert und kann auch ohne Google/Amazon/Apple gesteuert werden, oder? So wie ich das verstehe ist ioBroker sowas wie openHAB/Eclipse Smarthome oder mediola (nur etwas mehr Bastelei)? Was wird da als Gateway benutzt?
 
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Wenn nur Funk in Frage kommt (die Diskussion würde mich den Tag kosten), dann schau dir mal OPUS an. Das basiert auf EnOcean und kommt von einem deutschen Hersteller.

Ansonsten würde ich im Neubau so gut wie möglich Funk vermeiden. Aber ich wollte ja nicht diskutieren :)
 
11ant

11ant

Da ich plane zu bauen, denke ich natürlich auch über Smarthome Lösungen nach. Da dieses Thema komplett neu für mich ist muss ich mich erst mal einarbeiten.
Ich könnte Dir durchaus auch mit sachkundigem Senf zu dieser Fragestellung beitragen, hielte dies aber angesichts Deiner bisherigen Threadhistorie für unverantwortlich. Daher möchte ich Dir hier ersteinmal nur die Warnung geben: widerstehe der Versuchung, zwischenzeitlichen Leerlauf zum Informieren über Details zu "nutzen", so lange Du im Aufbau Deines Hausbauwissens noch nicht einmal (im übertragenen Sinne) "bei der Kellerdecke angekommen" bist !
Bauherren sind da manchmal wie co-schwangere Väter schon lange vor dem Geburtstermin im Geiste schon mitten in der Rückbildungsgymnastik und beim Fläschchenwärmen.

Für Deine Wahl des Baupartners ist dieser Teilaspekt nicht relevant, insoweit es ein typisches Fachplaner-Thema ist, und alle möglichen Systeme auch "bauweisenneutral" zu betrachten sind. Komme bloß nicht auf die Schnapsidee, einen Baupartner danach auszuwählen, ob der irgendein Smarthome-System mit in seinem Katalog stehen hat !
 

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