Grundlagen zu Funk-Smarthome Lösungen

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Mycraft

Mycraft

Moderator
btw: Ein Haus kann auch mit Funkaktoren "Smart" sein.
Beispiel?

Ein weiterer Nachteil der Funkspielzeuge ist der...

Es sind zu großen Teilen de facto Einweglösungen. Mindere/niedrige Qualität, geplante Obsoleszenz, Möglichkeiten der Abschaltung des Supports oder der Kommunikationskanäle und/oder Funktionen unter dem Vorwand: "Es ist veraltet" "Es wird nicht mehr unterstüzt" mitunter schon nach wenigen Jahren. Die wenigstens machen sich Gedanken darüber, dass es im Prinzip gar kein Kauf ist sondern eine Art Miete.
 
hampshire

hampshire

Hier muss man differenzieren. Ein Staubsaugerroboter und ein Rasenmäher usw. sind nur wenige einzelne Geräte welche auch unkritisch sind.
Der beste Satz im Thread. Unkritisches kann man rechts oder links herum basteln. Wenn es mal nicht geht ist es unkritisch. Wenn Du, @HansDampf1311 mit einer gewissen Großzügigkeit über das eine oder andere Problem oder die eine oder andere Fehlfunktion hinwegsehen kannst, ist Dein Ansatz klasse und sicher ein Quell vieler kleinen Freuden. Deine Einleitung ist dann auch stimmig.
Wenn Du Deine Lebensqualität in die Hände einer Hausautomation geben willst, lohnt sich eine Beschäftigung mit Qualität, Sicherheit und Redundanz.
In meinem Haus geht allerlei über Funk. Nichts davon ist wirklich wichtig. Nur Komfortspielerei. Kann alles ausfallen und ich lebe nicht schlechter, komme noch in mein Haus, habe Licht und Wärme. Meine Frau nutzt den Funk-Kram kaum oder weitgehend unwissentlich, da sie sich weder dafür interessiert, noch es besonders goutiert.
 
T

T_im_Norden

Das macht es doch aber noch teurer, als von Anfang an auf KNX zu setzen?
Bei KNX kann ich wenigstens die Taster "in Reihe schalten". Diese jetzt auch noch sternförmig anzufahren benötigt ja wieder mehr Leitungen.
Kannst du, aber er will sich ja nicht vorher auf ein System festlegen.
Flexibilität kostet halt immer mehr.
 
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bauenmk2020

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Ich weiß nicht genau auf was du hinauswillst? Die Funkaktoren sind doch gleich wie die Schaltaktoren in einer Hutschiene in einem Netzwerkschrank. Es ist unerheblich wie die Signale übertragen werden, ob Kabel oder per Funk. Entscheidend ist doch was dahinter passiert, also z.B. ein Licht an geht oder drölf Sachen mehr passieren...

PS: immer mit dem Leitgedanken, dass man sich für ein offenes Funkprotokoll entscheidet und sowenig "Abhängikeiten" wie nötig aufbürdet (Zentrale, Batterien, ...)
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Die Funkaktoren sind doch gleich wie die Schaltaktoren in einer Hutschiene in einem Netzwerkschrank.
Ach so, die Disskussion fußt auf falschen Annahmen. Du vermutest es wäre gleichwertig. Da muss ich dich enttäuschen. Die Funkaktoren für die Steckdose oder die Lampen und andere Bestandteile der Jedermann-Heimautomatisation auf diese Ebene sind dann doch "nur" consumer grade. Was man ja einfach auch schon von aussen sehen kann. Geschweige denn man macht die Plastikverpackung weg und schaut sich das Innere an.

Es ist unerheblich wie die Signale übertragen werden, ob Kabel oder per Funk.
Nein das kann man auch so nicht sagen. Denn bei Funk kommt noch allerlei unnötiges Gedöns dazu.

Entscheidend ist doch was dahinter passiert, also z.B. ein Licht an geht oder drölf Sachen mehr passieren...
Nein nicht nur das Ergebnis sondern auch der Weg dahin ist wichtig. Denn je nachdem wie man die Sache aufzieht kommt es auch u.U. zu erheblichen Verzögerungen oder eben gar Abbrüchen und Telegrammen ins Nirvana.

PS: immer mit dem Leitgedanken, dass man sich für ein offenes Funkprotokoll entscheidet und sowenig "Abhängikeiten" wie nötig aufbürdet (Zentrale, Batterien, ...)
Ja das ist es eben...mit Funk begibt man sich automatisch auf eine höhere Stufe der Abhängigkeit als mit Kabeln.
 
11ant

11ant

Stimmt auch. Aber in beiden freue ich mich über elektrische Fensterheber und eine Klimaautomatik.
Kann man den Rolls überhaupt auf Kurbelfenster downgraden ?
Meine Frau nutzt den Funk-Kram kaum oder weitgehend unwissentlich, da sie sich weder dafür interessiert, noch es besonders goutiert.
Das finde ich einen wichtigen Aspekt bei der Planung: nicht nur den Wife-Acceptance-Faktor, sondern auch die DAU-Tauglichkeit: neben eine Batterie von Zauberwürfel-Schaltern auch noch einen zu setzen, der banal analog I/O funktioniert. Damit man Gästen keinen Besucherausweis mit Transponder umhängen muß, bloß damit die auf der Toilette auch das Licht ankriegen :)
 
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