Hallo zusammen,
wir möchten eigentlich gerne ein Haus bauen. Wir haben jetzt auch ein passenden Grundstück gefunden jedoch wissen wir nicht ob wir überhaupt ein Neubau mit aktuellen Zinsen & Baukosten uns leisten können. Aktuelle Häuser zum Kauf in unserer Region, welche uns gefallen Kosten ca. 425-500k€
Allgemeines zu uns:
Background:
Meine Frau wird noch ca. 15 Monate in Elternzeit bleiben und dann nur noch Teilzeit arbeiten gehen (ca. 60-80% somit nur 600-80 Euro Gehalt im Monat).
Wir haben aktuell noch kein Haus ausgewählt, stehen ganz am Anfang mit unseren Ideen und Vorstellen aber möchten trotzdem einfach mit diesem Beitrag und Eurer Hilfe abklären ob der Wunsch von Eigenheim überhaupt für uns möglich ist. Unser bisher Vorstellung wäre ein Stadtvilla (Massivbau) mit ca. 140m2, ohne Keller aber Garage. Wir kennen Handwerker (auch echte Selbstständige) die womöglich viel schwarz machen könnten, wobei mir noch nicht klar ist wie das mit der Bank und Rechnungen vorlegen ablaufen soll etc.
Unser Idee war es den Ersten Schritt zu machen und das Grundstück demnächst zu kaufen. Das Grundstück wird in den kommenden Monaten erschlossen werden und wir könnten weiterhin Eigenkapital sammeln und damit das Grundstück kaufen.
Wir sind uns Unsicher ob unsere Einkommen ausreichen. Ich kann wirklich nicht abschätzen was ein Neubau ungefähr kostet und wie die dazugehörige Finanzierung aussehen würde. Wir haben uns ca. 1500-1700€ als Ratenzahlung als Limit gesetzt.
Ich würde mich über eine ehrliche Einschätzung eurerseits freuen. 🙂
Viele Grüße
wir möchten eigentlich gerne ein Haus bauen. Wir haben jetzt auch ein passenden Grundstück gefunden jedoch wissen wir nicht ob wir überhaupt ein Neubau mit aktuellen Zinsen & Baukosten uns leisten können. Aktuelle Häuser zum Kauf in unserer Region, welche uns gefallen Kosten ca. 425-500k€
Allgemeines zu uns:
- Wer seid ihr? M + W
- Wie alt seid Ihr? 35+39
- Gibt es Kinder? 2 (3,0 Jahre und 0,7 Jahre)
- Wie viele Stunden arbeitet Ihr? 40 / 0 - aktuell Elternzeit
- Welche Einkünfte habt Ihr? M: 3,3k€ und W: 0€ aktuell Elternzeit (bei Vollzeit 1,0k€)
- Wie viel Eigenkapital habt ihr? 75k€
- Kindergeld (monatlich) aus Deutschland 438€
- Differenzkindergeld (monatlich) aus Luxemburg 125€
- Gesamt Einnahmen im Monat: 3863€
- Warmmiete 900€ (für ca. 105 m2 Wohnung)
- Sprit 200€
- Strom 75€
- Internet 40€
- Handy/Digital-Abos 25€
- Lebensmittel 500€
- GEZ 17€
- Versicherungen 100€
- Gesamtausgaben im Monat ca. 1900€
- Wie groß ist das Grundstück? 925m2 (ganz leichte Hanglage).
- Grundstück in Rheinland-Pfalz (Hunsrück, kleines Dorf)
- Neubau geplant. Einfamilienhaus (Stadtvilla-Typ) mit ca. 140m²
- Grundstückskosten: ca. 75€/m2 (Preis steht erst im Dezember fest). Somit ca. 70k€
- Gesamtkosten Neubau: ?
- abziehbares Eigenkapital: 75k€
- Finanzierungssumme: ?
Background:
Meine Frau wird noch ca. 15 Monate in Elternzeit bleiben und dann nur noch Teilzeit arbeiten gehen (ca. 60-80% somit nur 600-80 Euro Gehalt im Monat).
Wir haben aktuell noch kein Haus ausgewählt, stehen ganz am Anfang mit unseren Ideen und Vorstellen aber möchten trotzdem einfach mit diesem Beitrag und Eurer Hilfe abklären ob der Wunsch von Eigenheim überhaupt für uns möglich ist. Unser bisher Vorstellung wäre ein Stadtvilla (Massivbau) mit ca. 140m2, ohne Keller aber Garage. Wir kennen Handwerker (auch echte Selbstständige) die womöglich viel schwarz machen könnten, wobei mir noch nicht klar ist wie das mit der Bank und Rechnungen vorlegen ablaufen soll etc.
Unser Idee war es den Ersten Schritt zu machen und das Grundstück demnächst zu kaufen. Das Grundstück wird in den kommenden Monaten erschlossen werden und wir könnten weiterhin Eigenkapital sammeln und damit das Grundstück kaufen.
Wir sind uns Unsicher ob unsere Einkommen ausreichen. Ich kann wirklich nicht abschätzen was ein Neubau ungefähr kostet und wie die dazugehörige Finanzierung aussehen würde. Wir haben uns ca. 1500-1700€ als Ratenzahlung als Limit gesetzt.
Ich würde mich über eine ehrliche Einschätzung eurerseits freuen. 🙂
Viele Grüße
TmMike_2 schrieb:
Gleichwohl sorgt die Verpflichtung zur Aufbringung der monatlichen Tilgung schon für einen Vermögensaufbau, da nicht wenige sonst dieses Geld auf andere Wege verkonsumieren und NICHT langfristig Investieren würden.Das ist quasi die Quintessenz meiner "Wall of Text" weiter vorne, nur viel kompakter zusammengeschrieben. ☝
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xMisterDx19.10.22 09:46TmMike_2 schrieb:
(...)
Ich bezweifel, das ein Haus zur Miete wesentlich weniger 'arbeit' verursacht als ein eigenes. (welcher Mieter würde über die Nebenkosten den Gärtner und Winterdienst für 300€ p.m. freiwillig auslagern - wenige)
(...)Das ist eine Milchmädchrechnung. Die 300 EUR "Hausgeld", dienen dem Aufbau von Rücklagen für Reparaturen und Sanierungen, die nach einer gewissen Zeit einfach gemacht werden müssen. Viele, wenn nicht sogar fast alle Hausbesitzer legen aber so gut wie nichts zurück und stehen dann nach 20, 25 Jahren vor der kaputten Heizung und brauchen wieder einen Kredit. Oder vor dem kaputten Dach, was auch immer.
Die Kaltmiete für ein Einfamilienhaus spiegelt meines Erachtens die wahren Kosten am besten wieder, wenn man die 10% Gewinn für den Vermieter einmal abzieht.
Denn der Vermieter muss davon eben zwingend Rücklagen bilden, er muss das Haus instand halten und er muss den Kredit in endlicher Zeit zurückzahlen. Das bildet die Kaltmiete ab.
xMisterDx schrieb:
fast alle Hausbesitzer legen aber so gut wie nichts zurück und stehen dann nach 20, 25 Jahren vor der kaputten Heizung und brauchen wieder einen Kredit.Weiß ich nicht - woher kommt die These?
Wir machen das, und soweit ich weiß viele andere hier im Forum auch? Auch in Finanzierungsthreads wird das immer wieder thematisiert, dass dafür noch genug übrigbleiben / das einkalkuliert werden muss. Sicher mag es Leute geben die das vernachlässigen, aber "fast alle" würde ich nicht mitgehen.
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xMisterDx19.10.22 10:16Ihr hier im Forum spiegelt aber nur einen ziemlich kleinen und gut betuchten Teil aller Hausbesitzer wieder.
In meinem Bekanntenkreis reicht das Vermögen durchweg nicht aus, um selbst kleinere Investitionen wie eine neue Heizung ohne Kredit zu stemmen.
PS:
Für meine These spricht ja auch die Tatsache, dass sich ein großer Teil der Hausbesitzer eine energetische Sanierung ihres Hauses gar nicht leisten kann. Vor allem Rentner nicht.
In meinem Bekanntenkreis reicht das Vermögen durchweg nicht aus, um selbst kleinere Investitionen wie eine neue Heizung ohne Kredit zu stemmen.
PS:
Für meine These spricht ja auch die Tatsache, dass sich ein großer Teil der Hausbesitzer eine energetische Sanierung ihres Hauses gar nicht leisten kann. Vor allem Rentner nicht.
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WilderSueden19.10.22 10:36Eine energetische Sanierung ist auch ein bisschen teurer als eine neue Heizung. Vor allem wenn man dann gleichzeitig von Hoch- auf Niedertemperatursystem umstellt.
Für die Unterscheidung zwischen Hausbesitzern mit und ohne Geld gab es einen einfachen Proxy. Wer 2020 ein Haus verkauft hat und eine Solarthermie drauf hatte, der hat regelmäßig was am Haus gemacht. Und wer sich zu Zeiten einer Einspeisevergütung von 50c keine Photovoltaik montiert hat, der hatte wirklich keine Lust sich ums Haus zu kümmern und keinen Umgang mit Geld. Damals war eine Photovoltaik selbst kreditfinanziert ein sicheres Plusgeschäft.
Für die Unterscheidung zwischen Hausbesitzern mit und ohne Geld gab es einen einfachen Proxy. Wer 2020 ein Haus verkauft hat und eine Solarthermie drauf hatte, der hat regelmäßig was am Haus gemacht. Und wer sich zu Zeiten einer Einspeisevergütung von 50c keine Photovoltaik montiert hat, der hatte wirklich keine Lust sich ums Haus zu kümmern und keinen Umgang mit Geld. Damals war eine Photovoltaik selbst kreditfinanziert ein sicheres Plusgeschäft.
xMisterDx schrieb:Das glaubst auch nur du. Da geht erst einmal ordentlich Geld ab für Allgemeinstrom + Wasser, Hausmeister, Verwalter, Aufzug, Erfüllung diverser Vorschriften die du nur in Mehrfamilienhaus hast. Rücklagen sind da gar kein so großer Teil mehr.
Die 300 EUR "Hausgeld", dienen dem Aufbau von Rücklagen für Reparaturen und Sanierungen, die nach einer gewissen Zeit einfach gemacht werden müssen.
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xMisterDx19.10.22 10:46Das "Hausgeld" steht extra in Anführungszeichen, weil ich mich einzig und allein auf die Miete eines Einfamilienhaus bezogen habe.
Meine Mutter hat zufällig ne ETW in einem Mehrfamilienhaus, daher weiß ich ganz gut, wofür das da ist. Verwalter/Hausmeister gibt's nicht, Aufzug auch nicht... Allgemeinstrom sind Kleckerbeträge 😉
Meine Mutter hat zufällig ne ETW in einem Mehrfamilienhaus, daher weiß ich ganz gut, wofür das da ist. Verwalter/Hausmeister gibt's nicht, Aufzug auch nicht... Allgemeinstrom sind Kleckerbeträge 😉
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