ᐅ Vaillant Erfahrungen arotherm plus VWL 35, 55, 75
Erstellt am: 04.03.22 14:21
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CommanderROR14.02.26 09:36Also wenn die Perspektive auf dem Foto nicht völlig täuscht und Deine Arotherm Plus nicht ganz anders reagiert als meine, dann wird selbst im tiefsten Winter kaum ein spürbarer Lufstrom an der Hecke ankommen. Und ein Kaltluftsee wird sich auch nicht bilden, denn die ausgeblasene Luft ist nach meinen Messungen direkt im Luftstrom der Vaillant nur 2-3K unter der angesaugten Luft und diese Differenz gleicht sich sehr schnell wieder aus, noch ehe die Vaillant da etwas wieder einsaugen kann. Sofern die Anlage also nicht in einer "Grube" steht sie nach allen Seiten geschlossen ist, wird sa nichts passieren.
W
Westfale010114.02.26 12:04Lupo007 schrieb:
Nein. Der einzige Nachteil, den Du hast, ist die höhere Anzahl an Takten. Aber keiner von uns weiß, wie stark sich das tatsächlich auf die Lebensdauer auswirkt. Also nicht zu viele Gedanken machen.Vielen Dank. Nur die höhere Taktzahl leuchtet mir nicht ein?
Müsste sich diese nicht verringert sein?
Meine Schlussfolgerung: Weniger Leistung —> längerer Abbau des Energieintegrals —> weniger Takte.
Ich meinte das anders: Bzgl. der Überdimensionierung ist das eigentlich der einzige Nachteil ggü. einer Wärmepumpe mit weniger Leistung.
Die Leistungsbegrenzung über den Flüsterbetrieb wird nicht so viel bringen (wenn überhaupt), da sich die Wärmepumpe in ihrem Arbeitsbereich (25-100% Kompressorleistung) sowieso runter regelt, wenn die Vorlauf-Soll-Temp erreicht wird. Die Takte entstehen ja nicht am oberen Ende der Leistungsskala bzw. an der Leistungsbegrenzung, sondern am unteren Ende der Leistungsregelung (bei der 120er vermutlich bei 25% Kompressorleistung), d.h. wenn noch weniger Leistung gefragt wäre.
Wichtig ist, dass Du so gleichmäßig wie möglich die Wärmeenergie abnimmst, d.h. keine Raumregler, die in Aktion treten müssen, da idealerweise alle Räume thermisch abgeglichen sind. Damit wirst Du die längsten Takte erzielen. Ansonsten wirst Du vermutlich schon "Kompressor starten ab" für den Heizbetrieb auf den niedrigsten Wert gestellt haben (bei Dir vermutlich -100 Gradminuten) und das war's an relevanten Hebeln.
Die Leistungsbegrenzung über den Flüsterbetrieb wird nicht so viel bringen (wenn überhaupt), da sich die Wärmepumpe in ihrem Arbeitsbereich (25-100% Kompressorleistung) sowieso runter regelt, wenn die Vorlauf-Soll-Temp erreicht wird. Die Takte entstehen ja nicht am oberen Ende der Leistungsskala bzw. an der Leistungsbegrenzung, sondern am unteren Ende der Leistungsregelung (bei der 120er vermutlich bei 25% Kompressorleistung), d.h. wenn noch weniger Leistung gefragt wäre.
Wichtig ist, dass Du so gleichmäßig wie möglich die Wärmeenergie abnimmst, d.h. keine Raumregler, die in Aktion treten müssen, da idealerweise alle Räume thermisch abgeglichen sind. Damit wirst Du die längsten Takte erzielen. Ansonsten wirst Du vermutlich schon "Kompressor starten ab" für den Heizbetrieb auf den niedrigsten Wert gestellt haben (bei Dir vermutlich -100 Gradminuten) und das war's an relevanten Hebeln.
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Westfale010114.02.26 14:12Exakt. Alles soweit eingestellt und 2-5 Takte sind dafür mE ziemlich gut.
Höhere Anschaffungskosten trotz geringerem Installateursaufschlag gegen evtl. geringere „hohe“ Belastungen und längerer Laufzeiten sind womöglich wunschdenken. Nichtsdestotrotz nun ziemlich zufrieden.
Höhere Anschaffungskosten trotz geringerem Installateursaufschlag gegen evtl. geringere „hohe“ Belastungen und längerer Laufzeiten sind womöglich wunschdenken. Nichtsdestotrotz nun ziemlich zufrieden.
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Mosel-2024-714.02.26 17:51CommanderROR schrieb:
Also wenn die Perspektive auf dem Foto nicht völlig täuscht und Deine Arotherm Plus nicht ganz anders reagiert als meine, dann wird selbst im tiefsten Winter kaum ein spürbarer Lufstrom an der Hecke ankommen.Das stimmt so nicht. Wir haben aktuell Außentemperaturen um die 0°C. Die Arotherm läuft dann mit einer Leistungsaufnahme von 600-700 W elektrisch. Da flattern die welken Blätter an der Hecke (3m Abstand zur Wärmepumpe) schon recht ordentlich. Ist auch gut so, denn dann die ausgeblasene Kaltluft besser über den Fußweg abfließen.
Danke euch im Übrigen allen für die Kommentare zum Thema "Kaltluftsee"!
Mir ging es darum, eine Erklärung für die im Vergleich zu hugi-01 schlechtere Arbeitszahl zu finden - bei durchaus ähnlichen Rahmenbedingungen bezüglich des Gebäudes und des Settings der Heizung. Rückströmende Kaltluft war für mich ein möglicher Erklärungsansatz.
Trotzdem bin ich mit der Arotherm insgesamt sehr zufrieden. Wir werden mit der neuen Außeneinheit einen Jahresverbrauch von insgesamt ca. 1.900 kWh elektrisch haben. Damit kann ich gut leben. Weniger wäre naürlich noch schöner!
Im livemonitor die Lufteinlasstemperatur mit der Außentemperatur vergleichen dann müsste man sehen, ob man einen Kältesee hat. Kann dabei auch unterschiedliche Werte aufgrund der unterschiedlichen Positionen durch Sonnenschein usw geben.
Drosseln auf 40% bringt schon was gegen Takten, weil das Temperaturdefizit langsamer abgebaut wird oder erstmal weiter ansteigt.
Schlechtere AZ kann daran liegen, dass die mit zu geringe Differenz zwischen vor und Rücklauf errechnet wird, weil die Temperaturfühler für Vor und Rücklauf nicht kalibriert sind und fehlerhaft messen. Schon 0,3 Grad macht da schon viel aus.
Drosseln auf 40% bringt schon was gegen Takten, weil das Temperaturdefizit langsamer abgebaut wird oder erstmal weiter ansteigt.
Schlechtere AZ kann daran liegen, dass die mit zu geringe Differenz zwischen vor und Rücklauf errechnet wird, weil die Temperaturfühler für Vor und Rücklauf nicht kalibriert sind und fehlerhaft messen. Schon 0,3 Grad macht da schon viel aus.
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