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Hausbau mit 21 Jahren .. zu jung?

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Das bedeutet für mich aber keineswegs, dass ich mich nicht um eine 100%-Lösung bemühen sollte.
Oh ja, Pareto meint nicht ein Plädoyer, 80% zur neuen Benchmark zu erklären - sondern lediglich ein Bewußtsein dafür, daß der Berg nach dem Paretooptimalpunkt um ein Vielfaches steiler wird; und - und das wollte ich deutlich machen: wenn man mit dieser Erkenntnis im Hintergrund am 80%-Punkt innehält, hat man noch die Energie, mit der man beim zweiten Projekt wieder bis an dessen 80%-Punkt kommt. Alternativ dieselbe Energie dafür zu disponieren, das erste Projekt zum Maximalpunkt zu führen, dürfte mit Sechzig klug sein, mit Vierzig ein bißchen, und mit Zwanzig eben eher nicht die klügere Variante an einer 50/50 Gabelung.
Mein Rat - aber eben deswegen sind wir hier ja so Viele mit so unterschiedlichen Ansichten, daß niemand mangels Auswahl meinen Rat als einzigen nehmen muß - lautet in dieser Situation: wäge wohl und dosiere sparsam, wieviel Optimierung noch in Haus Eins gesteckt werden sollte.
Ja, das ist völlig berechtigt, anzuzweifeln, daß es so sicher käme wie das Amen in der Kirche, wenn ich als wahrscheinlich ansehe, daß der TE a) mit "Lernhaus jetzt, Dauerhaus später" besser fahren wird und b) dabei noch u30 reif für den Sprung zur zweiten Stufe sein wird.
 
Ein Haus für die Ewigkeit? Ja!!! Wieso denn nicht?
Weil das Leben und die Entwicklung unserer Gesellschaft für Menschen, die jetzt Anfang 20 sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch sehr viele Überraschungen bereit halten wird. Unsere Welt entwickelt sich zunehmend disruptiv.
Natürlich kann man dennoch alles für das erste Haus geben und sich voll reinknien. Nachhaltig handeln ist völlig in Ordnung. Auch mit Anfang. 20 Eine Vorstellung von Ewigkeit damit zu verknüpfen ist kein nachhaltiges Denken, sondern eher naiv.
 
Da im November Stelltermin ist, braucht man den Grundriss jetzt auch nicht zerpflücken. Das macht ihm nur die Vorfreude madig. Und so schlimm ist es auch nicht. Freu dich auf dein Haus und sei kreativ um den Platz vernünftig zu nutzen.

Ja die Diele ist klein. Muss man halt kreativ sein. Schuhe unter die Treppe und für Jacken müssen Haken drüber. Was zuviel ist in den Schrank im Büro. Gibt Schlimmeres

Der Koch / Wohnbereich ist nicht üppig, ja... Dann gibt's halt nur n 1.5m Tisch. Den kann man bei Besuch immer noch ausziehen und dann ist es halt mal einen Abend bisschen enger.

Klar ginge einiges schöner, aber wenn ich die Häuser meiner Verwandtschaft sehe, wäre an dem Grundriss hier so ziemlich alles eine Verbesserung zu den Bestandsbauten. Trotzdem ist keiner unglücklich ;)

Uns wurde auch abgeraten den Wohnbereich als Durchgang zur Küche zu planen. Wir findens nach wie vor toll so. Es muss halt zur Familie passen. Das werdet ihr aber erst später raus finden.

Und keine Angst weil ihr noch jung seid. Ich habe meine Frau mit 15 kennen gelernt und denke auch mit 32 nicht dran sie einzutauschen ;) wenn ihr euch sicher seid... Machen... Es gibt für alles Lösungen.

Du musst halt bei einigen Sachen Kompromisse eingehen, 80/20 halte ich im Büro für richtig um das Pensum halbwegs zu schaffen, gehört für mich aber nicht zu den eigenen 4 Wänden. Wenn ich meine Decke nach Pareto spachteln würde... Sähe die nachher zum kotzen aus und ich würde mich jedes Mal ärgern wenn ich den Raum betrete. 80/20 ja, aber nur da wo es auch für einen selbst Sinn macht.

Und wenn du dir jetzt Mühe gibt, lässt es sich später auch besser verkaufen wenn du doch mal was anderes suchst
 
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Was spricht dagegen den Bereich unter der Treppe so zu trennen das ich von der Küche aus den Bereich nutze, der sinnvoll nutzbar ist und vom Flur aus den Bereich nutze der für Speis nicht sinnvoll ist? Ein paar Schuhe / Stiefel sollten da hingehen. Je nachdem wie viel Platz ist, vielleicht sogar ein Regalboden für ne 2. Ebene für die Schuhe. Drüber an die Treppe paar Haken für die Jacken.

Der TE muss sich jetzt halt pfiffige Detaillösungen einfallen lassen für Punkte die der Grundriss an sich nicht optimal löst.
 

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ich persönlich hab keinen Zweifel dran, das man mit dem Grundriss (trotz der unstrittigen Defizite) ein Haus bekommt, in dem man mit cleverer Raumnutzung wunderbar leben kann. Auch mit 2 Kids.

Auch Südlage der Zimmer ist nicht immer Gold. Wir haben 3 Kinderzimmer gebaut. Und ich muss sagen: Das Nord-Kinderzimmer ist das schönste weil die Abend / Nachmittagssonne seitlich genial reinscheint und ein großes Dachfenster drin ist, wo man das Bett drunter stellen kann.
 
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