Hausbau mit 21 Jahren .. zu jung?

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Hier wird eine extrem große Diskussion breit getreten die so gar nicht gewollt ist denke ich...

Der TE wollte doch unsere Hilfe.. Verbesserungen/Meinungen etc. Finde es dann ganz gut, wenn man ihm "die Augen öffnet" und sagt: Hey, schau mal, du willst Kinder, aus diesem Grund der Tipp: mach dies und dies oben im Kinderzimmer oder hey: da kommen noch die und die Dinge auf dich zu, wodurch du dort und da mehr Platz brauchst. Es ist eher in gut gemeinter Rat als zu sagen: Keiner darf Fehler machen.

In dem Alter schaut man nicht in die Zukunft, das ist das "Problem", dadurch wird der TE sich aber eventuell in ein paar Jahren grün und blau ärgern, dass er keine Garderobe hat und niemals hierfür Platz hat! Das kann doch sein, oder nicht? Darauf weisen wir ihn hin! Ich vermute, dass hier die Leute nur Tipps geben wollen, so dass der TE nicht unglücklich ist in ein paar Jahren. Das ist mit Optimierung und Zukunftsgedanken gemeint. Jeder macht Fehler, das ist klar, es geht darum, welcher Fehler vermieden werden kann, den der TE erst erkennt, wenn er sich die Tipps hier abgeholt hat, der er das aktuell nicht sieht, jedoch eventuell versteht wenn er sich damit befasst!
Du hast Recht !
Mir, als altem Kerl, gefällt es, dass ein junger Mensch weniger unbedarft an Dinge herangeht, während ich mir heute oftmals Gedanken über Dinge mache, die ich früher weggelächelt hätte. Früher eben..... :eek:
Und natürlich ist es hilfreich für ihn, hier Hinweise wg. Funktion etc. zu erhaltenb, davon hätte ich mir früher so manche erwünscht.
Nur geht es manchmal eben aucb sehr ins Private, ob er alt genug ist, ob wer das Leben richtig sieht, all die Probleme etc. und da denke ich mir, dass der ein oder andere Hinweis dann auch reicht und so wie @exto1791 schreibt, letztlich dann etwas Anderes absolut breit getreten und eher negativ bewertet wird.
 
Nur denke ich halt auch, dass wenn jemand in diesem Alter so etwas plant, handelt es sich "vermutlich" um einen sehr bodenständigen Typen, der evenutell dies zu seinem Traum machen will und eventuell auch sehr sehr lange darin wohnen wird,
Ich denke eher, daß auch (oder gerade) jemand, der so jung schon recht reif ist und sich altersüberdurchschnittlich selbstreflektiert, mit dem Reifen nicht so bald aufhören wird und auf seinem weiteren Lebensweg eventuell noch mehr Häuser bauen wird als @hampshire oder @nordanney - das schließt nicht aus, daß er nach seiner Selbsteinschätzung annehmen kann, den Status vom Ende des laufenden Jahres für zehn oder mehr Jahre fortzuführen. Aber ich wäre auch nicht überrascht, wenn er noch eine Weile weiter schnell reift und schon in vier Jahren hier sein zweites Haus diskutiert.
So, nun bin ich aber erst´mal gespannt, was er selbst bei seinem nächsten Besuch in dieser Diskussion dazu sagt.
 
Es geht nicht darum, wie flexibel man in welchem Alter man ist, ob man drei oder dreißig Jacken hat, sondern m.E. darum, daß man, egal wie alt man ist, für ein Haus eine stattliche Summe latzt. Und zumindest ich bin so gestrickt - und das war ich auch schon Anfang 20 - daß ich dann alles möglichst perfekt und gut haben möchte. So ein Haus ist ja nicht wie ein T-Shirt von H&M, das ich zweimal trage und dann gefällt es mir eben doch nicht mehr so und kommt in die Kleidersammlung.

Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich wohl auch schon Anfang 20 gebaut - Häuser entworfen so aus Jux und Dollerei hab ich damals schon. Wenn ich ein tolles Grundstück gesehen hab, dann hab ich mir überlegt, welches Traumhaus ich da wohl drauf gebaut hätte etc.
So denke ich auch. Ich habe schon mit 15 gewusst, ein Eigenheim zu beziehen, gern anders als das meiner Eltern. Viel gezeichnet, Häuser in denen ich drin war, Wohnungen, Häuser, die ich nur von außen kannte... alle sahen anders aus als das, was ich mir jetzt baute und bauen würde. Mein gekauftes Reihenhaus mit 32 war bezahlbar und hübsch. Der 2qm große Flur ging mir dann gleich auf den Zeiger, kein Südfenster... ist mir dann später erst aufgefallen.
Das jetzige Haus hat auch Mankos: der fleißige Leser weiß, dass wegen Corona und andere Umstände jetzt ein Wohnwagen bei uns eingezogen ist ... der Stellplatz musste erstmal geschaffen werden, denn nie und nimmer dran gedacht, dass ein drittes Gefährt bei uns mal Platz haben muss... hätten wir das gewusst, „dann hätten wir ganz anders gebaut„ :p Aber ist alles nicht schlimm.
Hier wird eine extrem große Diskussion breit getreten die so gar nicht gewollt ist denke ich...
Solche Diskussionen sind doch nett. Ich hab hier noch nichts Böses gelesen. Allerdings habe ich es tatsächlich so verstanden, dass der TE Meinungen zum Grundriss haben wollte und nun doch eher etwas ernüchtert oder beleidigt ist. Das ist natürlich schade.
 
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Ich hab hier noch nichts Böses gelesen. Allerdings habe ich es tatsächlich so verstanden, dass der TE Meinungen zum Grundriss haben wollte und nun doch eher etwas ernüchtert oder beleidigt ist.
Im Eröffnungsbeitrag am 1. August macht der TE den Eindruck, noch in der Findungsphase des Anbieters zu sein, in Beitrag #31 vom 2. September spricht er dann von einem Stelltermin im November. Da sachichma, der läßt wohl nix anbrennen. Ernüchterung oder Beleidigtsein habe ich ihn nicht äußern gelesen. Wie final die Detailplanung ist, dazu würde mich seine Stellungnahme freuen. Mit meiner Anregung der Erkerausbügelung bin ich dann wahrscheinlich zu spät, aber die Teilung des Treppenunterraumes in Speis und Schuhschrank hoffe ich noch umsetzbar. Falls für die eine oder andere Optimierungsmöglichkeit der Zug (bei "Haus Eins") schon abgefahren ist: "Tel Aviv" (oder so ähnlich), wie der Franzose sagt ;-) und dann ist meine Globaleinstellung (auf junge Bauherren bezogen) "besser das Flair in der Hand als das Jette auf dem Dach" - jeder Fortschritt auf der Immobilienleiter zählt.
 
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