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Hausbau mit 21 Jahren .. zu jung?

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Ich bin aber auch der Meinung, dass sich die Prioriäten extrem verschoben haben: Urlaub, Karriere, eigene Freiheit, sich selbst finden oder sonstige Geschichten... Früher war es ganz normal mit unter 25 ein Haus zu bauen.
Ja, das ist die Generation, die uns um unsere Möglichkeiten und Freiraum beneiden.
Wie gesagt @ypg , wir sind beide Unbefristet in einem sehr guten Arbeitsverhältnis. Ich denke mal das wir Budgettechnisch gut aufstellt sind. Das haben wir natürlich alles vorher geplant. Wäre dies nicht so, dann würde das ganze mit dem Hausbau auch nicht funktionieren. ;) Zudem werden wir denke mal mehr Zeit und Geld im Alter haben, da wir früh mit dem Abzahlen fertig werden.
Ich habe nichts anderes behauptet. Du hattest glaube ich auch erwähnt, dass das Grundstück schon vorhanden ist?!

Ich bezweifel grundsätzlich das Aussetzen von Etappen im Lebenslauf und die rosarote Brille, die man mit Anfang 20 noch aufhat.
Und der Gedanke:
aber ich bin mir sicher das ich mit dieser Person zusammen bleiben will. Und das ein Leben lang. Eigentlich Sachen wo man sich vor einer Beziehung schon gedanken macht, oder? Diesen punkt kann ich 0 nachvollziehen!
...ist ja schon die Wortwahl für sehr viel Rosa und Naivität. Das Leben spielt halt oftmals anders als man denkt. Und das Denken wird im Alter eben etwas träger ;) Zudem ruhiger und gelassener. Man kann sich halt nicht mehr ausprobieren, reisen, halbes Jahr aussetzen, irgendwas verrücktes machen, wenn man schon so früh mit Haus gebunden ist. Das fehlt dann. Ich bin der Meinung, dass diese Lücke mental nicht gut tut und später irgendwann unzufrieden macht, einiges eben nicht gemacht zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das ist die Generation, die uns um unsere Möglichkeiten und Freiraum beneiden.

Ich habe nichts anderes behauptet. Du hattest glaube ich auch erwähnt, dass das Grundstück schon vorhanden ist?!

Ich bezweifel grundsätzlich das Aussetzen von Etappen im Lebenslauf und die rosarote Brille, die man mit Anfang 20 noch aufhat.
Und der Gedanke:

...ist ja schon die Wortwahl für sehr viel Rosa und Naivität. Das Leben spielt halt oftmals anders als man denkt. Und das Denken wird im Alter eben etwas träger ;) Zudem ruhiger und gelassener. Man kann sich halt nicht mehr ausprobieren, reisen, halbes Jahr aussetzen, irgendwas verrücktes machen, wenn man schon so früh mit Haus gebunden ist. Das fehlt dann. Ich bin der Meinung, dass diese Lücke mental nicht gut tut und später irgendwann unzufrieden macht, einiges eben nicht gemacht zu haben.
Doch, das kann man alles noch machen. Solang Die monatliche Belastung passt geht alles. Wenn man das will
 
Im Grunde spricht ja nichts dagegen sich früh Wohneigentum anzuschaffen wenn man es sich leisten kann und man sich der Kosten auch bewusst ist. Hierzulande sind wir da ziemlich schisserig. In anderen Ländern wird deutlich mehr gekauft und verkauft, und weniger gemietet. Aber: Dort zieht's vermutlich auch nicht so einen Rattenschwanz an Bürokratie und Kosten nach sich, ein Haus zu kaufen/verkaufen.

Anyway: Ihr könnt ja an die Sache rangehen unter der Prämisse "das wird vielleicht nicht unser Haus für die Ewigkeit". Ich werde jetzt nicht eure Beziehung in Frage stellen (das ist manchmal Trend hier im Forum), aber vielleicht ändern sich eure Bedürfnisse im Laufe der Zeit. Rechnet also mal ein Szenario durch, in dem ihr euer Haus in 10 Jahren verkaufen wollt.
Mit welcher Wertentwicklung ist in eurer Gegend zu rechnen? Steht der zu erwartende Verkaufspreis in Relation zu den Kosten, macht ihr da Plus? Vermutlich schon, aber rechnet es halt mal auf eure Situation durch.

Ich persönlich habe ein Haus gemietet, da ich bevor ich baue sehen wollte was ich beim Bau mal anders machen will. Letztenendes bin ich in diesem Mietshaus aber fast 10 Jahre geblieben. Und habe daher auch fast 100.000€ Miete bezahlt. Das Geld ist einfach weg. Wenn du das in ein Eigenheim investierst, und du von den 100.000 nach Abzug aller Kosten beim Verkauf noch was übrig hast, dann ist die Idee gar nicht so schlecht.
Im Schlimmsten Fall hättest du dann nämlich für Haus #2 etwas Kapital aufgebaut.

Bzgl. Fertighaus bin ich auch skeptisch, allerdings ist das ein Bauchgefühl. Versuch doch mal bei guten Massivhaus-GUs in deiner Region Termine zu machen, und sag den Marketing-Beratern, dass du aktuell zum Bau eines Fertighauses tendierst. Die haben bestimmt das Marketing-Blabla der Gegenseite für dich, sprich, die haben schon vor Jahren Phrasen auswendig gelernt, was an Fertighäusern VIIIIEL schlechter ist als an Massivbau. Mit dem Marketing-Text von beiden Seiten kannst du dann nach Hause gehen, das in Ruhe sachlich recherchieren (wo ist was dran, wo nicht), und dir dein eigenes Bild machen. :)
 
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Der Thread hier erinnert mich doch ein bisschen an unsere Geschichte.
Wir haben auch mit 25 angefangen zu planen und sind letztendlich mit 27 Jahren in unser Haus eingezogen. Lief im großen und ganzen wunderbar.
Bei uns gibt es ähnliche Stimmen wie bei dir hier im Forum. In der Nachbarschaft und in den umliegenden Gemeinden wird getuschelt, wie sich so eine junge Familie so ein Haus leisten kann :D schade, denn wir haben mit diesen ganzen Leuten noch nie ein Wort gewechselt. Haters gonna hate
 
Der Thread hier erinnert mich doch ein bisschen an unsere Geschichte.
Wir haben auch mit 25 angefangen zu planen und sind letztendlich mit 27 Jahren in unser Haus eingezogen. Lief im großen und ganzen wunderbar.
Bei uns gibt es ähnliche Stimmen wie bei dir hier im Forum. In der Nachbarschaft und in den umliegenden Gemeinden wird getuschelt, wie sich so eine junge Familie so ein Haus leisten kann :D schade, denn wir haben mit diesen ganzen Leuten noch nie ein Wort gewechselt. Haters gonna hate
Genau das gleiche passiert bei uns im Moment auch :D

Wieso sollte man mit Anfang/Mitte zwanzig sich noch nicht ausgelebt haben? Vielleicht liegen die Prioriäten einfach woanders? Was bedeutet "ausleben"? Wir haben zick Urlaube zusammen gemacht auf der ganzen Welt, haben gemeinsame Lebensschritte Studium/Job/Mietwohnung erlebt und mussten beide viel zurückstecken. Hatten/Haben wundervolle Zeiten mit Kumpels und irgendwann ist es einfach Zeit für was Neues. Meiner Meinung nach benötigt die heutige Generation einfach viel viel mehr Zeit sich auszuleben.

Viele werden erst mit 27 Jahren fertig mit ihrem Studium (naja... Da frage ich mich ob das dann wirklich so super toll ist und ob der Mensch sich dann so toll ausgelebt hat). Viele saufen sich noch mit 30 jeden Tag die Hukke voll und überlegen wo die nächste Party steigt. Ich seh das in meinem Umfeld.. Da wäre 90% einfach auch nicht reif genug für ein Haus. Da gibt es Paare die sind seit 8 Jahren zusammen, sind Anfang 30 und die Zukunftspläne, sowie auch das bereits zusammen Erlebte ist nicht mal ein Bruchteil von dem, was wir bereits mit unseren jungen 20er Jahren erlebt haben.

Es kommt eben immer auf die individuelle Person/Beziehung an und kann nie pauschalisiert werden.

Ich kann das jetzt nur auf mich beziehen: Wir brauchen einfach den nächsten Schritt. Der nächste Schritt wäre aber nicht die nächste Party oder die Überlegung wo wir als nächstes in den Urlaub gehen oder sonst was. Der nächste Schritt ist ein Haus und dann irgendwann mal Kinder. Bei uns ist der Gedanke eben schon viel früher da als bei vielen anderen. Was ist daran schlimm? Die Beziehung/Haus/Ehe was auch immer kann genau so in die Brüche gehen, wenn die Paare schon 10 Jahre zusammen sind und Mitte 30 sind... Was man ja auch immer des Öfteren sieht :D

Ich denke, dass dies beim TE auch in diese Richtung geht... Allein schon wenn man sich Gedanken um so etwas macht, sind die Lebensumstände schon mal komplett anders als bei zick anderen Bauherren.
 
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