Hausbau mit 21 Jahren .. zu jung?

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Doch, das kann man alles noch machen. Solang Die monatliche Belastung passt geht alles. Wenn man das will
Ich meine aber schon wieder NICHT das Finanzielle. Es gibt Berufsgruppen, da kann man nicht einfach mal für ein halbes Jahr pausieren. Sich im Extremsport bewegen bzw seine eigenen Grenzen erfahren, dafür braucht es massig investierte Zeit.
Berufliche Lehrgänge, die an über mehrere Jahre gezogen an entfernten Orten absolviert werden...
Ich kann jetzt bei den Beispielen auch nicht aus meiner Fantasie heraus alle Möglichkeiten oder Situationen abdecken, da ich selbst stagnierend nur an einem Ort war. Aber manchmal denke ich daran, dass wenn ich mich „mehr bewegt„ hätte (müssen), ich etwas mehr in meinem Leben gehabt hätte, zb fehlt mir die Zeit des Studiums bzw diese soziale Komponente, statt dessen war meine Lehre zwar lehrreich, aber war sehr behütet. Auch mein Arbeitsplatz (öffentlicher Dienst) gibt mir kaum mehr Möglichkeiten zur Bewegung ins Land. Nun denn. Es mag ja nicht jeder das brauchen, aber weiß man, wie man später drüber denkt? Nicht umsonst kommt „mit 40 und alles erreicht„ die männliche Midlifecrisis. Zumindest gab es diese schwierige Phase bei den Generationen, die mit 20 (beruflich und familiär) sesshaft wurden, später aber dann die ich sag mal Neue Zeit (Internet, florierende Wirtschaft, Gehaltssprünge, freie Sexualität, Unabhängigkeit, Bildung etc) genießen wollten.
Meine Meinung ist: heutzutage verschiebt sich alles etwas nach hinten, vor Allem werden wir älter als die Vor-Generationen, und somit sollte man die Phasen der „physischen“ Möglichkeiten ausnutzen. Wie ich schon sagte...
Natürlich Ist es nur meine Meinung, ich akzeptiere auch andere Meinungen und Einstellungen. Aber auch ich darf in einer Diskussion meine Bedenken aussprechen
 
Ich meine aber schon wieder NICHT das Finanzielle. Es gibt Berufsgruppen, da kann man nicht einfach mal für ein halbes Jahr pausieren. Sich im Extremsport bewegen bzw seine eigenen Grenzen erfahren, dafür braucht es massig investierte Zeit.
Berufliche Lehrgänge, die an über mehrere Jahre gezogen an entfernten Orten absolviert werden...
Ich kann jetzt bei den Beispielen auch nicht aus meiner Fantasie heraus alle Möglichkeiten oder Situationen abdecken, da ich selbst stagnierend nur an einem Ort war. Aber manchmal denke ich daran, dass wenn ich mich „mehr bewegt„ hätte (müssen), ich etwas mehr in meinem Leben gehabt hätte, zb fehlt mir die Zeit des Studiums bzw diese soziale Komponente, statt dessen war meine Lehre zwar lehrreich, aber war sehr behütet. Auch mein Arbeitsplatz (öffentlicher Dienst) gibt mir kaum mehr Möglichkeiten zur Bewegung ins Land. Nun denn. Es mag ja nicht jeder das brauchen, aber weiß man, wie man später drüber denkt? Nicht umsonst kommt „mit 40 und alles erreicht„ die männliche Midlifecrisis. Zumindest gab es diese schwierige Phase bei den Generationen, die mit 20 (beruflich und familiär) sesshaft wurden, später aber dann die ich sag mal Neue Zeit (Internet, florierende Wirtschaft, Gehaltssprünge, freie Sexualität, Unabhängigkeit, Bildung etc) genießen wollten.
Meine Meinung ist: heutzutage verschiebt sich alles etwas nach hinten, vor Allem werden wir älter als die Vor-Generationen, und somit sollte man die Phasen der „physischen“ Möglichkeiten ausnutzen. Wie ich schon sagte...
Natürlich Ist es nur meine Meinung, ich akzeptiere auch andere Meinungen und Einstellungen. Aber auch ich darf in einer Diskussion meine Bedenken aussprechen
Sehe ich genau so! Völlig richtig argumentiert.

Ich sehe ein extrem großes Problem, dass der Druck (vor allem in Deutschland) extrem hoch ist. Man ist mit nichts mehr zufrieden, will immer noch mehr (vor allem im Bereich Job/Karriere). Da ist es gar nichts besonderes mehr mit 40 Jahren 2 wunderbare Kinder zu Hause zu haben, ein Eigenheim und einen sicheren Job. Das war der Moment in dem sich die Generation vor uns zurück gelehnt hat und einfach nur genossen hat, da man auch gar nicht die Möglichkeit hatte in eine andere Richtung zu denken.

Ich muss schon sagen, dafür beneide ich uns im Jahre 2020 definitiv nicht und hoffe für mich persönlich, dass ich mal deutlich zufriedener sein kann als es die meisten heutzutage sind.

Das ist auch der Grund wieso die Beziehungen keine 30 Jahre mehr halten... Es gibt viel zu viel Druck/Einfluss auf die Menschen durch die Gesellschaft von Außen/Social Media und und und... Total schade eigentlich.

Passt ja ganz gut Wenn wir so schon aufwachsen von klein auf.. Na dann schau mal was in 20 Jahren mit unseren Kindern passiert xD
 
Mir kommt es hier irgendwie vor, als würden mir das die Forenmitglieder nicht gönnen. Hier wird nur was von wegen dem Motto: "Du bist zu Jung, du bist zu Dumm um ein Haus zu bauen" erzählt. Schade eigentlich!
Das weiß ich nicht, ob das so ist, ich denke eher, dass Dich mancher Lebensältere auf mögliche Szenarien hinweisen möchte, was ich als sinnvoll und auch konstruktiv erachte. Sollte tatsächlich ein Neider dabei sein hast Du Dir diesen Orden ja schonmal verdient.
Du hast einen Plan und diesen setzt Du gerade um; damit bist Du zumindest mal nicht Mainstream, denn in diesem Alter hat man häufig keinen Plan, was man machen will/soll. Ich war 30 beim ersten Haus und hatte Null Plan....dazu viel Glück aber auch Pech...Leben eben.
Ob nun Dein Weg richtig oder falsch ist kann ja Niemand bewerten, denn wir Alle wissen ja selbst nichteinmal, ob unser eigener Plan der Richtige ist....und was ist richtig oder falsch, das ändeet sich ja sogar im eigenen Leben öfter mal?
@exto1791 hat das ziemlich treffend beschrieben.
Du triffst Weltreisende, die an Spießigkeit nicht zu überbieten sind und einen Kosmopoliten, der lieber mehrmals die Woche die Straße vor seinem Reihenhaus kehrt; solange ein sogenannter Spießer Niemanden ärgert und sich an seinem Leben freut ist erweniger spießig als derjenige, der an ihm herummeckert.
Generell mag ich keine Kategorisierung, daher ist mMn Dein Hausbau genauso richtig oder falsch wie meiner mit 40 Jahren mehr an Lebenserfahrung. Zudem glaube ich, dass Alter alleine keine sonderlich beachtenswerte Leistung darstellt.
All die vielzitierten Begriffe wie "Hörner abstossen", "sich ausleben" suggerieren mMn, als könne man einem Plan folgen.
Es gibt Milliarden Gründe warum Dein Leben so oder anders sein wird und solange Du das machst, was Du für Dich entscheidest und verantwortest machst Du es richtig für Dich. Änderungen können genauso vielfältig sein und sind nicht alleine durch materielle Dinge auszugleichen; planbar sind sie ohnehin nur äußerst begrenzt. Bei der berechtigt vielfach genannten Scheidungsthematik wird zwar oft das Materielle berechnet, der wirklich tiefgreifende Schaden findet aber meist woanders statt, wo man es nicht vorhersehen oder berechenn kann.
Ich wüsste nicht, ob ich meinen etwa 10 Jahre älteren Kindern zu oder gegen einen Hausbau raten sollte. Ich würde Keines von Beidem tun, da ich keine Ahnung habe, was für ihr Leben das "Bessere" sein wird.
Dennoch solltest Du die kritischen Stimmen genauso ernst nehmen und darüber nachdenken, da diese sich ja meist auf tatsächliche Ereignisse begründen; Schulterklopfer sind nicht immer die besten Ratgeber. Ob bzw. welchen Rat Du dann in Deine Situation übernimmst ist dann ja wieder etwas Anderes.
Du hast Dich dafür entschieden, dann hab auch Spass damit !!!
 
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Du hast ja die Frage in diesem Forum gestellt um Feedback zu erhalten. Das hat mit gönnen doch garnichts zu tun. wir alle kennen dich nicht.
Wenn man eine Frage stellt muss man auch mit entsprechendem Feedback rechnen was du einzig und alleine für dich verarbeiten musst und reflektieren musst.
Unterschätz nicht die Veränderung die du zwischen 20 und Mitte 30 machst aber wenn es dein Traum ist, dann mach es halt. Aus Fehlern lernt man ja. Soll nicht implizieren, dass es ein Fehler ist. Ich persönlich halte dich aber für zu jung. Du solltest in jungen Jahren anfangen Vermögenswerte aufzubauen. Ein selbst genutztes Haus gehört nicht dazu.
Dann noch ein Hinweis:
Das erste Haus baut man für Feinde. Das Zweite für Freunde und das Dritte für sich selbst.
 
Jeder macht seine Erfahrungen die sind natürlich nicht allgemein gültig. Das mit dem jung zusammen kommen, war meine Erfahrung in meinem Umfeld. Ich hatte mit 24 auch schon eine etw. Damals bewusst gegen ein Haus entschieden.


So und jetzt zeig lieber das Haus den um sowas geht es ja hier.
 
Viele werden erst mit 27 Jahren fertig mit ihrem Studium (naja... Da frage ich mich ob das dann wirklich so super toll ist und ob der Mensch sich dann so toll ausgelebt hat). Viele saufen sich noch mit 30 jeden Tag die Hukke voll und überlegen wo die nächste Party steigt. Ich seh das in meinem Umfeld.. Da wäre 90% einfach auch nicht reif genug für ein Haus. Da gibt es Paare die sind seit 8 Jahren zusammen, sind Anfang 30 und die Zukunftspläne, sowie auch das bereits zusammen Erlebte ist nicht mal ein Bruchteil von dem, was wir bereits mit unseren jungen 20er Jahren erlebt haben.
Genau deswegen macht es so wenig Sinn sich selbst mit anderen zu vergleichen. Du weißt nie was bei anderen wirklich unter der Haube abgeht. Ich kenne auch Paare die sind 8-10 Jahre zusammen und die heiraten um ihre Probleme zu beheben. Hoffentlich kommt nicht demnächst ein Kind, um die Probleme zu beheben die die Heirat dazuaddiert hat.... Naja nicht meine Baustelle.
Ich kenne auch genug 30er bis 40er bei denen "Party machen" der Heilige Gral ist. Wer weiß vor welcher Realität die in die Promille flüchten? Ich nicht, ich bin nur dankbar, dass mir das erspart bleibt.
 
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