Erfahrungen Sole-Wärmepumpe

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Zuletzt aktualisiert 02.03.2024
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T

Teemoe86

Ich habe dieses Thema nun gestern Abend im Bett mir auch noch durchgelesen (Wir stehen vor dem Hausbau und da bekam ich doch etwas "Zweifel an einer Luft-Wasser-Wärmepumpe/Solewasserwärmepumpe") und habe auch Artikel, die für mich vertrauenswürdig sind, gefunden.
Der Verband Privater Bauherren hat wohl mit/bei Weberhaus eine Studie durchgeführt und Proben genommen. Auffällig oft wurden dort wohl bei Wärmepumpen erhöhte/zu hohe Werte gefunden.

Generell sollte man laut dem Artikel die Wärmepumpe nicht für die Warmwasser Aufbereitung nutzen bzw. einen zusätzlichen Heizstab nutzen, damit das Wasser regelmäßig auf 65C° aufgeheizt wird oder besser noch eine Wärmepumpe nutzen, die bereits von sich aus die 65C° erreichen kann.
Beim Heizstab entstehen natürlich hohe Energiekosten - in wie weit Wärmepumpe, die von sich aus 65C° erreichen Sinn ergeben in einem Einfamilienhaus - kA.

Generell besteht bei mir nun aktuell jedoch auch eine Verunsicherung ob Luft-Wasser-Wärmepumpe / Sole-Wasser-Wärmepumpe + Zuschuss / oder doch Gastherme, die die 65C° locker und effizient erreicht und dazu deutlich weniger kostet. (Beim Artikel heißt es bei "generellen" EFM Investition/Jahreskosten für Luft-Wasser-Wärmepumpe 13.000/1066, Sole-Wasser-Wärmepumpe 23.000/793, Gastherme 5.500/830)

Dazu kommen die Kosten, dass man dann noch wöchentlich auf 65C° aufheizen sollte, die sind da wohl nicht inkludiert.

Da ich jedoch auch nur diesen Artikel gefunden habe (Verband Privater Bauherren) und selbst mich erst einlese - wie seht ihr das? Photovoltaik Anlage könnte ja ggf. ein Teil der laufenden Kosten einer Wärmepumpe einsparen, kostet allerdings auch noch einmal Geld. Bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe kann man 35% von der BAFA bekommen, zahlt somit statt 23.000 nur ca. 15.000. Legionellen-Frage bleibt weiterhin.
 
G

guckuck2

Was wollt ihr eigentlich mit diesen zwanghaften 65°C?

Legionellen sind im Einfamilienhaus null Problem, es gibt auch keine Vorschrift. Da kann man beim 1000l Tank drüber nachdenken aber doch nicht bei dem im Einfamilienhaus üblichen 100-250l.

Und natürlich gehört der Heizstab aus. Man braucht ihn aber auch nicht, höchsten im Jahrhundertwinter. Bei Sole-Wasser-Wärmepumpe schon mal gar nicht, sofern die Quelle nicht falsch dimensioniert wurde.
 
H

halmi

Die Legionellen-Frage ist doch bei einem klassischen Einfamilienhaus, 3-5 Personen und 150-300l Speicher überhaupt nicht existent. Außer man macht nur den Samstag als Waschtag.
 
S

Strahleman

Dazu kommen die Kosten, dass man dann noch wöchentlich auf 65C° aufheizen sollte, die sind da wohl nicht inkludiert.
Genau von dieser sog. Legionellenschaltung wird oft abgeraten. Das kurze Erhitzen des Wassers reicht oft nicht aus und macht Legionellen eher temperaturbeständig. Dazu gibt es auch einige Artikel, wenn du nach Legionellenschaltung Googelst.

In einem Einfamilienhaus wird das Wasser bei einem gut dimensionierten Brauchwasserspeicher oft genug und regelmäßig ausgetauscht, so dass normalerweise keine kritische Anzahl an Legionellen entstehen können. Falls man dennoch Bedenken hat, kann man sich auch den Einsatz einer Frischwasserstation überlegen. Dies ist aus hygienischer Sicht das Optimum, da Brauchwasser erst unmittelbar vor Entnahme erwärmt wird.
 
T

Teemoe86

Diese Aussage findet man leider nicht in dem Artikel. Sehr pauschalisiert leider.
Ich habe nun einmal explizit weiter gesucht die ganze Zeit und konnte mit zusätzlichen Suchbegriffen nun auch die Aussagen finden, dass die Warnung an Mehrfamilienhäuser mit Wärmepumpe gerichtet ist und es dort dann andere Vorkehrungen möglich sind.
Andere Diskussionen habe ich von 2010 nur gefunden, bei denen die Meinungen auch staaaark auseinander gehen.
Generell soll es wohl weniger Probleme geben, wenn man erst gar keine Zirkulationsleitung hat (Wenn man eine hat, definitiv nicht abstellen...) und der Literinhalt weniger ist. Da wir bei uns im Haus nur zu zweit leben werden, hält sich der Austausch jedoch in Grenzen - i.d.R. wird halt alle 2 Tage geduscht, ansonsten halt morgens/abends etwas Warmwasser nur zum Gesicht waschen etc.
Aktuell geplant ist im Bau als Standard "aroTHERM Split VWL 75/5" mit "uniTOWER VWL 78/5 IS" mit 190L.

Wenn es wirklich "nur" durch die BAFA Förderung, die wohl mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht bekomme, 2000 mehr kostet zu einer SWWL, könnte das für mich durchaus Sinn ergeben auf eine SWWL zu wechseln. Ist das realastisch?

Wie viel kostet etwa der Aufpreis bei der Frischwasserstation - ich hatte, in den Beiträgen von 2010, gelesen, dass man damit nur noch 40C° hinbekommen würde. Das wäre mir definitiv zu wenig - gerade, wenn man in der Küche etwas von Hand waschen möchte.
 
T

T_im_Norden

Luft-Wasser-Wärmepumpe gehen, einfach in der Liste von der Bafa schauen und auf dem Wärmepumpenrechner JAZ prüfen.

Keine Ahnung wo das jetzt immer her kommt das Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht gefördert werden sollen.

Betreffend Legionellen : Versuch doch einmal in den letzten Jahren einen Fall zu finden den es in einem Einfamilienhaus gegeben hat
 
Zuletzt aktualisiert 02.03.2024
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