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Fragen zu Fußbodenheizung - neuer Unterbau/Estrich/Granitfliesen

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Hallo,

ich habe mal ein paar Fragen und die passen wohl am ehesten gesammelt zum Thema Heizung.

Und zwar folgendes. Ich habe ein Haus teilgeerbt und den restlichen Teil mittlerweile gekauft. da ich mich vor kurzem von meiner Lebensgefährtin getrennt habe und aktuell bei Verwandten wohne habe ich mir überlegt das Haus zu Sanieren und anschließend zu bewohnen.

Da Haus ist Bj. 50 und wurde 00 erweitert.

Es soll einiges gemacht werden. Neue Elektrik, neue Wasserleitungen, neue Heizung (Ölbrenner ist von 1990), also eine Komplettrenovierung!

Aktuell befasse ich mich mit der Heizungsanlage.

Wohnfläche ca. 130qm.

Der komplette Wohnraum soll eine Fußbodenheizung bekommen. Dafür würde ich den alten Estrich samt Fließen rausklopfen. Anschließend soll die Fußbodenheizung montiert werden und als Oberfläche sollen Grantifließen dienen. Habe ich in meiner aktuellen Wohnung auch und ich möchte nichts anderes mehr.

Des Weiteren soll der Uralte Brenner im Keller durch einen neuen Ersetzt werden.

Das UG und EG gehört mir, im 1OG wohnt meine Tante (Diese Wohnung gehört mir auch). Diese soll aber noch nicht renoviert werden. Allerdings ist deren Wohnung auch an den Brenner angeschlossen.

Jetzt meine Frage, wie viel Euro muss ich +/- ungefähr einrechnen für:

ca. 130qm Granit White Pearl Fließen
ca. 130qm Fußbodenheizung
ca. 130qm flüßigesstrich
neuer Brenner
neue Heizungs/Wasserrohre

jeweils incl. Arbeitszeit. Abreisen tue ich allein, Werkzeug usw. vorhanden aber bauen kann ichs nicht.

Insgesamt habe ich für die Renovierung ca. 125.000 Euro zur Verfügung.
Es muss aber beachtet werden, dass auch noch eine komplett neue Elektrik verbaut werden soll da das alte alles eine Flickschusterei ist und ich, wenn ich schon dabei bin, alles gescheit machen möchte.

Viele Grüße

PS:

ach ja Fördermittel usw. sind mir Wurst, ich habe absolut keine Lust irgendwas zu machen was ich nicht will nur für "Fördermittel"

Einzig eine PV Anlage habe ich im Hinterkopf, aber auch nur zum Eigenverbrauch.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mycraft

Moderator
Hmm sowas ist immer schwer zu schätzen ohne einen vor Ort Termin...aber ich würde sagen du bräuchtest noch mal mind. 50TSD um alles fertig zu bekommen.
 
Hallo @Mycraft

danke für deine Antwort.

Ich habe auch mit ca. 50TEUR gerechnet. Für die Elektrik (Neue Kabel/2 Zählerplätze/Netzwerk/Elektr. Rollläden, ohne Lampen/Lichter) habe ich ca, 20TEUR eingeplant.

Dann soll noch kommen, neue Küche, neue Decke (Aktuell alte Nut/Feder Bretter) da möchte ich Rigpsplatten und darauf Raufaßer Tapete. Vorteil wäre, da kann der Elektriker seine Kabel Verlegen und muss nicht überall schlitzen. Wände neu (Raufaser Tapete, aktuell verputzt) Neue Treppe ins UG, neues Bad (ca. 15qm. nur Dusche, Doppelter Waschtisch)

Meinst du das dürfte ca. hinkommen?

Lohnt es sich da einen Innenarchitekten zu holen? Ich habe eigentlich sehr genaue Vorstellungen was ich wie und in welcher Ausführung haben möchte. Nur die technische Umsetzung bekomme ich nicht allein hin. Zwecks Mangel an Zeit und vor allem Know-How.

Weißt du ob es Sinn macht bei Erneuerung der Decke eine Dampfsperre zu verbauen? Drüber wohnt ja noch jemand. Das Dach wurde bereits mit Steinwolle gedämmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich kann Dir zwar keine Antworten zu Preisen geben, aber es gibt noch einige Fragen, die man meines Erachtens selbst für eine grobe Einschätzung des Vorhabens stellen müsste:
Für die neue Heizanlage wäre es sicher wichtig zu wissen, ob Deine Tante im 1. OG noch Heizkörper hat oder ebenfalls bereits Fußbodenheizung. Ich gehe von ersterem aus, dann benötigst Du dort eine ganz andere Vorlauftemperatur und die Heizung benötigt wahrscheinlich einen 2. Heizkreis. Gibt es unten bei Dir auch noch zusätzlich Heizkörper? Die höhere Vorlauftemperatur schränkt ggf.. die Auswahl der neuen Heiztechnik ein (wobei hier Wärmepumpentechniken wahrscheinlich sowieso nicht in Betracht kommen, wenn nicht die Dämmwerte des Hauses auf Neubauniveau sind).
Welche Art von Heizung ist denn aktuell installiert (Öl, Gas, mit oder ohne Brennwerttechnik?).
Bei Umstellung auf einen Brennwertkessel (andere wird es kaum noch geben) muss der Schornsteinabzug angepasst werden wegen der niedrigeren Abgastemperatur (Rohr einziehen o. ä.). Eine Umstellung auf eine andere Heiztechnik als zuvor benötigt vielleicht weitere Umbauten.
Zudem wäre die Frage, ob nicht zuerst an der Dämmung des Hauses bei dem Alter etwas gemacht werden muss (Fenster, Wände), um die neue Heizung effizient zu dimensionieren oder ist da bereits mit der Erweiterung im Jahre 2000 etwas gemacht worden? Eventuell sind bei einer Komplettsanierung auch entsprechende gesetzliche Vorschriften der Energiesparverordnung zu beachten.
Wenn Du komplett neue Rohre verlegen lassen möchtest, wird sicher auch eine Badsanierung anstehen? Die kann allein schon ins Geld gehen, das habe ich gerade selbst machen lassen.
Mit dem Fortschreiten des Projektes tun sich häufig unerwartete Baustellen auf, man sollte also noch einen Sicherheitspuffer einkalkulieren.
Vielleicht konnte ich ja zumindest einige Denkanstöße geben.
 
Hallo Simon,
aus der Ferne kann man das leider kaum / fast gar nicht schätzen.
Dann soll noch kommen, neue Küche, neue Decke (Aktuell alte Nut/Feder Bretter) da möchte ich Rigpsplatten und darauf Raufaßer Tapete. Vorteil wäre, da kann der Elektriker seine Kabel verlegen und muss nicht überall schlitzen. Wände neu (Raufaser Tapete, aktuell verputzt) Neue Treppe ins UG, neues Bad (ca. 15qm. nur Dusche, Doppelter Waschtisch)
Zudem kommen dann diese neuen Anforderungen.
Schreib dir doch einfach mal alles auf einen Zettel. Für die Dinge die du selbst machen willst, ermittelst du den Materialbedarf, schaust dir Preise im Fachmarkt an, schlägst einen Puffer darauf und weißt was dich das kostet.
Für die Gewerke die du machen lassen möchtest (Heizung, Sanitär, Fliesen, Elektrik, Estrich, Treppe, Malern?) sprichst du am besten mit 2-3 regionalen Handwerkern und lässt dir ein Angebot erstellen. Achtung, als Laie sind die Angebote meist nicht vergleichbar.
Regionale Handwerker haben oft den Vorteil, dass sie sich untereinander kennen (nach Empfehlungen fragen) und dann ggf. auch eigenständig absprechen.
Fachwissen solltest du dir ggf. von einem Architekten oder Sachverständigen einkaufen.
 
Hallo
@FrankH

vielen Dank für deinen Beitrag.

Fenster sind alles Doppelte Kunststofffenster. wurde um 00 rum überall neu verbaut.

Die Tante nutzt leider noch Heizkörper. Am liebsten würde ich beide Wohnungen gleichzeitig sanieren. Leider wird das organisatorisch nicht einfach da die Tante nirgends untekrommen kann.

Meine künftige Wohnung steht aktuell leer.

Auf eine Außenfasadendämmung wollte ich eigentlich verzichten, da die Meinungen zum Kosten/Nutzenverhältnis doch sehr auseinander gehen. Wärmepumpe kommt definitiv nicht in die Tüte.

Aktueller Brennstoff ist Öl. Was genau für ein Brenner das ist kann ich nicht sagen. Baujahr 1993.


VG
 

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