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Baufirma im Großraum Stuttgart gesucht!

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Herrgott ich kann es nicht mehr lesen.
Ich habe beruflich häufiger mit Ausschreibungen zu tun. Was glaubst du wie oft wir massiven Aufwand in Angebote stecken und gar nicht wissen ob wir den Zuschlag erhalten bzw. wie viele andere Firmen auch anbieten.
Genau das habe ich doch geschrieben: daß ein Bauherr seinen Angefragten erkennbar machen soll, wenn er zu denen gehört, für die der Aufwand in einem gesunden Verhältnis steht. Allein die Anfragemail mit einem Anruf zu sekundieren, in dem man einander mal kurz beschnuppert, steigert die Rücklaufquote signifikant. Gerade wenn Du sonst auf der anderen Seite sitzst, sollte Dir das doch längst klar sein.

Es wurde hier schon mehrfach erwähnt, der Hausbau ist die größte Investition im Leben
Um so mehr sollte sie einem ein sich mal in den Empfänger der Anfrage hinein Versetzen wert sein.
Da möchte ich schon einen breiteren Überblick über den Markt und die Preisgestaltung.
Manche Bauherren interpretieren das dann so, daß acht Angebote besser wären als "nur" sieben (die auch schon zu viele sind, und von hilflosem Rundsenden zeugen). Wenn der Angebotsempfänger fürchten muß, es mit so jemandem zu tun zu haben, gibt er - wenn er nicht zu den Verzweifelten zählt - erst garkein Angebot ab.
 
In Stuttgart Stammheim im Neubaugebiet Langenäcker Wiesert entstehen gerade auf 8,8 ha ca. 100 neue Häuser, jeden Tag kommt ein anderer und baggert ein Loch. Es sind auch schon einige Häuser fertig oder fast fertig. Man kann gut an den Rohbauten sehen was ein Massivhaus und ein Fertighaus ist.

Meine Meinung: Wer ein ein Fertighaus kauft, egal von welchem Anbieter, der kann nicht ganz dicht sein. Das ist Holzgebälk mit Gipsplatten und Leberkäse mit Glaswolle. Es ist unfassbar, dass Menschen in so eine minderwertige Bausubstanz derart viel Geld buttern, teilweise dann noch ohne Keller, einfach unfassbar. Es wird einem Zeit verkauft aber verschwiegen, dass der Innenausbau in etwa genauso lange dauert wie bei einem massiv gebauten Haus. Ein Rohbau inkl. Keller entsteht heutzutage in 4-5 Wochen, wer ist so dumm und kauft da ein Fertighaus zum annähernd selben Preis bei dem das ganze Haus dann so viel wiegt wie das Fundament eines Massivhauses. Egal ob Weiss, Okal, Beilharz oder BienZinker, das ist alles gleich nutzlos.
 
Sehr fundierter und sinnvoller Beitrag Stuttgart0711. Die Wahl deiner Adjektive zeigt wie gut du dich mit den unterschiedlichen Bauformen auseinandergesetzt hast. Du schreibst bestimmt auch amanzonbewertungen mit vergleichbarer Expertise.
 
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Sehr fundierter und sinnvoller Beitrag Stuttgart0711. Die Wahl deiner Adjektive zeigt wie gut du dich mit den unterschiedlichen Bauformen auseinandergesetzt hast. Du schreibst bestimmt auch amanzonbewertungen mit vergleichbarer Expertise.
@Hous: Die Wahl der Adjektive ist dabei völlig nebensächlich, ich habe mich damit annähernd 18 Monate beschäftigt, und zwar im Detail. Ich baue gerade ein Haus, selbst entworfen und selbst die Materialien gewählt und mache zudem die Bauleitung weitestgehend selbst, auch wenn es noch einen "echten" Bauleiter gibt. Mein Nachbar hat ein Fertighaus mit Weiss gebaut, neben mir und das auch noch ohne Keller. Bauzeit von Bodenplatte bis Einzug waren 8 Monate.

Zwei Häuser daneben entsteht ein Fertighaus von Beilharz, wieder daneben ein Fertighaus von OKAL. Ich bin jeden Tag vor Ort und sehe oder vielmehr muss ansehen was sich die Leute da antun, aus Unwissenheit und aus Angst vor angeblichen Insolvenzen bei Massivbauweise. Den Kunden in der Ausstellung Fellbach wird vor allem ein Argument vorgelegt, nämlich alles schnell ( Haus steht in drei Tagen ) und alles aus einer Hand. Darauf lassen sich viele ein und weil angenommen wird es würde wesentlich schneller gehen.

Was angeliefert wird gleicht sich im Wesentlichen, unabhängig vom Anbieter. Holzständer Fertigbauteile, bereits eingebaute Fenster, Nut und Feder Konzepte, Jede Menge Dämmungen, Plywood und vor allem Unmengen von Gips Karton Platten für den Innenausbau. Die Wertanmutung ist fühlbar und sehbar und auch hörbar. Eins vereint alle Anbieter gleichermaßen, wer in so ein Haus einbrechen will muss einfach nur mittig die Wand eintreten, schon ist man drin. Mit einem 36,5er Ziegel machst du das halt nicht.

Anbei ein paar Bilder. was würdest du sagen ist wohl werthaltiger bzw. mechanisch höher belastbar, der Pappkarton mit Pressholzwänden und Fleischkäse oder 24er Betonwände im Keller und monolithische Bauweise aus Ziegeln oder anderen Steinen on top, 15er KS Mauern und Decken aus Ortbeton ? Die Häuser sind nämlich auch annähernd gleich teuer in der Gestehung.

Degradier mich gefälligst nicht zum Schwätzer der nicht weiß wovon er spricht
 

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Es sind unterschiedliche Philosophien mit unterschiedlichen Lösungswegen. Am Ende sollte man das Ergebnis bewerten (Wärme-, Schallschutz, Festigkeit) gegenüber der gestellten Anforderungen, welche stark variieren können je nach Bauherr (Mechanische Festigkeit eines Bunkers, regional, nachhaltig, Preissicherheit, ect ...). Das Zeitargument ist aktuell hinfällig, was du aber sicher weißt, aufgrund deiner 18 Monatigen Recherche. Zur Sicherheitsbewertung gehört der Einbruch als auch der Feuerschutz. In beiden Fällen hängt dieser nicht von der Bauweise, sondern von den verwendeten Materialien ab und deren Verbauung, weshalb auch hier nicht pauschalisiert werden kann (Beispiel Styropor oder der Wahl der Sicherheitsklasse für Tür und Fenster). Auch die Entscheidung für oder gegen einen Keller ist unabhängig von der Bauweise.
Zu guter Letzt beeinflusst nicht nur die Bauweise das Ergebnisse sondern noch viele andere Dinge wie Design, Planung, und vor allem die Ausführung das Ergebnis. Egal welcher Elektriker (Elektrikfirma oder Generalunternehmen (Massiv oder Holz)) das Kabel falsch anschließt spielt keine Rolle und führt in beiden Fällen zu einem Fehler.
Aufgrund o.g. Ausführung halte ich deine Meinung für unsachlich, pauschal und absolut nicht hilfreich für Personen wie den TE oder anderen die vor gleicher Problemstellung stehen und nach sachlicher Hilfe suchen.
 

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