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Baufirma im Großraum Stuttgart gesucht!

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Scheinbar verwechseln manche Bauherren Angebotsanfragen mit einem Amoklauf. Stellt Euch das mal dort vor, wo Ihr Eure Brötchen verdient: auf einen Kunden kämen erst´mal zwanzig Zeitklauer :-(
o_O ??? Was hat das mit einem "Amoklauf" zu tun, wenn man sich bei möglichst vielen Unternehmen Angebote einholt? Das ist normalerweise die größte Investition des Lebens, da hätte ich auch noch mehr Anfragen versendet, wenn mehr Bauunternehmen in Frage gekommen wären.

Zeitklauer sind da eher die Bauunternehmen selber, die mit möglichst undurchsichtigen und unvollständigen Angeboten einen Preisvergleich nahezu unmöglich machen.

Wo ich meine Brötchen verdiene sind die Preise für die Kunden transparent und auch ohne sich wochenlang damit zu beschäftigen vergleichbar. Aber das scheint in der Baubranche generell anders zu sein, bloß keine Vergleichbarkeit oder Transparenz.
 
Wo ich meine Brötchen verdiene sind die Preise für die Kunden transparent und auch ohne sich wochenlang damit zu beschäftigen vergleichbar. Aber das scheint in der Baubranche generell anders zu sein, bloß keine Vergleichbarkeit oder Transparenz.
Mitnichten wäre das so.
Das ist normalerweise die größte Investition des Lebens,
Dann sollte man angemessenerweise sich ´mal damit beschäftigen, wie Ausschreiben geht, denn
Zeitklauer sind da eher die Bauunternehmen selber, die mit möglichst undurchsichtigen und unvollständigen Angeboten einen Preisvergleich nahezu unmöglich machen.
müßte eigentlich heißen: die Bauherren, die mit unstrukturierten Anfragen auslösen, schwer vergleichbare Angebote zu erhalten. Die Anbieter wären sogar dankbar, wenn man sich mehr "Mühe" damit gäbe - das erhöht im übrigen die qualifizierte Rücklaufquote (also daß Antworten keine Absagen sind) merklich.

Was hat das mit einem "Amoklauf" zu tun, wenn man sich bei möglichst vielen Unternehmen Angebote einholt?
Mit Amoklauf meine ich einerseits, seine Angebotsanfrage blind einmal im Vollkreis um sich rumzuballern, je mehr Treffer, um so besser; und der Zeitklau besteht darin, ohne Rücksicht und ohne Wertschätzung des Zeitaufwandes für die Angebotserstellung vielen Anbietern Arbeit damit zu machen. Einundzwanzig Anbieter tanzen zu lassen - im Umkehrschluß also eine Abschlußwahrscheinlichkeit von 4,76% - ist einfach widerliches König-Verbraucher-Gebaren. Stell´ Dir das mal Dich selbst betreffend vor: nur zweieinhalb Wochen des Jahres würdest Du sinnvoll arbeiten, und den ganzen Rest der Zeit verbrächtest Du für Leute, die bloß mal wissen wollten, ob Du der billigste Wärst.

Vier Anfragen oder auch fünf billige ich jedem Bauherren zu, da ist der Welpenbonus als Laie schon mit drin - aber gleich im Dutzend ist es dann doch schon ganz klar Geringstschätzung der Zeit anderer Leute. Andere ausbaden zu lassen, daß man zu faul ist, angemessen und ordentlich auszuschreiben - und dann auch noch zu meckern, daß die Antworten so unstrukturiert kommen wie man in den Wald hineingerufen hat, ist schon starker Tobak. Man merkt, daß die Generation Einzelkind ins kaufkräftige Alter kommt. Arme Volkswirtschaft :-(

Du baust / kaufst doch nur EIN Haus - mit welchem Recht läßt Du so eine unangemessene Zahl von Anbietern nur zu ihrer Majestät Vergnügen Angebote schreiben ? - 21 Anfragen heißen umgekehrt 20 Nieten. Da kriegen Kinder von ihren Vatis keine Gutenachtgeschichten vorgelesen, weil die wegen Deiner Anfrage Überstunden machen - oder denkst Du, das bißchen Angebot schreibt man in der Raucherpause nebenbei ? - ab einem gewissen Pegel wird Gedankenlosigkeit ernsthaft asozial.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke @11ant für Deine Meinung, aber ich glaube da kommen wir nicht zusammen oder Du hast mich falsch verstanden ;)

Die Anfrage war im übrigen sehr wohl strukturiert und detailliert (mit "Lastenheft", Grundrissen, Lageplan und weiteren Punkten, die uns uns wichtig waren, Heizungsart und wesentlichen Vorgaben aus dem B-Plan). Ich mache das als Einkäufer von relativ komplexen Dienstleistungen nämlich sogar beruflich :p

Und natürlich war es nicht die Erwartungshaltung, auf Basis dieser Anfrage direkt ausgearbeitete Angebote zu erhalten. Das hat (bis auf ein Unternehmen) auch niemand gemacht. Aber ich erwarte als Kunde, der nachher 4-500k beim Unternehmen lässt, durchaus, dass man sich um den Auftrag bemüht (zumindest mal ein 1-2h Beratungsgespräch) oder sonst lieber direkt absagt. Das ist ja auch erfolgt und gut so. Lieber sagen 9 Anbieter direkt ab, als wenn ich allen Beteiligten erst stundenlang Arbeit mache und dann feststelle, dass es preislich, terminlich oder von der Leistung nicht passt. Nur das werde ich niemals erfahren, wenn ich nicht anfrage ;)


Abschlußwahrscheinlichkeit von 4,76%
Die Abschlusswahrscheinlichkeit hat sich zumindest bei uns nicht draus ergeben, wie viele wir sonst noch angeschrieben haben. Sondern daraus, dass angemessen auf die Anfrage reagiert wurde, eine gute Erstberatung erfolgte und man nach 1h Beratungsgespräch gemerkt hat, dass es grundsätzlich passen würde (Baubeginn, Preis, Vertrauen). Volle, einigermaßen vergleichbare Angebote haben wir letztlich von 4 Anbietern erhalten.

Generation Einzelkind
ernsthaft asozial.
Das finde ich wiederum "asozial", denn du kennst weder die Hintergründe, noch bin ich Einzelkind.
 
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Wenn Du tatsächlich strukturiert angefragt zu haben meinst, aber mit den Antworten unzufrieden bist, wird dies kein Zufall sein. Meine Angebotsanfragen enthalten stets den Hinweis, daß ausschließlich Antworten gewertet würden, die der vorgegebenen Form entsprechen - d.h. daß 1. gerne AUCH - aber eben nicht ANSTATT - in anderer Form geantwortet werden kann, aber 2. nur die der Form entsprechende Antwort zählt, sowie an anderer Stelle "versteckte" Ausschlüsse nicht gelten. Und ich nehme GRUNDSÄTZLICH mit erstmalig angesprochenen Anfrageempfängern persönlichen Kontakt auf. Vor allem ist mein allererster Schritt stets, die Zahl der Anfrageempfänger in einer vernünftigen Relation zum Projektvolumen anzumessen: der Fairneßdeal lautet "Aufwand für ein qualifiziertes Angebot gegen faire Chance einer Zuschlagswahrscheinlichkeit" - und die sehe ich bei 21:1 eindeutig nicht mehr gegeben. So eine Anfrage ist eine Zumutung, das gehört sich unter Geschäftspartnern nicht. Anfragespam ist ein ernstes Problem und führt im übrigen zu einer kaum wünschenswerten "Bereinigung" des Marktes: solche DoS-Attacken machen nämlich den Familienbetrieben existenziell zu schaffen, während sie von den Private Equity Pumpguns gut überstanden und aus dem vorgenannten Grund sogar begrüßt werden. Nur mal so als Anregung zur (sozialen) Hirnbenutzung.

im Umkehrschluß also eine Abschlußwahrscheinlichkeit von 4,76%
Sorry, falsche Formulierung. Es hätte heißen müssen: ein Abschlußwahrscheinlichkeits-Handicap Faktor 0,0476 (und das ist schlicht unfair - es sei denn, die Angebotsanfrage enthielte den Hinweis: "mit Ihnen wurden zwanzig weitere Bieter angefragt").

denn du kennst weder die Hintergründe, noch bin ich Einzelkind.
Meine Bemerkung galt nicht der Unterstellung, Du persönlich seiest Einzelkind - sondern der Grundhaltung einer Generation, das ganze Kaufhaus sei ihr Hofstaat, wenn Majestät etwas zu kaufen erwägen.
 
...Sagte die Patriarchen Generation... schon witzig wenn man alles so hindreht, wie man es will. Der richtige Ansatz liegt wie immer in der Mitte.

Ich versuche mal wieder zum Thema zurück zu kommen. Was kam denn jetzt bei dem Gespräch mit dem Anbieter von Beitrag #60 raus?
 
Ich ignoriere jetzt mal die Beiträge, die hier nichts zu suchen haben und komme wieder zurück zum Thema. Anbei ein kurzes Update zum aktuellen Stand:

Fertighaus / Holzbauweise
  • Hanse Haus -> Angebot erhalten, sieht erst mal "in Ordnung" aus, sind aber noch nicht zum Aufschlüsseln der BLB gekommen
  • Bien Zenker -> Angebot weiterhin ausstehend
  • Bittermann & Weiss -> Angebot erhalten - teuer - Details folgen
  • Talbau Haus -> Termin hat stattgefunden. In Summe netter Verkäufer und auch der Ansatz einer etwas kleineren Firma gefällt uns, jedoch ist der Funke irgendwie nicht übergesprungen. Es wurde sehr viel gesprochen, aber am Ende sind wir mit wenig Informationen aus dem Termin gegangen. Ich muss mich auch noch mal näher mit deren Wand- und Deckenaufbau beschäftigen. Die werben mit guten Schall- und Dämmeigenschaften, haben aber aus meiner Sicht dadurch einen sehr dicken Boden- und Deckenaufbau und das kostet halt leider Raumhöhe und Kniestock im OG.
  • Fertighaus Weiss -> ausgeschlossen
  • Schwabenhaus -> ausgeschlossen/abgebrochen
  • Albert Haus -> zurückgestellt
Massivhausanbieter
  • Haus der Handwerker -> Angebot erhalten, Preis sieht erst mal in Ordnung aus. Aufschlüsseln des Inhalts und der BLB noch ausstehend. (ja ich kenne die Meinungen zu HdH)
  • Hauser Massivbau -> Termin für Anfang März steht
  • Köhler Wildberg -> Termin hat stattgefunden. Sehr positiver Kontakt und ein sehr nettes Gespräch. Uns wurden verschiedene Referenzhäuser und Pläne gezeigt und dann ist man auf unser Bauvorhaben eingegangen. Am Ende gab es dann ein groben Preisrahmen und die nächsten Schritte wurden aufgezeigt. Es wird mit einem Architekten das Haus geplant und dann die Gewerke als GU vergeben. Wir hatten das Gefühl, dass Köhler "ehrliche" Arbeit macht und bei Problemen sich auch um eine Lösung bemühen wird. Das war keiner dieser "ich muss jetzt ein Haus verkaufen" Termine, sondern ein ehrliches und offenes Gespräch. Uns hat aber etwas das Gefühl gefehlt, welche Qualität der "Standard" bei Köhler hat. Also was im Standard enthalten ist und ob das unserem Geschmack zusagt. Auch wurde der Preisrahmen eher Pi-mal-Daumen ermittelt, so dass wir hier eigentlich keine Aussage zu dem späteren Preis machen können. Selbstverständlich kann das im Detail erst nach der Architektenplanung erfolgen, aber mal so ein grober Preisrahmen inklusive unserer Sonderwünsche wäre nicht schlecht. Das müsste man dann ggf. bei einem Folgetermin noch mal ansprechen.
  • AWS -> Termin für Mitte März steht
  • U-Haus -> Neu dazu gekommen auf Grund Empfehlung aus dem Bekanntenkreis. Termin für Mitte März steht
  • FERMO -> ausgeschlossen - deutlich zu teuer
  • Härtter Renningen -> Absage seitens Härtter auf Grund Kapazitäten
Übrigens, um doch noch mal zu dem Thema zurückzukommen: wir haben Albert Haus, Fertighaus Weiss und FERMO ohne ein Gesprächstermin ausgeschlossen. D.h. die einzige Zeitinvestition des Verkäufers waren ca. 10-15 Minuten Gespräch im Musterhaus. Und Härtter hat ja direkt ohne ein Gespräch abgesagt.
 

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