Baufirma im Großraum Stuttgart gesucht!

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Zuletzt aktualisiert 23.06.2024
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erazorlll

Danke Markuss85 für die Nachfrage. Trotz aktueller Corona-Situation, anbei ein Update der Auswahl.
Die Termine haben wir zum Glück alle noch vor der Zuspitzung der Lage fertig bekommen.

Fertighaus / Holzbauweise
  • Hanse Haus -> Angebot erhalten | Der Grundpreis war relativ gut, aber es wurden ein paar Dinge vergessen. Daher wird es wohl noch teurer. Die Auflistung ist leider sehr einfach gehalten, dafür sind aber die enthaltenen relevanten Punkte gesondert aufgeführt. Man hat uns im Anschluss gefühlt etwas allein gelassen. Das kann man jetzt positiv auffassen, dass man einen nicht bedrängt, aber so wirklich der Wille zum Verkauf hat irgendwie gefehlt.
  • Bien-Zenker -> Angebot erhalten | Angebot leider vollkommen an unserer Vorstellung und dem Gespräch vorbei. Es wurden irgendwelche Punkte hinzugefügt, über die wir nie gesprochen haben und wir auch nicht benötigen. Dafür wurden andere Punkte nicht berücksichtigt. Die Auflistung ist leider sehr intransparent und schlicht gehalten.
  • Bittermann & Weiss -> Angebot erhalten | Hier wurde sich sehr viel Mühe gegeben. Das Angebot enthält bereits einen Vorschlag der Pläne. Die Auflistung ist sehr detailliert, es ist jeder Posten einzeln aufgenommen und mit einem Preis ausgezeichnet. So kann man genau sehen, wo man möglicherweise einsparen kann oder was z.B. ein weiteres Dachflächenfenster kosten würde. Es war auch das vollständigste Angebot inklusive verschiedener Extras und Design-Elemente. Dafür war der Preis höher als die anderen Angebote, was aber auch verständlich ist auf Grund der Mehrleistung. Hier muss ich B&W wirklich ein Lob aussprechen, bisher der beste Fertighausanbieter.
  • Talbau Haus -> ausgeschlossen (mehr dazu in ein paar Tagen)
  • Fertighaus Weiss -> ausgeschlossen
  • Schwabenhaus -> ausgeschlossen/abgebrochen
  • Albert Haus -> zurückgestellt
Massivhausanbieter
  • Haus der Handwerker -> Angebot erhalten | noch nicht weiter verfolgt. Auflistung ist ausführlich, aber es fehlen auch noch ein paar Punkte. Preis ist im Mittelfeld.
  • Hauser Massivbau -> Termin hat stattgefunden | das Gespräch war sehr familiär und offen. Ich hatte auch das Gefühl, dass man sehr transparent ist und auch Erfahrungen aus anderen Projekten weitergibt. Es wurde dann ein Beispielplan gemeinsam gezeichnet und die einzelnen Geschosse besprochen (was muss rein, etc.). Man konnte bei Hauser auch eine Art "Mini Bemusterung" machen, weil die wichtigsten Produkte (im Standard) dort aufgebaut sind. Vom Wandaufbau, über Sanitär bin hin zu Boden und Fließen. So bekommt man bereits ein Gefühl für deren Standard. Am Ende wurde dann versprochen ein Angebot zu erstellen und zuzuschicken. Einziger großer negativer Punkt ist die Erreichbarkeit (auch schon vor Corona). Schreibt man eine E-Mail, bekommt man keine Antwort und keine Reaktion. Ruft man an, wird die Anfrage von der Telefondame aufgenommen und ein Rückruf versprochen, der nicht erfolgt. Aktuell könnte ich es verstehen, aber das war auch schon bei der Terminabstimmung vor dem Corona-Thema so. Wir warten aktuell auf das Angebot.
  • Köhler Wildberg -> Termin hat stattgefunden | sehr positiver Kontakt und ein sehr nettes Gespräch. Uns wurden verschiedene Referenzhäuser und Pläne gezeigt und dann ist man auf unser Bauvorhaben eingegangen. Am Ende gab es dann ein groben Preisrahmen und die nächsten Schritte wurden aufgezeigt. Es wird mit einem Architekten das Haus geplant und dann die Gewerke als GU vergeben. Wir hatten das Gefühl, dass Köhler "ehrliche" Arbeit macht und bei Problemen sich auch um eine Lösung bemühen wird. Das war keiner dieser "ich muss jetzt ein Haus verkaufen" Termine, sondern ein ehrliches und offenes Gespräch. Uns hat aber etwas das Gefühl gefehlt, welche Qualität der "Standard" bei Köhler hat. Also was im Standard enthalten ist und ob das unserem Geschmack zusagt. Auch wurde der Preisrahmen eher Pi-mal-Daumen ermittelt, so dass wir hier eigentlich keine Aussage zu dem späteren Preis machen können. Selbstverständlich kann das im Detail erst nach der Architektenplanung erfolgen, aber mal so ein grober Preisrahmen inklusive unserer Sonderwünsche wäre nicht schlecht. Das müsste man dann ggf. bei einem Folgetermin noch mal ansprechen.
  • AWS -> Termin hat stattgefunden | auch hier sehr netter Kontakt, der schon lange im Baugewerbe ist und offen über die Themen spricht. Ich hatte auch hier das Gefühl, dass man nicht unbedingt verkaufen muss und über den Tisch gezogen wird, sondern versucht ehrliche Arbeit zu machen. Man hat auch namhafte Kunden aus der Region - was sich hoffentlich nicht im Preis widerspiegelt. Nach ein paar Infos zu AWS ist man das Haus pro Etage durchgegangen und hat die wichtigsten Punkte aufgeschrieben. Dann konnte man anhand Kataloge ein paar Eindrücke zu den verschiedenen Ausstattungen (Sanitär, Türen, etc.) erhalten. Die Aussage war, dass man die lange Erfahrung genutzt hat um bereits viel in den Standard zu integrieren. Wir sind auf das Angebot und den Preis gespannt.
  • U-Haus -> Termin hat stattgefunden | auch hier ein nettes Gespräch. Man hat weniger zu den realisierten Projekten und U-Haus erzählt, sondern ist gleich auf den Bebauungsplan und den Grundriss eingegangen. man hat viele Fragen beantwortet und sich Mühe gegeben. Dann sind wir alle Räume durchgegangen und haben die Ausstattung und Wünsche besprochen, so dass ein Angebot erstellt werden kann. Mir fehlt im Nachgang des Termins so etwas das Gefühl wie die Art und der Stil von U-Haus ist. Klar habe ich mir auch das Musterhaus angeschaut, aber im Vergleich zu den anderen Anbietern hat man irgendwie wenig erfahren. Extrem positiv ist aber der Einsatzwille. Man hat direkt am nächsten Tag zu einigen Punkten Bescheid gegeben und sich paar Tage später noch mal mit einem Zwischenstand gemeldet sowie proaktiv etwas geprüft. So engagiert war bisher noch kein Anbieter. Wir warten jetzt auf das Angebot und den Preis.
  • FERMO -> ausgeschlossen - deutlich zu teuer
  • Härtter Renningen -> Absage seitens Härtter auf Grund Kapazitäten
 
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erazorlll

Kurzes allgemeines Update noch:
Bei einem anderen Anbieter hatte man uns nach einem Erstgespräch zu verstehen gegeben, dass man keine Lust auf das Bauvorhaben hat. Auch nach mehrmaligen Telefonaten wurde sehr abweisend reagiert und sogar das Telefonat beendet. Dabei hatten wir weder spezielle Anforderungen, noch waren wir unfreundlich. Wir sind gerade in Klärung wie es jetzt weitergeht, ob eventuell ein anderer Verkaufsberater übernimmt oder wir die Firma komplett abschreiben. Wenn das Thema durch ist, gebe ich auch noch mal ein Update um welche Firma es sich gehandelt hat.
Auch hierzu noch wie versprochen ein Update.

Es gab noch mal ein Gespräch mit dem Verkaufsberater, das aber genau so "gut" verlaufen ist wie oben beschrieben. Ich möchte an der Stelle nicht auf Details eingehen.

Wir haben uns daher jetzt entschlossen mit dem Anbieter nicht weiter zu machen. Es hat sich um Bien-Zenker gehandelt.
 
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Markuss85

Wow, vielen Dank für die ausführliche Dokumentation mit den verschiedenen Firmen. Sowas wäre für uns vor 1,5 Jahren Goldwert gewesen

Habt ihr einen konkreten Zeitplan, bis wann ihr eine Entscheidung getroffen haben wollt/müsst? Es dürften ja eigentlich bald alle Angebote vorliegen. Bei uns war es zum Ende hin teilweise schwierig, weil einzelne Anbieter schon wochenlang "hingehalten" werden mussten, andere wiederum noch gar kein Angebot abgegeben hatten
 
11ant

11ant

Habt ihr einen konkreten Zeitplan, bis wann ihr eine Entscheidung getroffen haben wollt/müsst? Es dürften ja eigentlich bald alle Angebote vorliegen. Bei uns war es zum Ende hin teilweise schwierig, weil einzelne Anbieter schon wochenlang "hingehalten" werden mussten, andere wiederum noch gar kein Angebot abgegeben hatten
Eine Angebotsanfrage sollte grundsätzlich erstens zwei "Fristen" enthalten (d.h. ein "unsichtbares" Datum - wo man nur im eigenen Kalender stehen hat, nachzuhaken - und ein sichtbares Datum "um Antwort wird bis zum ... gebeten"), und zweitens den Hinweis, "bitte geben Sie uns eine Absage, falls sie nicht interessiert sind oder aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen können". Ebenfalls grundsätzlich, empfehle ich Angebotsanfragern, die Größe des Teilnehmerfeldes anzugeben: wer nicht weiß, ob er gegen zwei oder gegen zehn Andere bietet, wird sich die Mühe der Kalkulation im Zweifel nicht machen. Auch erhöht es den Rücklauf signifikant, die Angefragten persönlich anzusprechen. Ich mache beruflich Angebotsanfragen: wenn es ein Bieter zum Erstenmal mit mir zu tun bekommt, rufe ich den immer an, erzähle ihm etwas über mich und erkläre meine Vorgehensweise. Angebote schreiben kostet Zeit, das macht man nicht ins Blaue hinein für die Katze im Sack.
 
face26

face26

Ergänzend sollte man auch mal noch erwähnen, dass ein erfahrener Anbieter die Kandidaten sehr schnell einsortieren kann. Sprich er weiß wer mit der Schrotflinte schießt oder wer überlegte Schüsse abgibt. Dementsprechend wird eventuell auch seine Motivation bei der Angebots-, Unangebots- oder Nichtangebotsabgabe sein.
 
Zuletzt aktualisiert 23.06.2024
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