Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
96
Gäste online
782
Besucher gesamt
878

Statistik des Forums

Themen
29.533
Beiträge
380.161
Mitglieder
47.185

Baufirma im Großraum Stuttgart gesucht!

4,50 Stern(e) 15 Votes
Wir sind gerade an einem spannenden Punkt angekommen, weil wir uns aktuell auch Gedanken machen in Bezug auf den Baustoff. Dazu aber später mehr, erst mal ein Update.

Ich kürze hier mal die bereits geschriebenen Erfahrungen - siehe Post #86 für Details.

Fertighaus / Holzbauweise
  • Bittermann & Weiss -> Angebot erhalten | der Preis liegt etwa 20.000 Euro über dem bisherigen Durchschnitt. Es sind aber sehr viele Sonderausstattungen enthalten inklusive Design-Elemente etc.. Aktuell tendieren wir jedoch eher zum Massivhaus. Ich kann aber an alle anderen Personen weitergeben, dass B&W sich wirklich sehr viel Mühe gegeben hat und das Angebot durchaus detailliert und transparent ist. Man erhält eigene Pläne und wie gesagt eine Detailauflistung des Preises mit Einzelpreisen. Am Anfang war der Preis sehr hoch, aber es waren bereits viele Sonderausstattungen enthalten, die wir nicht benötigt und dann entfernt haben. Also am Anfang nicht erschrecken lassen.
  • Talbau Haus -> Ausgeschieden | Begründung folgt
  • Hanse Haus -> Ausgeschieden | Gesamteindruck / Bauchgefühl
  • Bien Zenker -> Ausgeschieden | auf Grund Differenzen
  • Fertighaus Weiss -> ausgeschlossen
  • Schwabenhaus -> ausgeschlossen/abgebrochen
  • Albert Haus -> zurückgestellt
Massivhausanbieter
  • Haus der Handwerker -> Angebot erhalten | bisher das günstigste Angebot in Bezug auf die Ausstattung. Bau mit 24cm T16 Ziegel und 14cm WDVS
  • Hauser Massivbau -> Angebot erhalten | der Preis liegt leicht unter dem bisherigen Durchschnitt. Die Standard-Ausstattung sieht gut aus. Wird auf jeden Fall in die engere Auswahl aufgenommen. Bau mit Liapor-Fertigwänden.
  • Köhler Wildberg -> Termin hat stattgefunden | uns wurde noch mal erklärt wie sich der Preis generell zusammensetzt mit einer sehr guten Transparenz. Jedoch ist weiterhin keine Aussage zu unserem Bauvorhaben möglich, ohne eine Architektenplanung. Wir haben hier aktuell ein gutes Bauchgefühl, abgesehen von dem Preis-Thema. Bau mit Ytong PP2 36,5cm außen und Kalksandstein innen.
  • AWS -> Angebot erhalten & Ausgeschieden | Preis liegt etwa 50.000 Euro über dem Durchschnittspreis, bereinigt um die Ausstattung etc. Daher leider ausgeschlossen, auch wenn die Qualität sicherlich sehr gut ist und der Kontakt auch positiv war. Bau mit Poroton Ziegel (z.B. Thermoplan T8 oder S8) und Innenwände 10cm Gips-Wandbauplatten (Rohdichte 1.200kg/m³)
  • U-Haus -> Angebot immer noch ausstehend | Bau mit Porenbeton 36,5cm
  • FERMO -> ausgeschlossen - deutlich zu teuer
  • Härtter Renningen -> Absage seitens Härtter auf Grund Kapazitäten
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Aktuell haben wir noch drei Anbieter offen, bei denen wir ein gutes Bauchgefühl haben. Abgesehen von der späteren Entscheidung auf Grund Bauchgefühl / Preis / etc. haben wir zwei Anbieter mit komplett unterschiedlichen Baustoffen und Konzepten. Jetzt habe ich mal versucht die Baustoffe objektiv zu bewerten, welche Variante für uns die bessere ist. Irgendwie komme ich aber nicht zu einem Ergebnis. Generell bin ich einem WDVS gegenüber offen, habe also keine Vorbehalte gegen Styropor.

Hauser
Außen: Liapor Fertigteilwand 14cm + 17cm Styropor Außendämmung
Innen: Liapor Fertigteilwand 14cm (ggf. teilweise Betonfertigteilwand falls statisch erforderlich)
Bodenplatte 25cm
Lichte Rohbauhöhe 2,67m - fertige Raumhöhe ca. 2,45m (13cm abgehängte Decke für Elektroinstallation)

Vorteile:
+ Hohes Eigengewicht der Wand mit hohem Schallschutz (leider keine Wert bekannt)
+ Außenwand ca. 5cm dünner (31cm), aber ob das wirklich was bringt?
+ Bessere Wärmedämmung durch WDVS? (leider keine Werte bekannt)
+ Abgehängte Decke ermöglicht nachträgliche Änderungen
+ Geringere Fehlertoleranz auf Grund Vorbau im Werk mit entsprechender Computer- und Messtechnik

Nachteile:
- Führt ein hohes Eigengewicht der Wand zu Problemen bei nachträglichen Änderungen oder Löcher bohren?
- Zwingende abgehängte Decke führt zu leicht niedrigerer Raumhöhe
- Einzelne Berichte sprechen von möglichen Wärmebrücken an den Stoßkanten der Fertigelemente
- Außendämmung Styropor könnte veralgen?
- Verbau von 2-fach verglasten Fenstern (U-Wert gesamt 1,0) ?

Köhler (und U-Haus ähnlich)
Außen: Ytong Porenbeton ThermStandard PP2-0,35 mit 0,09 Lambda
Innen: Silka Kalksandstein
Bodenplatte: 22cm
Lichte Rohbauhöhe: 2,65m - fertige Raumhöhe ca. 2,50m

Vorteile:
+ Innen hohes Raumgewicht mit gutem Schallschutz
+ Bewährte Bauart und Baustoff
+ Leicht höhere Raumhöhe

Nachteile:
- Schlechterer Schallschutz Außenwand (47,5db), wobei hier wohl eher die Fenster das größere Problem sind?
- Einzelne Berichte über "bröseligen" Baustoff? Ist das wirklich so? Führt das zu Probleme bei Löcher bohren etc?
- Potenziell höhere Fehlertoleranz auf Grund von Bau Vorort

Habe ich noch Pro- oder Contra Punkte vergessen oder eventuell falsch zugeordnet?
Wie gesagt, ich möchte wirklich erst mal versuchen objektive Aspekte zu finden und dann versuchen zu bewerten welcher Baustoff bzw. welches Baukonzept das für uns bessere ist.
 
(leider keine Werte bekannt)
(leider keine Wert bekannt)
aber ob das wirklich was bringt?
Du hast dich doch eh schon entschieden...o.g. führst du unter "+" auf obwohl du selbst sagst, dass du keine Ahnung hast bzw es keine Werte gibt, beim Mitbewerber führst du Werte wie db dagegen als Nachteil auf obwohl kein Vergleich mit Hauser möglich...warum? Was willst du damit bezwecken?
Ich verweise daher auf den ersten Satz: du hast dich längst entschieden, egal was du jetzt sagst ;)
 
Selbe Überlegungen hatten wir auch. Ich möchte Dir nichts vorwegnehmen, die Entscheidung musst Du selbst treffen, aber vielleicht noch zur Ergänzung:

Zum Schallschutz schau dir diese Tabelle an: Schallschutz Außenwand Ytong

Du erkennst, dass es einfach maßgeblich, fast nur von den Fenstern beeinflusst wird. Für ein besseres Gefühl kann man problemlos auch den PP4 mit Rohdichte 0,50 nehmen statt PP2 mit 0,35, das bringt schon noch mal was. Damit bist du auch deutlich besser wie Poroton T9. Ob U-Haus den P4 oder adäquat hat, wage ich aber zu bezweifeln. Die haben ja ihre eigenen Großformat-Blöcke, soweit ich weiß nur P2 0,35.

Bröselig ist auch Poroton, problemhafter finde ich aber die Styroporsache bei Liapor, vor allem für außen mit Spezialdübel, Abstandshalter etc. Hätte Hauser monolithisches Liapor außen, wäre er es bei uns geworden.
 

Ähnliche Themen
04.03.2015Massivhaus: Welcher Stein? Poroton, Liapor / Blähton, Ytong?Beiträge: 25
20.03.2015Poroton oder Ytong - Dämmwerte usw?Beiträge: 21
19.10.2010Poroton T14 oder Porenbeton Klimanorm PP2Beiträge: 13
07.05.2020U-Wert Außenwand 0,26 - in Ordnung?Beiträge: 13
29.10.2015Welcher Stein für AußenwandBeiträge: 50

Oben