Wie wägt man korrekt zwischen GEG und KfW 55, 40 und 40 Plus ab?

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Wir standen Anfang 2020 vor der gleichen Fragestellung.
Ein Fertighaus oder Holzständerbauweise war keine Option.
Die Lösung war dann, zwei Wohneinheiten mit 2x120k KFW55 Krediten zu beantragen. Der Kredit wird dann innert 4 Jahren komplett getilgt. Es bleiben netto um die 32k an Vorteil.
Von dem Baustandard wie wir sowieso vor hatten zu bauen, bis zum KFW55 Standard war nicht mehr viel Unterschied. Da fällt mit nur der mit Steinwolle isolierte Ziegel 36,5cm ein. Aber den hätten wir wahrscheinlich auch so genommen. Und der Blower Door Test mit 450 Euro.
KFW40 war dagegen nie eine Option für mich. Ein WDVS will ich nicht haben.
 
Da fällt mir noch was ein:
Eine KWL ist in einem heutigen Neubau dringend zu empfehlen. Die trägt auch dazu bei deine Energieberechnung auf KFW55 Standard zu bringen. Wenn es dann noch eine in der Wärmepumpe integrierte Anlage ist, wird die KWL noch zusammen mit der WP mit mindestens 35% bezuschusst, inkl. dem ganzen Verteilsystem wie Rohr, Deckenauslässe etc.
 
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Wir überlegen gerade in der Planungsphase eher Richtung KFW40 EE - hier liegt (meine aktuelle Meinung, kann sein das das nicht so bleibt ;) eine sehr gute Investitionsmehrausgaben / Fördersummen / Heizkostenquote.

KWL würde ich allein schon deswegen nehmen, weil wir nicht sicherstellen können, alle 2 Stunden im ganzen Haus stoß zu lüften.
 
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