LWWP aktueller Verbrauch und Daten

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guckuck2

Ich hab gerade festgestellt, die Ablesung zum 01.11. irgendwie verbaselt zu haben, daher kann ich nur den Verbrauch für Oktober und November zusammen beitragen.

~195qm, KFW55, 2 Erwachsene 2 kleine Kinder, SWWP mit Bohrung, KWL mit WRG, Westdeutschland/NRW. Raumtemperatur 21,5 - 22,5 Grad.

364 kWh Strom auf 2065 kWh Wärmeenergie (AZ 5,67) für beide Monate zusammen.

Ich gehe davon aus auf Jahressicht irgendwo um die 2200 - 2300 kWh Strom zu landen.

Alle Angaben inklusive Pumpen/Steuerung.
Sooo Leute, das Jahr ist um. Wie lief's 2021 mit euren Wärmepumpen?

Nachdem meine vorherige Ablesung ja blöd war, konnte ich zumindest Dezember und natürlich das gesamte Jahr ermitteln

Dezember
1659 kWh Wärmeenergie (228 kWh davon Warmwasser) mit 314 kWh Strom und einer AZ von 5,28 im Dezember.
Es war für unsere Verhältnisse recht kalt im Dezember, wobei der Vorjahreszeitraum ähnlich war aber mit spürbar schlechterer AZ während der Heizperiode. Entweder haben die zaghaften Optimierungen der letzten Jahre echt was gebracht oder die Weisheit bestätigt sich, dass noch Feuchtigkeit im Bau steckt. Vielleicht auch beides.

Auf Jahressicht waren es 10532 kWh Wärmeenergie, davon 2707 kWh für das Warmwasser (~26% Anteil).
2407 kWh Strom (VJ: 2439 kWh) wurden dazu aufgewendet, zu 0,195€/kWh zzgl. 70€ Grundpreis p.a., also ~540€ p.a., respektive 45€ p.M.
Die JAZ liegt bei 4,375 was für eine SWWP immer noch nicht so der Hit ist aber besser als 4,21 im Vorjahr. Der Trend ist ja positiv. Ich bin mir auch nicht sicher, ob bei dem "einfachen" Modell, das hier eingesetzt wird (fixed-speed), und dem WW-Anteil von 26% wirklich bessere Werte erzielbar wären.
 
Hangman

Hangman

Da ich keinen eigenen WP Zähler habe, beruhen meine 1.900 kWh auf einer elaborierten Schätzung ;) Ich gehe aber davon aus, dass diese tatsächlich relativ genau ist. Da wir nur zwei Personen sind, ist unser WW Verbrauch deutlich geringer (so um 300 kWh, die restlichen 1.600 kWh sind Heizen). Dazu kommen noch 250 kWh für die KWL und 2.000 kWh Haushaltsstrom. In Summe also 4.150 kWh, von denen 70% vom Dach kamen. Wir haben ca 170 beheizte qm, KfW40 sowie modulierende SWWP. Standort Hochsauerland, also in diesem Jahr echt lausig kalt.

Was die WP selbst angeht, moduliert diese zwar die Heizleistung... nicht aber die Pumpen - die sind auf 70% fix eingestellt. Da die Heizleistung die absolut überwiegende Zeit in echt niedrigen Bereichen läuft, werden wir vermutlich einen überproportional hohen Anteil Pumpenstrom haben. Die JAZ-Zahlen sind in der WP mit 5,8 Heizen und 4,3 WW (Mix dann 5,6) angegeben, was ich nicht so recht glauben will. Ich vermute, dass diese Werte ohne Pumpenstrom, und daher zu positiv sind.
 
Hangman

Hangman

Wie groß ist deine PV-Anlage? Wieviel Jahresproduktion Strom? 70% ist schon verdammt gut. Welche besonderen Maßnahmen deines Energiemanagment führten zu diesem Ergebnis?
Die PV hat 14,4 kW auf einem 38° Dach in Südausrichtung. Smart-Zeugs oder Energiemanagement gibt es nicht, ich habe lediglich die WW-Bereitung auf 13-15:00 Uhr festgenagelt, und senke die Solltemp der FBH von 18-4:00 um 2° ab. Wann immer sinnvoll und möglich, stellen wir WaMa und SpüMa bei PV-Überschuß an, aber das macht sicher nicht so viel aus. Ansonsten alles wie in einem ganz normalen, dummen, KNX-losen 220V Haus ;)

Das Geheimnis der 70% dürfte die 10 kWh Batterie sein. Wenn ich das PV Portal richtig verstehe, wären wir ansonsten bei 38% (1.579 Direktverbrauch / 4.154 Gesamtverbrauch).
lwwp-aktueller-verbrauch-und-daten-548471-1.JPG
 
lin0r87

lin0r87

Hoihoi zusammen,
also bei uns schaut es wie folgt aus.

2x Erwachsene
2x Kinder
Wohnfläche 150qm

PV Anlage 7,2 kWp Südlich ausgerichtet
Einen Zähler (Zweirichtungszähler)
KWL mit WRG
KfW55
Wärmepumpe Novelan LADV 9.1-1/3

Der gesamte Stromverbrauch inkl. Wärmepumpe beträgt für das Jahr 2021 "4334kWh"
Erzeugung mit der PV Anlage liegt bei "5686kWh". Eigennutzung wüste ich jetzt nicht, wo man sich dies anschauen könnte. Ist ein SMA Wechselrichter.
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deliverer

Gesamterzeugung (steht am WR) - Einspeisung (2.8.0 am Zähler) = Eigennutz über die ganze Laufzeit.

Der WR weiß auch, wie viel du pro Tag, Monat, Jahr erzeugt hast. So könntest Du es mit den Abrechnungsdaten auch auf 2021 herunterbrechen. Auslesen kannst du den WR mit dem Sunny Explorer oder, etwas komplizierter, per Modbus.
 
lin0r87

lin0r87

Gesamterzeugung (steht am WR) - Einspeisung (2.8.0 am Zähler) = Eigennutz über die ganze Laufzeit.

Der WR weiß auch, wie viel du pro Tag, Monat, Jahr erzeugt hast. So könntest Du es mit den Abrechnungsdaten auch auf 2021 herunterbrechen. Auslesen kannst du den WR mit dem Sunny Explorer oder, etwas komplizierter, per Modbus.
Ahhh....stimmt^^ :D

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Hangman

Hangman

PV Anlage 7,2 kWp Südlich ausgerichtet
Einen Zähler (Zweirichtungszähler)

Der gesamte Stromverbrauch inkl. Wärmepumpe beträgt für das Jahr 2021 "4334kWh"
Erzeugung mit der PV Anlage liegt bei "5686kWh". Eigennutzung wüste ich jetzt nicht, wo man sich dies anschauen könnte. Ist ein SMA Wechselrichter.
Sind doch super Werte! Wobei ich mich Interessehalber frage, wie das mit einem Zweirichtungszähler funktioniert bzw was der anzeigt. Da wir über 10 kW haben, mussten wir noch einen "echten" Erzeugungszähler einbauen womit die Werte dann genau ermittelt werden. Ist das bei einem Zweirichtungszähler auch so, oder sind die o.g. Werte eigentlich der Netzbezug (4.334) sowie die Einspeisung (5.686)? Wenn ja, wäre der Gesamtverbrauch ja der Netzbezug zzgl Eigennutzung (in unbekannter Höhe).
 
D

Deliverer

Das stimmt schon. Wenn man keinen Smart-Meter im System hat, muss man den Eigenverbrauch ermitteln und ihn auf den Bezug draufschlagen. Die meisten Systeme, spätestens mit Speicher und Wallbox, haben ja aber inzwischen irgend eine art von Smart-Meter eingebaut.
 
G

guckuck2

Das stimmt schon. Wenn man keinen Smart-Meter im System hat, muss man den Eigenverbrauch ermitteln und ihn auf den Bezug draufschlagen. Die meisten Systeme, spätestens mit Speicher und Wallbox, haben ja aber inzwischen irgend eine art von Smart-Meter eingebaut.
Der steuerrechtlich relevante Wert ist immer Erzeugung minus Einspeisung, abgelesen am geeichten Zähler des Netzbetreibers (2.8.0).
 
D

Deliverer

Klar. Der Smartmeter sollte sich schon an die Werte der Wechselrichter halten. In meinem Fall liest er die halt einfach aus (und addiert).
Wobei das natürlich wirklich ein interessanter Punkt ist. Außer dem Einspeisezähler dürfte keines von den Zählwerken geeicht sein. So 100% korrekt kann ich das also bei der Steuererklärung tatsächlich nicht angeben.
Wahrscheinlich ist das für einen Haushalt mit maximal 30 kVA (darüber muss anders gezählt werden, wenn ich mich richtig erinnere) aber eben so Kinkerlitzchen, dass das keinen juckt.
 
G

guckuck2

Naja, wie soll man das auch (nachträglich) prüfen, bei dem Digitalisierungsstand unserer Verwaltung und Stromnetze ;-)

Die Werte laufen schon auseinander. Ich hab z.B. im Fronius WR auch die Möglichkeit den Eigenverbrauch zu sehen, ich erfasse das auch, aber die Werte weiche immer von der "offiziellen" Messung ab. Mal mehr, mal weniger. 5% sind da schonmal möglich.
Im normalen Haushalt gehts da aber um Beträge unter 10€ p.a., da muss man wohl nicht päpstlicher als der Papst sein ;-)
 
G

guckuck2

Woher kriegst Du denn offiziellere Werte als aus dem WR?
Der Erzeugungszähler sitzt "natürlich" im Wechselrichter, abzüglich Einspeisung vom Einspeisezähler/zählwerk des Netzbetriebers = Eigenverbrauch.
Der Wechselrichter selbst errechnet aber auch den Eigenverbrauch, auf Basis der gleichen Erzeugungszählers im WR, minus dem Hausverbrauch, der per Smartmeter ermittelt und zum WR übertragen wurde (in meinem Fall Modbus, früher auch mal per S0 Schnittselle, als ich noch keinen Smartmeter hatte)
Diese beiden Berechnungswege laufen definitiv auseinander, wenn auch nicht gröbst. Der Wert des Eigenverbrauchs direkt aus dem WR ist dabei immer niedriger, als der offizelle Wert, der auf erstem Wege ermittelt wurde.
 
Hangman

Hangman

Abgesehen davon (wir sind ja ohnehin schon wieder Offtopic) ist der Bürokratie-Irrsinn ohnehin die Schattenseite der Sonnenenergie. Warum nicht einfach Aufdach-PV bis 30 kW zu reduziertem MwSt-Satz, und dafür die UST Erstattung/Veranlagung komplett weglassen? Dito irgendwelche wahnwitzigen EÜR die bei den aktuellen Vergütungssätzen so oder so immer unterhalb des Freibetrages enden. Ein völlig überflüssiges PV Hemmnis.
 
G

guckuck2

Abgesehen davon (wir sind ja ohnehin schon wieder Offtopic) ist der Bürokratie-Irrsinn ohnehin die Schattenseite der Sonnenenergie. Warum nicht einfach Aufdach-PV bis 30 kW zu reduziertem MwSt-Satz, und dafür die UST Erstattung/Veranlagung komplett weglassen? Dito irgendwelche wahnwitzigen EÜR die bei den aktuellen Vergütungssätzen so oder so immer unterhalb des Freibetrages enden. Ein völlig überflüssiges PV Hemmnis.
Grundsätzlich stimme ich dir zu. Es gibt aber Fortschritt, den man auch mal wahr nehmen muss:
- Mit dem Jahressteuergesetz 2019 wurde die Gewerbesteuerpflicht für Anlagen bis 10 kW gestrichen
- Im Jahressteuergesetz 2020 wollte der Bundesrat die Befreiung von der Einkommenssteuerpflicht für kleine Anlagen auf den Weg bringen, war aber nicht mehrheitsfähig. Stattdessen hat die Finanzverwaltung eine Vereinfachungsregelung auf den Weg gebracht - du kannst nun formlos die Anlage als Liebhaberei einstufen lassen, dann ist die EÜR erledigt.
- Nach 5J auf Kleinunternehmerregelung wechseln erledigt auch alle Themen um die Umsatzsteuer.
 
Hangman

Hangman

Grundsätzlich stimme ich dir zu. Es gibt aber Fortschritt, den man auch mal wahr nehmen muss:
- Mit dem Jahressteuergesetz 2019 wurde die Gewerbesteuerpflicht für Anlagen bis 10 kW gestrichen
- Im Jahressteuergesetz 2020 wollte der Bundesrat die Befreiung von der Einkommenssteuerpflicht für kleine Anlagen auf den Weg bringen, war aber nicht mehrheitsfähig. Stattdessen hat die Finanzverwaltung eine Vereinfachungsregelung auf den Weg gebracht - du kannst nun formlos die Anlage als Liebhaberei einstufen lassen, dann ist die EÜR erledigt.
- Nach 5J auf Kleinunternehmerregelung wechseln erledigt auch alle Themen um die Umsatzsteuer.
Ist mir bekannt, nur habe ich das private Problem, dass a) mehr als 10 kW, und b) ich initial eine größere Abschreibung gemacht habe und die Vereinfachungsregelung für mich nicht (mehr) anwendbar ist. Ich lande zwar trotzdem mit der EÜR unter dem Freibetrag, aber das wird wenigstens nach allen Regeln der Kunst Cent-genau ermittelt :rolleyes: Wer weiß, vielleicht kommt demnächst auch eine Vereinfachungsvereinfachungsregelung ;)

Ich selbst komme damit ja klar, kenne aber genug Leute die sagen "ist mir zu kompliziert, mache ich nicht" - darum ging es mir.
 
D

Deliverer

Wurde die 10 kWp-Grenze nicht inzwischen auf 30 kWp erweitert? Oder steht da noch die finale Beschlussfassung aus?
 
Zuletzt aktualisiert 27.01.2022
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