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Liste der anfallenden Baunebenkosten. "Bauseits" teurer?

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15.000€
Jetzt ist's weg.
Es wird alles teurer. Dafür ist nun auch alles gemacht.
Bsp. Tiefbau (ausbaggern, entsorgen, anfüllen und Schotter etc.)
1. Angebot waren 55.000€
2. Angebot 38.000, 3. An 14.000
Beauftragt dann den "günstigsten", bezahlt über 19.000€
Kalkuliert waren 15.000€
Also knapp 5.000€ vom Puffer schon weg...
 
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Aber was ich hier mal wieder lese, alles knapp und 10% wird gar nicht erwähnt, dann Terrasse und Pflasterung in EL (Material kost ja nichts) und die Küche taucht auch nirgends auf, das wird nichts!!!
Reichen 10% insgesamt? Ich wage es zu bezweifeln. Bei den Vorstellungen der Mitteilnehmer hier.
Aber ja, es ist zu erreichen, man muss sich zügeln ;-)
 
Versteh ich nicht so ganz. Gerade diese über 100% wollten wir vermeiden weil die Kalkulationen dann deutlich schlechter aussehen. Wenn z.b. Küche und Garage mit von der Baufirma geplant werden, zählt das nicht mit in die reguläre Finanzierungssumme?
Was nützt Dir eine gut aussehende Kalkulation, wenn das letzte 5tel nicht mehr bezahlt werden kann?
Sparpotential wird dann wohl auch keines mehr sein, wovon also den unfertigen Rest bezahlen?
Oder wollt Ihr Terrassensteine selber kloppen oder Gebrauchte bei eBay für Selbstabholer verlegen?

Deine Rechnung ist grob fahrlässig!
 
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Ich lese interessiert mit - und es ist wirklich nicht einfach, effektiv ALLE Posten korrekt aufzulisten. Ich blicke auf die Erfahrung von 2 Hausbauten zurück - und ich darf sagen, dass ich beim 2. Hausbau tatsächlich mit den effektiven Kosten over all eine Punktlandung zum Plan erreicht habe.
Das war allerdings nur möglich - Yvonne hat es schon erwähnt - wenn man in der Budgetphase effektiv überall aufrundet (und das nicht nur auf den nächsten Hunderter). Vor dem allem muss man aber folgende Arbeiten machen:
- Vorgängig und laufend die wesentlichen Infos sammeln (z.B. über die zu zahlenden Anschlussgebühren: Das geht ins Geld und die Unterschiede sind je nach Wohnort, Anbieter usw. enorm).
- Excel führen: Und zwar minutiös - mit JEDER Ausgabe (sowohl Plan- wie Ist-Werte).
- Sich nicht scheuen, auch Schätzwerte einzufüllen (aber bitte aufgerundet) - wenn verschiedene Werte da sind den höheren.
- Optionen als solche kennzeichnen und sich bereits beim Planen überlegen, ob diese - ohne wesentliche Mehrkosten - auch nachträglich machbar sind oder eben nicht (Bsp.: Abdichten und Isolieren des Kellers, wenn da Wohnräume sein sollen, geht nur beim Bau kostengünstig. Nachträglich wäre es ein "Gebastel" und teurer; anders bei vielen Gartengestaltungen: Da kann man durchaus das eine oder andere zurückstellen).
- Bewusst sein, dass die Umgebungsgestaltung ein enormer Geldfresser sein kann - sei es mit einer Einzäunung und/oder Bodenbeläge. Auch die Bepflanzung (ist ja oftmals durch den Bebauungsplan vorgegeben) ist nicht ohne.
- Add-ons für das Haus einberechnen: Das geht auch ins Geld.
- In jedem Fall eine namhafte Reserve an Eigenkapital halten: Sich gewisse Wünsche nur dann "genehmigen", wenn die flüssigen Mittel effektiv da sind.
- Immer all-in planen: D.h. eben auch, dass der Küchenpreis mit dabei ist - ebenso spezielle Beleuchtungswünsche, Bodenbeläge usw. Einfach ALLES.
- Und immer noch eine nicht zu knappe Reserve einplanen - es kommt IMMER noch etwas dazu.
 
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Aus dem Bauch heraus gibt es 3. relevante Kostentreibe,

- Unvorhergesehen Schwierigkeiten wie z.B. Gelände unterschätzt, Grundwasser, etc. Also alles was mit dem Tiefbau zu tun hat. Man braucht aber auch jemanden der diese Schwierigkeiten frühzeitig aufzeigt, um darauf reagieren zu können. Eine verpeilter GU der nur € sieht ist da keine Hilfe.
- Sich bei Dingen zurückhalten können wie z.B. Wohnfläche, Bäder, Bodenbeläge, Außenanlagen, etc. Klar sieht eine begehbare Dusche toll aus mit Unterputzarmaturen und Regendusche. Aber da bin ich wieder beim Lieblingsbeispiel der Pyrolyse (nice to have aber unnötig). Man sollte sich nicht alles verwehren aber schon Maß halten können. Mein Luxus z.B. sind 2x 3m Schiebehebetüren im Wohnzimmer.
- Schlecht informiert oder einfach Dummheit wie z.B. der Preis, die BLB und die Versprechungen des GU sind die Wahrheit, so dass man glaubt sich um nichts kümmern zu müssen.

Aus meiner Sicht, kann man 2 von 3 Punkten beeinflussen, ohne dass die Bude nach sozialem Wohnungsbau aussieht.

AddOn: Ich höre mittlerweile so oft im Bekanntenfreundeskreis und nicht nur hier, dass die Bauinteressenten berufsbedingt keine Zeit in Planung, Koordination und Aufsicht investieren wollen, aber dann auch nicht bereit sind dafür die angemessenen Mehrkosten zu leisten. Irgendwie eine schräge Einstellung wie ich finde.
 

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