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Liste der anfallenden Baunebenkosten. "Bauseits" teurer?

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Da rechnet auch jeder Unternehmer etwas anderes rein. Das ein oder andere wird da auch schnell mal vergessen oder ist vielleicht im Angebot des Unternehmers bereits inkludiert (z. B. Baustellentoilette oder Container).
Aus diesem Grund kann ich nur empfehlen eine Tabelle aufzustellen (z. B. anhand der hier aufgelisteten Positionen) und alle Kosten zusammenzustellen. Bei Unklarheit den entsprechenden Anbieter fragen, ob diese Position im Vertrag enthalten ist, oder nicht.
 
Den gibts auch nicht, weil jedes Bauvorhaben einzigartig ist. Da hilft es nur, jede Position einzeln zu betrachten und jeweils entsprechend zu berücksichtigen.

Die Erwerbsnebenkosten sind da noch einfach, bei den Baunebenkosten sind einige Positionen auch pauschal schnell ermittelt, aber spätestens bei den Hausanschlüssen, Erschließungskosten oder Bodenarbeiten wird es kriminell einfach Pauschalen zu nehmen.
 
Meine Frage deshalb: Stecken in diesen 15-20% auch die Erwerbsnebenkosten
Die Vorredner haben es schon indirekt gesagt.
Ganz direkt:
Die Kauf- und Erwerbsnebenkosten wie Notar oder Maklercourtage können gar nicht von den Bauunternehmen aufgelistet werden, da diese individuell des Bauherren vorhanden sind oder auch nicht. Jemand, dem schon ein Grundstück gehört, hat hier keine Ausgaben, dem anderen schlägt eine hohe Courtage zu Buche.
Ansonsten sind die Listen der BUs sicherlich eine grobe Hilfe, aber nur über das Notwendigste ausgestattet.
Zb haben BUs meist die Erdarbeiten inkl. 30cm Tiefe ohne Abfuhr mit in ihrem Angebot. Dennoch werden oftmals mehr Erdarbeiten vonnöten sein, als auch der Erdaushub individuell abtransportiert.
Die Unterkategorie BNK hilft, eine auch für die Bank übersichtliche Liste der Nebenkosten zu erstellen, aber dennoch schreibt tox ganz richtig in #23 ...
 
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Das ist mir alles klar. Aber wenn man liest, dass Banken die Baunebenkosten pauschal mit 15% der Baukosten ansetzen, fragt man sich, was hierdurch eigentlich abgebildet wird...Dennoch danke für die Antworten.
 
Die Banken berücksichtigen in einer Finanzierung nichts bis wenig pauschal, und wenn, dann meist nur die Erwerbsnebenkosten. Das hat mit Baunebenkosten nichts zu tun , denn dafür reicht die Erfahrung des Bankberaters (nicht Bauunternehmer!) gar nicht aus.

Es stimmt aber, dass am Ende fast alle Bauvorhaben etwa 10-15% teurer werden als ursprünglich geplant. (BER und S21 nicht berücksichtigt)

Also noch mal eine Schippe mehr...

Man kann das einfach nicht pauschalisieren.
 
Hallo zusammen,

beim Durchlesen der Antworten bin ich eigentlich noch verwirrter.

Ich habe ein Angebot von einem Fertighausanbieter für eine DHH erhalten.
Das Haus ist ohne Keller, 1,5 geschossig, ca. 125qm groß, mit ca.400qm Grundstück, in NRW und die Baugenehmigung ist schon durch.

Wenn man die Grunderwerbsteuer und die Gerichts- bzw. Notarkosten rausnimmt, sind dann 20.000€ Baunebenkosten realistisch? Zudem sind noch 35.000€ für Gründung Haus einberechnet worden, wofür ist das genau?
Das Haus wird schlüsselfertig geliefert, sogar inklusive Wand- und Bodenarbeiten (inkl. Material + Arbeit).

Der Anbieter meinte, dass die beiden Werte schon sehr großzügig bewertet wurde. Ist das richtig?

Grüße
 

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