Liste der anfallenden Baunebenkosten. "Bauseits" teurer?

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Hat eigentlich jemand mal Lust & Zeit (hier hapert es wohl eher) ein Master-Excel aufzubauen mit allen möglich anfallenden Nebenkosten? Wenn es um Formeln etc. geht kann ich gerne assistieren?
 
Hm, eigentlich ist dieses ein Thread, in dem wenig diskutiert werden sollte.
Was einen Hausbau teuer gestaltet, dazu gibt es hier einen Parallelthread, kann ihn leider nicht verlinken (Tapatalk)

Dennoch finde ich , ehrlich gesagt, die gute alte Tabelle auf dem Blatt Papier, wo Gestreiche und Verbesserungen mit ein paar Randnotizen ersichtlich sind, viel effektiver als ne Excel.
Aber ich persönlich habe auch keine Formeln gebraucht
Zusammenrechnen kann der gute Taschenrechner. Später dann kann man es in schön übertragen, damit die Bank auch alles lesen kann.
Auf den ersten Seiten dieses Threads sind viele Baunebenkosten genannt zu den Bundesländern.
Es wäre schön, wenn sich der ein oder andere nach dem Hausbau hier mal wieder verewigen würde, damit der Thread das bleibt, was es ist: eine Info-Seite.

Es gibt keinen Master-Plan: jede BLB beinhaltet andere Sachen. Und jedes Grundstück birgt anderen Grund sowie jedes Bundesland oder Landkreis andere Muss-Positionen veranschlagen lässt.
 
Aber da bin ich wieder beim Lieblingsbeispiel der Pyrolyse (nice to have aber unnötig).
Wie ist denn Definition von "nötig"?

Je nach solcher ist der Hausbau an sich unnötig, ein Garten evtl. auch und so weiter.

Ehrlich gesagt ist doch jeder Häuslebauer längst bei nice-to-have angekommen, weil er sich den Luxus Hausbau gönnt - ein Luxus selbst bei niedrigem Standard.

Für die Nebenkosten heißt das erst mal, es gibt keine unnötigen Dinge, es gibt nur Dinge, die man mit mehr oder weniger Priorität will. Und wer sich nicht alles leisten kann, muss halt eine persönliche Prioritätenliste machen und dann anfangen von unten nach oben wegzustreichen, um das Budget zu halten.

Was hier nötig ist, ist individuell und wird durch die Position auf der Liste repräsentiert. Von außen zu sagen, was unnötig ist, ist deshalb schwierig.

Beispiel: Wenn du mir sagen würdest, ich hätte mit einem Pyrolyseofen ein unnötiges Gadget und somit Geld verschwendet, würde ich erwidern, dass du das gar nicht wissen kannst. Du kennst ja das Nutzungsverhalten nicht.
Als Vielkocher, bei dem auch öfter ganze Vögel im Ofen garen ( dirty Business! ), musste ich früher zeit- und arbeitsaufwändig per Hand schrubben. Öfters. Sobald ich mir Pyro leisten konnte, hatte sie dann natürlich eine hohe Priorität, weil bei der Handreinigung bleiben: No fucking way!

Dein Punkt, sich bei Dingen zurückhalten zu können, ist zwar grundsätzlich richtig. Aber wer entscheidet, was die angebrachte Zurückhaltung ist?

Meiner persönlichen Meinung nach ist die am häufigsten missachtete Zurückhaltung an dem Punkt, wo sich für den Hausbau an sich entschieden wird. Sich ein Eigenheim hinpflanzen und dann ausgleichend rigoros eine Liste zusammenstreichen müssen, wo Punkte draufstehen, von denen man sich anderweitig Lebensqualität verspricht: Das ist nur sinnvoll, wenn man den Trade-Off für sich gründlich durchdacht hat. Nicht immer habe ich das Gefühl. Aber das wiederum darf man gerne anders sehen.
 
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Sobald man die Entscheidung zwischen Eingangspodest oder Pyrolyse treffen muss... erübrigt sich die Diskussion was nötig ist, oder?

Ich bin ja bei Dir, jeder hat seinen Punkte die ihm wichtig oder unwichtig sind. Sonst würden wir alle, alles haben wollen.

Dein Punkt, sich bei Dingen zurückhalten zu können, ist zwar grundsätzlich richtig. Aber wer entscheidet, was die angebrachte Zurückhaltung ist?
Das ist eine sehr gute Frage wie ich finde. Entscheiden tut aus meiner Sicht u.a. der Geldbeutel und eine gewisse Rationalität (zumindest bei uns). Regulieren müssen sich schon Mann und Frau gegenseitig selbst (so agieren wir), ansonsten ufern die Kosten aus. Jeder von uns hat so seine Ideen und Wünsche. Mal sagt meine Frau "Nein" und mal Ich.

Wie kann man sich gegen einen Hausbau entscheiden, wenn es das Ziel ist Eigentum zu besitzen? Ich baue nicht weil ich irgendwo wohnen muss.
Wenn man nicht grundsätzlich die Voraussetzung hat (gewisses EK und Einkommen) um das erdachte Heim zu bauen, ist doch der Weg schon vor der eigentlichen Planung und Kostenermittlung zu Ende!
 
Sobald man die Entscheidung zwischen Eingangspodest oder Pyrolyse treffen muss... erübrigt sich die Diskussion was nötig ist, oder?
Naja, da hast du die Kernaussage meines Posts nicht einbezogen.

Wenn Pyrolyse für mich persönlich etwas extrem wichtiges ist, weil ich sie alle paar Wochen brauche und dadurch signifikanten Komfortgewinn habe, dann ist schon der Umstand, dass ich mich in die Situation bringe, zwischen Eingangspodest und Pyro entschieden zu müssen, zu hinterfragen.

Es gibt ein paar Punkte auf einer Liste, die sollten niemals hinten überfallen müssen. Und wenn man kein Haus bauen kann, ohne hier zu beschneiden, sollte man es lassen - nicht jeder denkt da so drüber.

Wie kann man sich gegen einen Hausbau entscheiden, wenn es das Ziel ist Eigentum zu besitzen?
Weil man nicht nur dieses eine Ziel hat, sondern auch andere und man bei Unvereinbarkeit gegeneinander abwägen muss.

Ich habe schon in ein paar Beiträgen den - rein wirtschaftlichen - Unsinn eines Hausneubaus angesprochen. Auch im Sinne einer Abwägung verschiedener Lebensziele/Lebensqualitäten muss man immer darauf achten, sich nicht vom romantischen Anteil, den die Idee Eigenheim durchaus hat, verleiten zu lassen. Dieser Eros ist allein kein langfristig zufrieden machendes Konzept.

Dennoch sollte jeder, der dies bedacht hat und sich dennoch für ein Haus entscheidet, bauen und glücklich sein. Dafür ist das Leben schließlich da.

Ich lasse mir nur ungern von außen sagen, was für mich relevant zu sein hat und was weniger. Siehe dein Beispiel Podest gegen Pyro: Da ist schon vorher eine Fehlentscheidung geschehen, in einem spezifischen Fall zumindest.
 
Ich lasse mir nur ungern von außen sagen, was für mich relevant zu sein hat und was weniger. Siehe dein Beispiel Podest gegen Pyro: Da ist schon vorher eine Fehlentscheidung geschehen, in einem spezifischen Fall zumindest.
Mir ist schon bewusst, worum es dir geht und nein ich möchte hier niemandem vorschreiben was nötig oder unnötig ist. Aber es wird auf Grund von Fehlentscheidungen/ Fehlinformationen zwangsläufig, dazu kommen abzuwägen, was kurz-, mittel-, langfristig relevant ist und was nicht. Dies spielt nur bei "unbegrenzten Budget" keine Rolle.

Ich selbst gehen nicht davon aus, dass von der ersten Idee ("Haus haben vollen" bis "Alles ist fertig) alles planmäßig ablaufen wird, sodass "fast" jeder Häuslebauer in so eine Situation kommen kann. Ich glaube hier gab es mal so einen Thread "Was habt Ihr euch gegönnt/auf was musstet ihr verzichten". War schon interessant....

Dafür ist das Projekt "Hausbau" einfach zu groß. Wir wären ja nicht hier, wenn es keine Unsicherheit oder Herausforderungen u.a. dieser Art geben würde.

Rein wirtschaftlich kann ich gar nicht soviel Miete zahlen, dass ich alle kosten wieder "reinhole" stimmt.
 

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