ᐅ Vaillant Erfahrungen arotherm plus VWL 35, 55, 75
Erstellt am: 04.03.22 14:21
W
Westfale010111.02.26 15:41Arotherm 120, Altbau 1960er.
Fußbodenheizung, 22 Grad Temp, nachmittags 21,5 Grad
Drosselung auf 40 % der Leistung
Keine Dämmung, Dach jedoch neu
Werte für Januar
Strom für die Heizung: 1050 kWh, WW 60 kWh für 300 Liter WW-Speicher (48 Grad)
AZ: 3,44 für Heizung und WW
300 Liter Pufferspeicher inkl.
Frage: Die Wärmepumpe ist deutlich überdimensioniert, jedoch haben wir im Schnitt 2-5 Takte inkl. WW im Winter (ohne Heizzeiten) und Übergangszeit (dann mit drei Heizzeiten). Damit fahren wir m. E. sehr gut. Jedoch habe ich nun im dritten Winter die Wärmepumpe auf 40 % der Leistung gedrosselt und es reicht ziemlich ordentlich. Also hätte die Hälfte der Wärmepumpe ausgereicht, interpretiere ich mal so.
Sind insgesamt (sehr) zufrieden, trotz der Größe der Wärmepumpe. Nichtsdestotrotz kann ich die Drosselung und mögl. Probleme nicht einschätzen. Ca. 2,x kWh Strombezug ist so die max. Aufnahme bei Drosselung auf 40% der Leistung bzw. 60 % an der Inneneinheit. Letztes Jahr auf auf 60% Prozent der Leistung und knapp 3,x kWh Leistungsaufnahme begrenzt. Es reicht aber auch weniger, somit moduliert die Wärmepumpe zwischen 25-40 Prozent diesen Winter.
Hat die Drosselung auf 40% irgendwelche negativen Auswirkungen z. B. auf den Motor, Verdampfer o.ä.? Enteisung z.T. stündlich je nach Wetterlage im Winter?
Fußbodenheizung, 22 Grad Temp, nachmittags 21,5 Grad
Drosselung auf 40 % der Leistung
Keine Dämmung, Dach jedoch neu
Werte für Januar
Strom für die Heizung: 1050 kWh, WW 60 kWh für 300 Liter WW-Speicher (48 Grad)
AZ: 3,44 für Heizung und WW
300 Liter Pufferspeicher inkl.
Frage: Die Wärmepumpe ist deutlich überdimensioniert, jedoch haben wir im Schnitt 2-5 Takte inkl. WW im Winter (ohne Heizzeiten) und Übergangszeit (dann mit drei Heizzeiten). Damit fahren wir m. E. sehr gut. Jedoch habe ich nun im dritten Winter die Wärmepumpe auf 40 % der Leistung gedrosselt und es reicht ziemlich ordentlich. Also hätte die Hälfte der Wärmepumpe ausgereicht, interpretiere ich mal so.
Sind insgesamt (sehr) zufrieden, trotz der Größe der Wärmepumpe. Nichtsdestotrotz kann ich die Drosselung und mögl. Probleme nicht einschätzen. Ca. 2,x kWh Strombezug ist so die max. Aufnahme bei Drosselung auf 40% der Leistung bzw. 60 % an der Inneneinheit. Letztes Jahr auf auf 60% Prozent der Leistung und knapp 3,x kWh Leistungsaufnahme begrenzt. Es reicht aber auch weniger, somit moduliert die Wärmepumpe zwischen 25-40 Prozent diesen Winter.
Hat die Drosselung auf 40% irgendwelche negativen Auswirkungen z. B. auf den Motor, Verdampfer o.ä.? Enteisung z.T. stündlich je nach Wetterlage im Winter?
Westfale0101 schrieb:
Hat die Drosselung auf 40% irgendwelche negativen Auswirkungen z. B. auf den Motor, Verdampfer o.ä.? Enteisung z.T. stündlich je nach Wetterlage im Winter?Nein. Der einzige Nachteil, den Du hast, ist die höhere Anzahl an Takten. Aber keiner von uns weiß, wie stark sich das tatsächlich auf die Lebensdauer auswirkt. Also nicht zu viele Gedanken machen.
M
Mosel-2024-714.02.26 09:01Nochmal @hugi-01 zur Frage der Aufstellung und der Möglichkeit eines Kaltluftsees:
Unser Haus hatte ursprünglich eine Hochtemperatur-Wandheizung System Kälberer-Unterwandheizkörper. Aus Anlass des Einbaus einer Wärmepumpe habe ich dann diese Heizkörper ersetzt bzw. ergänzt mit insgesamt 29 PERIHEL-Wandheizkörpern (System Gipskartonplatte). Die Auslegung habe ich mit Heizreport bemessen auf eine max. Vorlauftemperatur von 35 bis 37°C bei NAT -10°C. Das hat sich auch bewährt. Deshalb kommen wir nicht auf niedrigere Vorlauftemperaturen.
Die Warmwassertemperatur wird wie schon erwähnt in Speichermitte gemessen. Deshalb kommen wir prima mit klar mit 37°C Speichertemperatur.
Der Pufferspeicher mit 45L Volumen ist im Rücklauf in Reihe eingebunden. Vor das Überströmventil hat der HB auf meinen Wunsch hin einen Absperrhahn eingesetzt. Der Absperrhahn ist immer zu, weil alle ERR deaktiviert sind mit Ausnahme eines Schlafzimmers, wo wir im Winter nur 19°C habe wollen.
Vom Aufstellort habe ich ein Foto eingestellt. Die Wärmepumpe steht mit der Unterkante ca. 25 cm über Grund und "bläst" in Richtung eines Fußwegs ("Mistweg") der benachbarten Reihenhäuser; der Weg hat eine Gefälle von ca. 3 % in Pfeilrichtung. Der Randstein des Fußwegs ist etwa 15 cm unter der Unterkante der Arotherm. Zwischen Wärmepumpe und Fußweg haben wir eine Hainbuchenhecke die aber zum Frühjahr zurückgeschnitten wird, damit die Wärmepumpe besser wegblasen kann.
Wegen eines möglichen Kaltluftsees habe ich auch schon Rauchpatronenexperimente durchgeführt und mit Shelly-Thermometern Temperaturen gemessen. Dabei konnte ich aber keine entsprechenden Indizien feststellen. Dennoch überlege ich, die Wärmepumpe an den rückwärtigen Seiten zu schließen, so dass nur mehr von oben angesaugt werden kann.

Unser Haus hatte ursprünglich eine Hochtemperatur-Wandheizung System Kälberer-Unterwandheizkörper. Aus Anlass des Einbaus einer Wärmepumpe habe ich dann diese Heizkörper ersetzt bzw. ergänzt mit insgesamt 29 PERIHEL-Wandheizkörpern (System Gipskartonplatte). Die Auslegung habe ich mit Heizreport bemessen auf eine max. Vorlauftemperatur von 35 bis 37°C bei NAT -10°C. Das hat sich auch bewährt. Deshalb kommen wir nicht auf niedrigere Vorlauftemperaturen.
Die Warmwassertemperatur wird wie schon erwähnt in Speichermitte gemessen. Deshalb kommen wir prima mit klar mit 37°C Speichertemperatur.
Der Pufferspeicher mit 45L Volumen ist im Rücklauf in Reihe eingebunden. Vor das Überströmventil hat der HB auf meinen Wunsch hin einen Absperrhahn eingesetzt. Der Absperrhahn ist immer zu, weil alle ERR deaktiviert sind mit Ausnahme eines Schlafzimmers, wo wir im Winter nur 19°C habe wollen.
Vom Aufstellort habe ich ein Foto eingestellt. Die Wärmepumpe steht mit der Unterkante ca. 25 cm über Grund und "bläst" in Richtung eines Fußwegs ("Mistweg") der benachbarten Reihenhäuser; der Weg hat eine Gefälle von ca. 3 % in Pfeilrichtung. Der Randstein des Fußwegs ist etwa 15 cm unter der Unterkante der Arotherm. Zwischen Wärmepumpe und Fußweg haben wir eine Hainbuchenhecke die aber zum Frühjahr zurückgeschnitten wird, damit die Wärmepumpe besser wegblasen kann.
Wegen eines möglichen Kaltluftsees habe ich auch schon Rauchpatronenexperimente durchgeführt und mit Shelly-Thermometern Temperaturen gemessen. Dabei konnte ich aber keine entsprechenden Indizien feststellen. Dennoch überlege ich, die Wärmepumpe an den rückwärtigen Seiten zu schließen, so dass nur mehr von oben angesaugt werden kann.
J
Jesse Custer14.02.26 09:24Erlaube mir die Frage, wie Du auf die Idee des "Kaltluftsees" kommst?
- im Winter ist die Hecke nackt - die Luft bläst raus...
- im Sommer, wenn die Hecke beblättert ist, heizt Du gar nicht...
Mosel-2024-7 schrieb:
Dennoch überlege ich, die Wärmepumpe an den rückwärtigen Seiten zu schließen, so dass nur mehr von oben angesaugt werden kann.Verstehe ich nicht so ganz. Hinten sollte die Wärmepumpe schon komplett frei und zugänglich sein. Die Luft benötigt sie halt zur ordnungsgemäßen Funktion.
Was Du auch immer hinten schließen möchtest, die Luft kommt immer vorn direkt aus dem Ventilator raus.
Macht meine auch. Und ich habe eine Kirschlorbeer Hecke direkt in 1.Meter Entfernung davor. Hatte vor zwei Jahren eine eigene Konstuktion davor gebaut.
Somit frieren im Winter nicht alle Blätter ab. Und die Funktion ist weiterhin komplett gewährleistet.
T
Tolentino14.02.26 09:35Ich würde eher darauf spekulieren, dass du die Effizienz damit sogar verschlechterst.
Aber probier es doch mit Styrodurplatten einfach aus. Kannst ja dann Messungen vornehmen. Es wird ja wohl noch zwei Wochen kalt bleiben (je nachdem, wo du bist).
Aber probier es doch mit Styrodurplatten einfach aus. Kannst ja dann Messungen vornehmen. Es wird ja wohl noch zwei Wochen kalt bleiben (je nachdem, wo du bist).