Wir planen im Jahr 2022 zu bauen; die Planung beginnt

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CO2 spielt beim Verbrennen vom Holz garkeine Rolle. Ob du das Holz verbrennst oder der Baum im Wald einfach stirbt ist vollkommen egal weil immer nur die Menge CO2 freigesetzt werden kann,
OT: Nein. Einen Baum hast du im Ofen innerhalb von ein paar Tagen in CO2 verwandelt. Lass mal einen Baum im Wald liegen und guck nach 15 Jahren vorbei. Der ist immer noch da. Dieser bietet jetzt Pilzen Lebensraum und etlichem Kleinvieh. Spendet zudem Sonnen-/Windschatten in Bodennähe gegen Erosion.

Der Nachwachsende Rohstoff ist m.E. ein sehr großes Feigenblatt.

BTT: Hier im Forum wirst du mit Kaminen eine ähnliche polarisierte Ansicht vorfinden, wie bei Vinyl vs. Parkett. Wir haben es gelassen, weil erstens das Geld für diese "Spielerei" nicht mehr priorisiert werden konnte. Zweitens hatten wir schiss bekommen, ob die Bude schlicht überheizt.
 
Lass mal einen Baum im Wald liegen und guck nach 15 Jahren vorbei. Der ist immer noch da.
Ja, aber das hat ja nichts mit CO2 zu tun. Wie @Tolentino schrieb, einfach drauf achten nachgepflanzt wird (oder auch einfach mal selbst son Bäumchen in den eigenen Garten setzen) und dann ist doch alles wieder ausgeglichen :) Wenn du so weit gehst, müsstest du auch gegenrechnen wie viele Bäume vom Borkenkäfer befallen werden und daher gefällt werden müssen um die umliegenden Gewächse nicht zu schaden, usw.
 
OK, dann nochmal weniger kurz aber dennoch nicht überlang. Man wird noch über Jahrzehnte hinaus nicht vom verbrennen von Öl, Kohle und Gas wegkommen. Um die Gesamtemissionen zu reduzieren wäre es daher von Vorteil wenn Bäume dauerhaft CO2 binden und somit einen negativen CO2 Beitrag zur CO2 Bilanz hinzufügen würden. Holz verbrennen setzt nämlich wieder das CO2 frei, was ansonsten im Baum gebunden geblieben wäre. Plakativ: Klima neutral ist besser als Klima schädlich aber weniger gut als Klima verbessernd.
 
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Ich habe niemals was anderes behauptet. Aber dein Satz:
Ich möchte auch nicht den großen Umweltaktivist geben aber wir müssen echt aufhören ständig Dinge zu verbrennen!
Lies darauf schließen dass du denkst Holz verbrennen wäre schädlich für die Umwelt. Was es aber, wie du schon selbst sagst, nicht ist. Auf der anderen Seite kannst du Argumentieren dass Bäume gefällt werden müssen, damit andere Bäume überhaupt erst nachwachsen können oder dass Heizen mit Holz (klimaneutral) anstatt Öl (klimaschädlich) positiv für die Bilanz ist, da dann generell weniger CO2 entstehen würde welches von den Bäumen aufgenommen werden müsste, etc. Aber ich denke damit Hijacken wir den Thread, das Thema ist nicht so einfach :D

Klima neutral ist besser als Klima schädlich aber weniger gut als Klima verbessernd.
Damit ist alles gesagt!
 
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Achso, ein Nachtrag zum Nachdenken: Du hast geschrieben "Um die Gesamtemissionen zu reduzieren wäre es daher von Vorteil wenn Bäume dauerhaft CO2 binden und somit einen negativen CO2 Beitrag zur CO2 Bilanz hinzufügen würden."
Dass das so nicht stimmt wurde ja schon geklärt weil Bäume nicht dauerhaft CO2 binden sondern eben nur so lange wie sie wachsen. Deswegen sagt man auch "Klimaneutral". Wenn stehende Bäume die CO2 Bilanz verbessern und beim Sterben wieder abgeben, was machst du denn in 100 Jahren wenn du die dann herrschende CO2 Bilanz+die CO2 Ausstöße der sterbenden Bäume ausgleichen musst? Noch mehr Bäume pflanzen? Und 100 Jahre später noch mehr Bäume? Bis kein Platz mehr auf der Erde ist :cool:

Bäume leisten keinen Beitrag zur CO2 Verbesserung weil das CO2 nur von einem Lager (Luft) ins andere Lager (Baum) transportiert wird. Das CO2 ist ja bereits vorhanden und wird nicht vom Baum eliminiert. Die einzige Möglichkeit die CO2 Bilanz zu verbessern ist schlicht und einfach weniger CO2 zu produzieren. Daher macht es auch keinen Unterschied ob du einen Baum verbrennst oder nicht, solange mindestens ein neuer gepflanzt wird. Denn der neue Baum nimmt wieder das CO2 auf, was der Verbrannte abgegeben hat.

Edit: Ich finde das Thema durchaus interessant und diskussionswürdig. Da können wir gerne einen neuen Thread aufmachen.
 
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Heute den Termin mit dem GU gehabt. Der war sehr unvorbereitet. Ich triniere derzeit meine nicht vorhandene Geduld :)
War aber im Endeffekt gut. Er sagte das wenn alles klappt man mit dem Bauantrag eher Ende Oktober planen sollte. Der amtliche Lageplan ist noch nicht da. Ausserdem werde ich mit ihm erstmal einen Planungsvertrag abschliessen, wo 5% der Gesamtsumme bezahlt werden müssen (ist aber im Preis enthalten und wird dann beim Werksvertrag abgezogen). 50% sind bei Einreichung des Bauantrages fällig. 50% dann nach 5-6 Wochen.

Eine Frage bezüglich der Finanzierung. Diese würde ich erst Ende des Jahres machen wollen aufgrund der Bereitstellungszinsen. Kann ich eigentlich dann bereits bezahlte Beträge wie:
- Vermesser
- Bodengutachten
- Planungsvertrag
einreichen und zurück erhalten?
 
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