LWWP aktueller Verbrauch und Daten

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Wobei die auch nicht selber planen sondern entweder "wie immer" bauen oder vom Systemhersteller der FBH planen lassen (so bei mir geschehen ). Also falscher Stolz... und große intellektuelle Bequemlichkeit.

Zur Energiebilanz von Gas. Hier wird gerade von den großen Konzernen nur die CO2 Belastung ab dem Verbrennungsprozeß betrachtet. Die Transportverluste in den großen Pipelines aus Russland werden unterschlagen. Das entweichende Gas ist aber noch klimaschädlicher als das bei der Verbrennung entstehende CO2 . Wenn man sucht, finden sich damit Berechnungen, die die Klimabilanz von Gas auf das Niveau von Steinkohle runterziehen. Ich will damit sagen, man kann sich alles schön und schlecht rechnen, man muß nur die entsprechende Berechnung parametrieren...
 
Klar funktioniert alles auf Strom. Aber niemand behauptet, dass das jetzt sofort gehen muss. Wir sprechen hier von bundesweiter Infrastruktur, das ist nicht von heut auf morgen da. Übergange müssen gestaltet werden.
Es ist aber wichtig, irgendwo mal anzufangen, um diesen Wandel über Jahrzehnte einzuläuten!
Das ist wie die Kritik, e-Autos sind doof weil die Ladeinfrastruktur fehlt. Gab es denn schon ein Tankstellennetz, als die ersten Fahrzeuge auf die Straße kamen? Nein, das wächst. Mal sind zu viele Autos da, mal zu viele Tankstellen usw., auf lange Sicht pendelt es sich ein. Die Zwischenzustände muss man aushalten.

Wer sagt eigentlich, dass man Gas, Benzin und Diesel nicht zentral verfeuern und zur Stromgewinnung nutzen könnte? Deswegen braucht man auch heute noch Pipelines und Gasturbinenkraftwerke (die btw. umrüstbar sind auf Biogas oder H2). Übergangstechnologie nennt man das.
Ein Benzinmotor wirft 70% der Energie im Treibstoff im Form von Wärme weg. Das ist unfassbar ineffizient. Macht da Strom draus und betreibt e-Autos damit. Ist nicht das Endergebnis was man haben will, für den Übergang aber legitim und praktikabel.

Selbst die Greta sagt, Atomkraft ist gut. Weil ohne Versorgungssicherheit kein Wandel akzeptiert werden wird. Vollkommen richtig. Ist ne bittere Pille aber besser als Kohle zu verfeuern.
Extremisten, nach dem Motto "alles sofort dicht machen, alles austauschen, alles wegwerfen" usw. sind halt bekloppt und realitätsfern, das Anliegen selbst wird dadurch aber nicht unwahr.



Die PV hat mit der Gashzeizung ja erstmal nix zu tun.
Die (Solarthermie)Kollektoren sind zumindest geldbeutelfeindlich, die amortisieren sich wirklich nie.
Und natürlich ist eine WP im Verbrauch weniger klimaschädlich als Gas zu verbrennen, die Zahlen wurden hier ja schon genannt.



Das ist vorallem whataboutism, wie man heutzutage sagt.
Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun und nur weil das eine scheiße ist, muss das andere nicht auch scheiße sein oder bleiben.

Zweifelsohne gibts viele Baustellen und Rädchen, an denen gedreht werden kann (und muss).
Wichtig ist, anzufangen.
Vielleicht nicht mit Trinkhalmen, liebe EU, das ist einfach nur Greenwashing.

Das Gejammere um unsere Industrien, die die letzten Jahrezehnte wichtig waren, geht mir ebenso auf den Senkel.
Man klammert sich an vergangene Erfolge, dabei kann heute halbwegs entwickelte Land Autos bauen, Kohle verbrennen oder Chemikalien produzieren. Da ist keine Exclusivität mehr dran.
Das Thema Klimawandel ist aber ein Wachstumsmarkt. Anstatt Spaltmaße an Autos zu kontrollieren, sollten wir lieber da investieren. Dann haben wir das Wissen und die Technologie, um sie in alle Welt zu verkaufen. Im Wachstumsmarkt Digitalisierung haben wir ja schon quasi verloren.
DAS ist die deutsche Stärke, die es zu nutzen gilt, und nicht ein 0815 Produkt, was heute eh schon zu 80% aus Fernost kommt und bestenfalls in D montiert wird.



Wir fangen überall an und hören auf, wenn wir fertig oder tot sind.



Wie du schon selber sagtest, man kann sich alles zurecht rechnen.
Alten Strommix nehmen und die miserabelste Wärempumpe heran zu ziehen, kann da eine Taktik sein.
Von der Realität ist man damit aber ein gutes Stück entfernt.



Soso.



Ich weiß von dem Verbot in Ö auch nix, ist auch egal.
Guck dir aber mal an, wie man die Öl-Heizung in Deutschland erledigt hat (oder zuletzt alte Öfen/Kamine), das ist ja noch nicht so lange her.
Da gibts erstmal Verbote für Neubauten. Dann gibts Übergangsfristen, Härtefallregelungen. Und spätestens wenn Erna stirbt und das Haus den Besitzer wechselt, ist die Austauschpflicht aktiv. Dann ist Sense.
Sozialverträglich soll es halt auch sein. Daher muss man früh genug anfangen die Bremse anzuziehen, damit auch ein Ende in Sicht ist. Die Wege sind trotzdem weit.



Mir wurde die Entscheidung auch abgenommen. Im Systemvergleich wäre ich ggf. auch auf Gas gegangen, wegen dem Invest. Baubudgets sind halt begrenzt.

Heute denke ich da anders drüber. Die CO2 Bepreisung hat begonnen und selbst der CDU-Weg ist vorgezeichnet. Der wird beschleunigt werden, aber selbst wenn er so bliebe wie jetzt, kommen jedes Jahr 3-7cent auf den l Sprit drauf. Jedes Jahr 15-20% auf den Gaspreis fürs Haus. Parallel will man den Strompreis einfangen.

Aber ich glaube wenn ich lang genug in deinen Postings suche, werde ich typische, pauschale Verrisse zu PV und e-Autos finden.
Jetzt sitzt du selbst in einem e-Auto und hast Spaß dran, die PV wird geplant.
Sag niemals nie ;-)
Ich bin ja sehr Technologie offen und eher gegen Verbotspolitik wie von den Grünen betrieben. Ich stimme auch zu, es muss einen Wandel geben und keinen Stop von heute auf morgen. Deutschland ist auch nicht der Nabel der Welt.

Es gibt kein Wort das mir so auf den Senkel geht wie Whstaboutism. Jede 50 jährige Hausfrau argumentiert damit, ohne die Bedeutung zu kennen. Ich plädiere auf Unwort des Jahres!
 
Ich kannte das, was es bedeutet, schon vorher. Ich nannte das unter anderen rhetorischen Kniffen "Schopenhauern". Der hat nämlich ein Manuskript dazu geschrieben: Eristische Dialektik (heute oft veröffentlicht unter dem Titel: "Die Kunst recht zu behalten".
Empfehlenswert, nicht unbedingt um es selbst anzuwenden, sondern um Kniffen der Diskussionspartner zu erkennen.
Ich persönlich sehe nämlich eine Diskussion nicht als Wettbewerb an, wer Recht hat, sondern als Prozess des Erkenntnisgewinns.
 
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