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Fertighaus-Dschungel

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Ich bin zwar aus Thüringen, aber ehemalige Nachbarn haben auch ein schmales Grundstück und die haben genau den Kunstgriff mit einem Erker gemacht. Und der wird tatsächlich für das Treppenhaus genutzt. Auf der anderen Seite gibt es den Erker auch, umlaufend verglast, da ist der Essplatz drin.

Ich bin völlig bei @Climbee , ich denke, ihr solltet hier individuell planen, um das Beste zu erreichen. Egal, mit welchem Anbieter. Und wie schon zuvor geschrieben, ich wünsche euch viel Erfolg bei dem Projekt! (Und ich bin keineswegs irgendwie eingeschnappt).
 
Favorisiert wäre ein Fertighaus von uns ja nicht wegen der geringeren Kosten.
Ich glaub, das haben hier auch alle verstanden.

Für mich liegt der Vorteil des Architekten bzw. GUs eindeutig in der Flexibilität. Mal schnell noch ne Katzenklappe in die Wand? Klar, Säge ran, fertig. 2m Aquarium auch noch? Ok, FBH schnell drumrum gelegt, damit die nicht zerquetscht wird und Esstrisch verstärkt. Alles kein Problem. Da muss man nicht 3 Tage nen Antrag stellen und hoffen, dass die Planung nicht 3000 Euro mehr kostet. Aber da hat vielleicht jeder andere Erfahrungen.
 
Die umliegenden haben entweder 2 oder 2,5 Vollgeschosse.

Ja, das mit dem Doppelhaus wäre wirklich die optimalste Lösung gewesen. Aber der Nachbar lässt sich nicht dazu überreden. Verstehe ich auch, er weiß eben noch überhaupt nicht ob das Grundstück dann nicht doch verkauft wird und so weiter.
vielleicht sollte man den Nachbarn das Max. mögliche Baufeld und die Hausgröße einzeichnen. Einmal als EFH und einmal als DHH.
DHH sind jetzt keine Raritäten mehr. Die Zeiten, dass das ein Zeichen von Armut "Ich kann mir kein ganzes Haus leisten" sind vorbei.
2 x 3m breite Streifen sind nicht viel Garten und schwer zu nutzen.
1x 6m bringt viel mehr nutzen
 
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Mich dünkt nach dem Luftbild zum einen, daß ein Doppelhaus lediglich eine Alternative, aber kein "notwendiger" Gewinn wäre; und zum anderen, daß die Ebenheit des Geländes eher für Spitzboden als für Keller spräche.
 
Das Grundstück schreit so laut KELLER!!! mir dröhnen die Ohren.
Nicht nur Keller würde ich planen, ich würde auch auf 2,5 Geschosse gehen.
Ganz oben dann Schlafzimmer und Duschbad für die Eltern.
Auch der Kniff mit dem externen Treppenhaus ist ne klasse Idee.
So würde ich versuchen die Grundfläche in der Länge zu minimieren und so einen nutzbaren Garten zu produzieren.
Ganze untere Etage Wohn/Ess/Küche + Gästeklo. 1.OG 2 schöne große Kinderzimmer + Bad, 2. OG Schlafzimmer + Bad.
Gästezimmer sowie Büro kommen in den Keller, entweder ein großes oder zwei kleine.
Das geht alles auf 7x10,5m.

P.S. Das Haus auf Flurstück 73 hat doch mit dem Südost-Eck keine 3m Abstand oder? Ist da ne Baulast eingetragen?
P.P.S. Doppelhaus wäre so viel einfacher zu bebauen, ist da wirklich das allerletzte Wort gesprochen? Imho steigert eine Anbaubaulast den Wert des südlichen Teils von Flurstück 75 um mind. 50%.
 
Das mit dem Keller ist so eine Sache - wir hätten prinzipiell auch lieber einen. Aber wenn ich mir die Preise der Häuser so anschaue weiß ich nicht ob das mit dem Budget wirklich klappen kann...

Wenn ich mal das Haus von Gussek hernehme (myline 140), das kostet 235.000 exklusive Innentüren, exklusive Malerarbeiten und exklusive Böden. Zusammen mit der Bemusterung werden das also bestimmt 30.000 mehr (Oder bin ich da tatsächlich zu naiv? Hier habe ich wirklich noch nicht so viel Ahnung!). Dann der Keller mit 50.000 (?) und Baunebenkosten, die durch den Keller ja auch steigen.
Macht mit dem Grundstück 375.000 - reichen die verbleibenden 75.000 denn für die Baunebenkosten mit Puffer? Beziehungsweise macht die Rechnung so überhaupt Sinn?
Soll ja nur zum groben Abschätzen sein.
75.000 als Puffer sollte locker reichen!

Ich rechne so:

Haus mit 120qm Wohnfläche: 120qm * 2200€/qm = 264.000€

Keller: 55.000€

Baunebenkosten: 30.000€

Macht insgesamt: 350.000€

Da bleiben noch ca. 40.000€ für Aussenanlagen/Carport.

Diese Zahlen sind solide und werden durch User hier immer wieder bestätigt.

Ihr habt ein kleines Grundstück bzw. kleines Hausgrundfläche was den Keller viell. sogar günstiger macht.
Das Grundstück ist ja auch relativ gerade was Kostentechnisch auch super ist.

Ich sehe da kaum bis keine Risiken was die Budgetplanung mit Keller angeht.

Bitte versteift euch noch nicht auf einen Fertighausanbieter. Das Thema Feuchtigkeit kann man in Massivhäusern auch in den Griff bekommen. Ich hab das Thema Massiv vs. Fertighaus selber auch durchgekaut. Ich glaube sogar, dass im Fertighaus mehr schiefgehen kann, als im Massivhaus.
 

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