Holz oder Stein-auf-Stein? Weberhaus oder Viebrockhaus?

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Die beiden im Titel genannten Anbieter haben sich übrigens schon in der ersten Kontaktaufnahme (aus zwei unterschiedlichen Gründen) raus katapultiert.
Die Mitleser sind jetzt bestimmt gespannt, welche.
Konkrete Angebote liegen uns vor von:
- Massa LIFESTYLE 17.01 W
- Schwörer FERTIGHAUS MIT PULTDACH PLAN E 20-181.3
- Bien Zenker EVOLUTION 177 [V4]
[...] Auch bei Massa gäbe es einen Erker mit Balkon Richtung Süden.
Zunächst wundert mich diese Auswahl, angesichts der eingangs angesprochenen Präferenz für Massivbauer, was ja auf diese Drei sämtlich nicht zutrifft. Den Erker gibt es beim genannten Massa auf den Bildern, aber nicht in den Grundrissen (?). Die Grundrisse des Schwörer (im EG am augenfälligsten: Treppe vs. Küche, im OG der Pilgerweg ins Elternbad) wären in diesem Forum vermutlich "krankenhausreif geprügelt" worden - an deren Architekt ist ein Zeichenknecht verloren gegangen *LOL*
Somit liegen die Angebote (soweit ich das als Laie überhaupt auseinanderhalten kann) halbwegs in der Nähe.
In Sachen Sympathie und Kompetenz hat Massa die Nase vorn, dann Schwörer in Sachen Kompetenz, dann Bien Zenker...
Wie ich ja schon mehrfach betont habe, zählt bei uns eigentlich jede Woche, die wir früher einziehen können.
Woran macht ein Laie denn einen Kompetenzeindruck fest ?
Hattest Du außer der mehrfachen Betonung auch erläutert, weshalb jede Woche zählt ?
Zeitdruck ist in jedem Fall ein schlechter Ratgeber.

Ich vermute, Du hast schlicht mit einem Profil/Steckbrief von Euch als Bauherrenfamilie und einer Gesamtgrößenangabe bei allen dreien angefragt. Dann zieht natürlich jeder einen modifizierten Standardentwurf aus seinem Angebotearchiv, die miteinander nur bedingt vergleichbar sind, sodaß es nachher auf eine Baucheintscheidung hinausläuft. Klüger wäre gewesen, alle drei zu fragen, was das Weber und das Viebrock bei ihnen kosten würden. Dann hättet Ihr nun von jedem zwei Angebote, und alle drei bei keinem einen "Heimvorteil".
Gleich schon "nahestmöglich am Passenden" anzufragen (wohl mit dem Irrwunsch, das spare auf der Zeitschiene eine Destillationsstufe) hat nun bereits evaluiert, wie schlecht der Ratgeber Zeitdruck ist.
 
Die Mitleser sind jetzt bestimmt gespannt, welche.

Ja, ich dachte mir schon, dass die Rückfrage kommt. ;) Andererseits will ich hier auch keine Firmen in Misskredit bringen... Ich mach es mal so: Ich schreibe hier kurz die Gründe und lösche sie dann in den nächsten Tagen wieder. Wer es dann nochmal wissen will, kann mich direkt fragen:

Der eine Anbieter hat mir per Mail ein Angebot geschickt, weil er meinte, das könnte von meinen Vorstellungen ungefähr entsprechen. Das Haus hätte nach dem Grundriss auch passen können, aber mein Problem war: Ich habe die Unterlagen eines anderen Bauherrn bekommen. Komplett mit Name und Adresse... Das eine Firma so mit sensiblen Daten umgeht finde ich echt ein Hammer.

Der andere Anbieter war am Telefon beim Erstgespräch so arrogant und überheblich, hat alle anderen Firmen schlecht gemacht und war so unsympathisch, dass ich einfach keine Lust hatte, mich mit ihm weiter zu beschäftigen. Schade, wäre sonst vermutlich mein Favorit gewesen.
 
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Zunächst wundert mich diese Auswahl, angesichts der eingangs angesprochenen Präferenz für Massivbauer, was ja auf diese Drei sämtlich nicht zutrifft.
Weber baut aber doch auch Holz und nicht massiv.

Den Erker gibt es beim genannten Massa auf den Bildern, aber nicht in den Grundrissen (?). Die Grundrisse des Schwörer (im EG am augenfälligsten: Treppe vs. Küche, im OG der Pilgerweg ins Elternbad) wären in diesem Forum vermutlich "krankenhausreif geprügelt" worden - an deren Architekt ist ein Zeichenknecht verloren gegangen *LOL*
Nee, bei Massa gibt es das nicht in den Grundrissen, aber du kannst jede Wand verändern und es gibt einen Katalog von Bausätzen, die noch dazu kommen.

Deine Hinweise zum Grundriss finde ich echt richtig interessant - da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen!
Gerade das Elternbad am Schlafzimmer finde ich bei Schwörer gut: das nutze ich doch im Prinzip nur nach dem Aufstehen und ins Bett gehen. Oder ist das falsch gedacht?
Und außerdem käme da bei uns noch eine Sauna rein. :)

Und was meinst du mit Treppe vs. Küche? Dass die Treppe ein Stück von der Küche killt?
Hm, ist mir gar nicht aufgefallen. Aber ich bin ja auch nicht die, die die Küche sonderlich nutzt...
[/QUOTE]

Woran macht ein Laie denn einen Kompetenzeindruck fest ?


Ob mir jemand sinnvoll etwas über das Produkt erzählen kann. Dazu gehört, dass der Verkäufer mehr über die Technik oder Bausubstanz oder das Heizsystem weiß als ich.
Hattest Du außer der mehrfachen Betonung auch erläutert, weshalb jede Woche zählt ?
Zeitdruck ist in jedem Fall ein schlechter Ratgeber.
Nee, habe ich noch nicht - weil ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Es sind viele Gründe, die für uns als Familie dazu führen, dass es uns wirklich wichtig ist, zügig aus unserer alten Wohnung rauszukommen. Einer der harten Fakten ist, dass uns 2 Zimmer fehlen. Aber das ist nur die spitze des Eisbergs von verschiedenen Faktoren.

Und trotz unserer Eile stimmt es ja: Zeitdruck ist ein schlechter Ratgeber. Deshalb will ich mich auch nicht in der Entscheidung hetzen lassen, aber zügig mit dem Projekt vorwärtskommen.

Sollte (Betonung liegt auf SOLLTE!) es tatsächlich einen Anbieter geben, der unser Projekt schneller als in 21 Monaten hinkriegt, dann hat das für uns einen unglaublichen Mehrwert.


Ich vermute, Du hast schlicht mit einem Profil/Steckbrief von Euch als Bauherrenfamilie und einer Gesamtgrößenangabe bei allen dreien angefragt. Dann zieht natürlich jeder einen modifizierten Standardentwurf aus seinem Angebotearchiv, die miteinander nur bedingt vergleichbar sind, sodaß es nachher auf eine Baucheintscheidung hinausläuft. Klüger wäre gewesen, alle drei zu fragen, was das Weber und das Viebrock bei ihnen kosten würden. Dann hättet Ihr nun von jedem zwei Angebote, und alle drei bei keinem einen "Heimvorteil".
Gleich schon "nahestmöglich am Passenden" anzufragen (wohl mit dem Irrwunsch, das spare auf der Zeitschiene eine Destillationsstufe) hat nun bereits evaluiert, wie schlecht der Ratgeber Zeitdruck ist.
Das Vorgehen stimmt, aber in diesem Fall ging es mir nicht um die Zeit. Sondern:

Jeder Fertighausanbieter kann dir ja prinzipiell jedes Haus zusammenstellen. Aber: Wir haben ja nicht DEN EINEN Traum-Grundriss, der es unbedingt sein muss. Wir sind da ja relativ flexibel.

Und da jede einzelne Änderung bei jedem Anbieter extra kostet, fand ich es zielführend, erst einmal ein Angebot zu bekommen, was von unseren Vorstellungen, Zimmeraufteilung etc. passt.
(Und es ist ja ganz interessant, wo die Unterschiede in den Grundrissen liegen - und vor allem eure Gedanken dazu, s.o.)
 
Wir haben zu viert eine Zeitlang auf 54qm in einer Zwei-Zimmer-Wohnung gewohnt. Nicht optimal, aber man stirbt nicht dran und die Kinder werden auch keine kranken Psychopaten, wenn nicht jedes sofort ein komfortables, eigenes Kinderzimmer hat.

Von daher würde ich mir nicht so Druck über die Zeitschiene machen. 6 Monate hin oder her sind dann retroperspektiv betrachtet ein Klacks. Ich würde mir jetzt Eindrücke sammeln: wie möchte ich mein Wohnzimmer, mein Küche (auch mal durch Küchenstudios schlendern und sich die Entwicklungen dort anschauen - was gibt's Neues? Will ich das? Brauch ich das? Was muß ich dafür bereits im Plan vorbereiten?), was gefällt mir - und was weniger.

Klar funktionieren die meisten Standardhäuser für eine Familie - dafür sind die konzipiert. Aber jede Familie ist eigen und hat eigene Bedürfnisse (bei unseren Nachbarn frage ich mich z.B. warum die Kinder überhaupt Kinderzimmer haben - die sind nur im WoZi, obwohl es schon Teenager sind).

Versteh mich nicht falsch: sicher kann man in einem Haus von der Stange leben. Aber Du gibst einen Haufen Geld aus, da würde ich mir überlegen, ob ich da nicht etwas mehr auf meine persönlichen Vorlieben eingehen würde wollen.
 
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