Holz oder Stein-auf-Stein? Weberhaus oder Viebrockhaus?

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Das ist wichtig. Wir haben wirklich in Einzelvergabe gebaut. Ich habe vom Architekten praktisch nur die Zeichnungen bekommen und den Rest selbst organisiert. Am Ende haben wir die Einheimischen Unternehmen genommen die schon häufiger zusammen gearbeitet haben. Das waren zwar nicht immer die Günstigsten, aber das wir nicht eine Reklamation bisher haben spricht für sich.




stimmt. Man muss sich als Bauherr da schon reinhängen. Dafür ist der Bau dann viel individueller (wenn man wert drauf legt) und man bekommt am Ende ,,sein,, Haus, nicht ,,ein,, Haus. Aber man muss sich auch mächtig am Riemen reißen was die Ausstattung angeht.
Geht mit kleinen regionalen GU's auch. Die die kein Musterhauskatalog haben, die die keine Hochglanzprospekte haben, die die weniger als 20 Häuser bauen. Handwerker um die Ecke, nicht die günstigsten, eingespielte Teams.

GU ist nicht gleich GU. Viele Handwerker arbeiten nicht für jeden GU.
Bei Einzelvergabe kann es auch lange dauern, gerade wenn man nach den Leistungsphasen 1-4 alleine läuft. Bei uns ging das bei einigen in die Hose und nein, die haben nicht mit zugenähtem Geldbeutel gesucht.
 
Klar, man bekommt bei Massa auch das "nackte Haus". Betonung liegt auf "auch". Wir haben uns ein schlüsselfertiges Angebot machen lassen - und das klingt eigentlich ziemlich gut.
Die Markenstrategie der DFH könnte aus meiner Sicht klarer sein, aber VW leistet sich bei Seat und Skoda ja auch Überschneidungen. "Schlüsselfertig" ist so ziemlich der wachsweicheste Begriff im Häuservertrieb, was gelegentliche faire Angebote allerdings nicht ausschließt. Ich würde stets bevorzugen, eine Bauleistungsbeschreibung aktiv zu gestalten. Die Akteure der Branche orientieren sich sämtlich nicht am Ideal einer "Mutter Theresa Volkseigenheime Stiftung", und "auf Augenhöhe" - das heißt für den privaten Einfamilienbauherren: beim inhabergeführten Baugeschäft - erwarte ich die günstigsten Voraussetzungen für dauerhaft zufriedene Kundschaft. Nicht zu vergessen: Einzelvergabe (per Architekt) und Eigen-Einzelvergabe sind anderthalb Paar Schuhe; außerdem sind Detailplanung, Ausschreibung und Bauleitung ein "Paket", bei dem einem der Lehrsatz "aus Summen kürzen nur die Dummen" präsent sein sollte.
 
Ich seh schon, hier sind einige Fans der "Eigenvergabe" bzw. des Mit-Architekten-bauen.

Ehrlich: Ich trau mir das nicht zu. Ich habe weder das Wissen noch die Zeit und vermutlich auch nicht den Nerv, mich um viele einzelne Schritte zu kümmern.

Außerdem gehöre ich zu denjenigen, die sich einen typischen Grundriss ansehen und denken: Ja, das ist prima, das passt. Hier vielleicht noch ein Erker hin, das wars.

Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass es für mich einen sonderlichen Mehrwert hat, wenn ich mir jetzt erstmal einen Architekten suche.

Ganz wichtiger Faktor für uns ist die Zeit. Je früher das Haus steht, desto besser.
(Ich weiß schon, man soll Entscheidungen nicht überstürzen und es kann immer was dazwischen kommen...) Aber das ist für uns einfach ein wesentlicher Punkt.

Deshalb nochmal zurück zu meiner Frage: Warum ist Massa einen Ticken günstiger als andere?
Ist günstiger = schlechter, weil die an Stellen sparen, die ich nicht sehe?
 
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Ich seh schon, hier sind einige Fans der "Eigenvergabe" bzw. des Mit-Architekten-bauen.

Ehrlich: Ich trau mir das nicht zu. Ich habe weder das Wissen noch die Zeit und vermutlich auch nicht den Nerv, mich um viele einzelne Schritte zu kümmern.

Außerdem gehöre ich zu denjenigen, die sich einen typischen Grundriss ansehen und denken: Ja, das ist prima, das passt. Hier vielleicht noch ein Erker hin, das wars.

Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass es für mich einen sonderlichen Mehrwert hat, wenn ich mir jetzt erstmal einen Architekten suche.
Ähm.....ich glaube, dass gerade DAS ein Grund sein könnte, MIT einem Architekten zu bauen.
 
Es kann viele Gründe geben, weshalb ein Fertghausanbieter günstiger ist als ein anderer. Um ein paar zu nennen:
  • Materialauswahl und -einsatz
  • Lohnkosten und „Subkultur“ (Subunternehmer)
  • Prozessoptimierung
  • Automatisierung in der Fertigung
  • Aufpreisgestaltung
  • Angebotskosmetik
  • Umfang des Leistungsverzeichnisses
  • Einkauf
  • ...
Es muss nicht notwendigerweise die Qualität sein.
 
Ich seh schon, hier sind einige Fans der "Eigenvergabe" bzw. des Mit-Architekten-bauen.

Ehrlich: Ich trau mir das nicht zu. Ich habe weder das Wissen noch die Zeit und vermutlich auch nicht den Nerv, mich um viele einzelne Schritte zu kümmern.

Außerdem gehöre ich zu denjenigen, die sich einen typischen Grundriss ansehen und denken: Ja, das ist prima, das passt. Hier vielleicht noch ein Erker hin, das wars.

Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass es für mich einen sonderlichen Mehrwert hat, wenn ich mir jetzt erstmal einen Architekten suche.

Ganz wichtiger Faktor für uns ist die Zeit. Je früher das Haus steht, desto besser.
(Ich weiß schon, man soll Entscheidungen nicht überstürzen und es kann immer was dazwischen kommen...) Aber das ist für uns einfach ein wesentlicher Punkt.
Für mich hört sich das Ganze so an, als ob du ein Bauträger Kandidat wärst. Der Bauträger stellt ein fertiges Haus sein Grundstück hin, du gehst rein, schaust es dir an, sagst gefällt mir und und kaufst Haus und Grundstück.

Auch mit Fertighaus oder GU wirst du viel, viel Zeit in Projekt stecken müssen. Ein typischer Grundriss ist zwar schnell gefunden, aber passt der auch aufs Grundstück. Das Ganze muss sich entwickeln. Wenn der Grundriss weitgehend steht kommt die Detailplanung. Wie wird die Küche und das Bad. Diese Angaben brauchst du für die Wasseranschlüsse und Abwasser. Welche Heizung und Lüftungskonzept soll es werden? Warm wird die Heizung machen, aber wenn diese effizient laufen solle muss man in der Regel die Zügel selbst in die Hand nehmen und dem Heizi sagen was du möchtest. Elektro ein weiter Punkt. Wohin die Steckdosen, wohin die Lichtauslässe und dann kommt noch das Netzwerk inc. Access Point Positionierung. Dies sind jetzt nur einige Punkte, von noch vielen weiteren Entscheidungen die du treffen musst. Während des Baus solltest du auch mehrmals die Woche auf der Baustelle sein. Ich wolle nur mal aufzeigen, dass ein schlüsselfertiges Haus kein Selbstläufer ist.
 
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