Holz oder Stein-auf-Stein? Weberhaus oder Viebrockhaus?

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Lycka21

Damit machst du keinen Fehler. Die Häuser gibt es auch mit Putzfassade, wenn das jemand möchte.
Ich kann den Eksjöhus-Partner, mit dem wir gebaut haben, sehr empfehlen. Sitzt in Schwäbisch Gmünd.
Das heißt: ihr wohnt in einem Eksjöhus? Ich habe mir die Grundrisse angesehen und frage mich, ob das mit dem offenen Wohnraum im Obergeschoss eine gute Idee ist oder ob nicht ein weiteres normales Zimmer sinnvoller wäre...
 
L

Lycka21

Aus Summen kürzen aber nur die Dummen, daher lautet Prio 1, die Kandidaten gleichnamig zu machen. Hauptzweck des Viertelfinales ist, Kandidaten rauszuvoten, damit im Halbfinale zur Kür übergegangen werden kann.
Völlig richtig. Bin aber noch nicht im Viertelfinale angekommen - noch sichte ich erstmal Grundrisse und überlege, was für uns am Besten passt. (Deshalb freue ich mich ja auch über Hinweise wie den mit den langen Wegen oder so).

Wenn ich den gefunden habe, dann mache ich es genau wie von dir vorgeschlagen!
 
Y

ypg

zu Stein neigtest Du eher.
Ich würde eher sagen, dass die drei Monate Bauzeit gelockt haben ;)

Ich seh schon, hier sind einige Fans der "Eigenvergabe" bzw. des Mit-Architekten-bauen.
Aber nachdem hier so viele die Vorteile eines Architekten aufzählen
Stimmt. Diese Diskussion ist recht einseitig, obwohl die meisten hier im Forum mit GU bauen.
Die Architektenhäuser hier im Forum der Forianer sind sehr hochpreisig und sehr nett anzuschauen (sofern sie die Mille geknackt haben). In jedem steckt aber auch viel Schweiß. Und viel Zusatzkohle. Meist dauert der Hausbau ansich ü12-15 Monate. Das eine in unserer Nachbarschaft hat 2 Winter und 3 Lenze erlebt.
Genauso viel Schweiß produziert ein GU-Massivbau: oft ärgert der Bauherr sich, dass er eben nicht das Mitsprachrecht hat. Das hat eben die Firma - Preis/Leistung ist mM nach gut für den durchschnittlichen Geldbeutel und ein Haus, was man im Standard gut bauen kann. Bauzeit ca. 7-9 Monate. V. wirbt mit 3 Monaten, und irgendwann hängt der Eingezogene nach 2 Jahren den Spiegel von der Wand oder schiebt die Kommode und sieht den Schimmel...
Fertigbauweise macht vieles statisch möglich. Außerdem ist das Haus von weicherer Haptik. Wem das mehr behagt und zudem noch frei planen möchte, ist bei Schwörer, Weber und co gut aufgehoben. Kostet immer noch so durchschnittlich 10% mehr als ein Massivhaus, dafür ist aber die Energieklasse besser. Weiterer Wermutstropfen: Wartezeiten von ü einem Jahr.
Aber auch regionale Zimmereien bieten diese Art vonHaus an. Billig wird das aber nicht!

Eine Bekannte von uns hat im vergangenen Jahr mit denen gebaut (auch mit dem Vertreter, mit dem ich jetzt Kontakt hatte) und ist rundrum zufrieden.
Der eine ist zufrieden, der nächste nicht. Der dritte lügt.
Wer ist jetzt wer?
Aber egal: jeder muss selbst wissen, wo gegen er allergisch ist.
Du hast die Arroganz von Herrn V. abgelehnt. Ich hätte sie durchgestanden, wenn nur er mein Wunschhaus bauen kann.
Habt ihr Tipps zu den Anbietern? Grundrissen? Sonstiges?
Ich würde mich freuen!
Gibt es ein Raumprogramm? Lageplan?
Ich an Deiner Stelle hätte wohl schon einen ganzen Karoblock vollskizziert, so wie es im Unterforum Grundrissdiskussionen vorgeschlagen wird, und den Tipp gebe ich Dir hier. Forianer können Dir jedes www-Haus vorschlagen und keins passt auf Dein Grundstück oder zu Deinem Raumprogramm.
Deshalb musst Du der Menge (inkl. mir) etwas Futter geben, womit sie köcheln können.
Dann kommen noch die beiden oben genannten Termine und eigentlich möchte ich dann eine Entscheidung fällen. Sonst wird das ja nichts mit dem zügigen Baubeginn...
Innerhalb weniger Tage entscheidet man so etwas nicht!
tatsächlich einen Anbieter geben, der unser Projekt schneller als in 21 Monaten hinkriegt, dann hat das für uns einen unglaublichen Mehrwert.
Wo ist das Problem? Ich kenne einige, die leben das letzte 1/4 oder halbe Jahr genügsam in einer Ferienwohnung, bis das Haus bezugsfertig ist. Möbel werden in der Zeit eingemottet . Geht alles ;)
 
11ant

11ant

Genauso viel Schweiß produziert ein GU-Massivbau: oft ärgert der Bauherr sich, dass er eben nicht das Mitsprachrecht hat.
Auch wenn es hier offenbar populär ist: ich würde "bauen mit GU" nicht unbedingt / automatisch gleichesetzen mit "bauen mit GU nach dessen Standard-BLB". Man kann mit GU´ durchaus auch Individualplanungen bauen - dann allerdings dringend mit selbst gewähltem Architekten.
 
Y

ypg

Auch wenn es hier offenbar populär ist: ich würde "bauen mit GU" nicht unbedingt / automatisch gleichesetzen mit "bauen mit GU nach dessen Standard-BLB". Man kann mit GU´ durchaus auch Individualplanungen bauen - dann allerdings dringend mit selbst gewähltem Architekten.
Ja, das wäre dann aber nicht im gebräuchlichen Sinn ein GU-Haus.
Ein GU-Haus hat ja doch eher die Kriterien bewährt und kostenoptimiert, wobei die Logistik und Durchführung abgegeben wird. Aus der BLB kommt man nur mit Zusatz- oder Ersatzpositionen raus, das rechnet sich irgendwann nicht mehr. Und spätestens nach User-Hotzenplotz-Geschichte sollte man wissen, dass ein GU Grenzen hat.
 
11ant

11ant

Aus der BLB kommt man nur mit Zusatz- oder Ersatzpositionen raus, das rechnet sich irgendwann nicht mehr.
Ich rate generell dazu, beim Variieren von BLB bedacht und maßvoll vorzugehen. Der Grundsatz, das "Original" müsse in seinen wesentlichen Zügen erkennbar bleiben (oder andernfalls stricke man das Konzept lieber bewußt neu) gilt mindestens ebenso "streng" auch über den ökonomischen Aspekt hinaus. Von einem GU, dessen Referenzobjekte einen klaren Hang zu "Bauhaus" oder "Toskana" erkennen lassen, sollte man keinen Friesengiebel erwarten.
 
Zuletzt aktualisiert 26.06.2022
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