Holz oder Stein-auf-Stein? Weberhaus oder Viebrockhaus?

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Bei großem Grundstück plus relativ freien Bauvorgaben definitiv Architekt in einzelvergabe aus meiner Sicht.
Ich sehe das je nach Budget genau andersrum. Wenn man beliebig Platz, keine nennenswerte Hanglage und keine großen Vorgaben hat, bietet sich ein Haus von der Stange an. Wozu das Rad jedes Mal neu erfinden? Die Standard Grundrisse funktionieren doch auch und man spart einiges an Geld.

Wieso individualisiert man normalerweise? Weil man auf dem Mini Grundstück die Abstandsflächen auf die letzten 10 cm einhalten muss und außerdem der Bebauungsplan irre Vorschriften zu Höhe, Dachneigung, Giebelbreiten und Zahl der Stehpinkel-WCs macht...

Wenn das Geld keine Rolle spielt, tobt euch gerne beim Architekten aus.
 
Ich sehe das je nach Budget genau andersrum. Wenn man beliebig Platz, keine nennenswerte Hanglage und keine großen Vorgaben hat, bietet sich ein Haus von der Stange an. Wozu das Rad jedes Mal neu erfinden? Die Standard Grundrisse funktionieren doch auch und man spart einiges an Geld.

Wieso individualisiert man normalerweise? Weil man auf dem Mini Grundstück die Abstandsflächen auf die letzten 10 cm einhalten muss und außerdem der Bebauungsplan irre Vorschriften zu Höhe, Dachneigung, Giebelbreiten und Zahl der Stehpinkel-WCs macht...

Wenn das Geld keine Rolle spielt, tobt euch gerne beim Architekten aus.
Das impliziert, dass Architekt in einzelvergabe teurer kommt. Wieso sollte das so sein?
 
Außerdem fänden wir es schön, wenn wir möglichst noch im kommenden Jahr einziehen könnten.
Auch wenn Du jetzt weißt, dass es nicht geht.
Warum willst Du denn eine lebenswichtige Erfahrung und Entscheidung so über das Knie brechen?
Für einen eigenen Grundriss bin ich tatsächlich weder kreativ und qualifiziert genug - da käme sicherlich nur Murks bei rum. Ich muss auch kein wahnsinnig individuelles Haus haben, beim Stöbern bei den verschiedenen Anbietern habe ich schon einiges gesehen, bei dem ich mir dachte: Ja, das würde so passen. (Ich glaube, das macht für mich die Entscheidungsfindung ja so schwer.)
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Und es gibt zig Hausbaufirmen. Häuslebauers, Regionalfirmen, da müssen es jetzt auch keine Zugpferde sein, nur weil sie gute Werbung machen,
 
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Bei großem Grundstück plus relativ freien Bauvorgaben definitiv Architekt in einzelvergabe aus meiner Sicht.
Das impliziert, dass Architekt in einzelvergabe teurer kommt. Wieso sollte das so sein?
Bei unproblematischem Grundstück und ebensolchem Bebauungsplan (bzw. Einfügungs-Nachbarschaft) sehe ich eine Individualplanung am wenigsten als erforderlich an - schon garnicht, wenn auch die Ansprüche der Bauherrschaft nicht speziell sind. Ein Haus wie das von anderen Meiermüllerschulzes muß man beim besten Willen nicht neu erfinden. Im übrigen ist das Stichwort "Einzelvergabe" ein modischer Bauherrentick, ein vernünftiger Architekt wird GU nicht ausschließen. Einen Architekten kann man - um gleich noch ein anderes Mißverständnis mit zu erledigen - auch bauweisenneutral planen lassen: ein "Fertig"haushersteller ist letztlich auch nur ein GU.
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Wenn man noch ganz "unverdorben" ist, dann bloß das nicht. Denn:
Viele Wege führen nach Rom.
... speziell beim Bauen aber ebenso viele auch in den Wahnsinn. Das letzte, was man mit Nochkeineahnung machen sollte, ist: sich auf nüchternen Magen mit Hausprospekten den goldenen Schuß zu setzen. Da kommt pro Gramm Erleuchtung immer gleich ein gehäufter Eßlöffel Verwirrung als Bonus on top. Ein Hersteller mit einem "öko" Haus wurde ja schon genannt, beim nächsten wird es ohne Kinderarbeit gebaut und beim dritten sogar glutenfrei und ohne Zuckerzusatz. Wenn der Kunde dann schon fast besoffengetextet ist, kommt als Rettung noch ein weiteter Katalog mit Sonderaktion in den Briefkasten: "vergessen Sie Aale-Dieter, bei Unterschrift noch diesen Monat legen wir noch eine Einbauküche obendrauf !". Das tut nu echt nich not
 
Ich bleib dabei. Wir hatten alle Freiheiten. Alle.
Haben diese im finanziellen Rahmen voll genutzt. Alleine schon der intensive Austausch und die spontane Umplanung bei unerwartetem mit den einzelnen Gewerken war bzw. ist Gold wert.
Aber touché, ich kenne die andere Seite nicht.
 
Ich sehe das je nach Budget genau andersrum. Wenn man beliebig Platz, keine nennenswerte Hanglage und keine großen Vorgaben hat, bietet sich ein Haus von der Stange an.
Für Menschen, die ein Leben von der Stange leben wollen ist das sicher ideal. Es gibt allerdings auch andere Menschen.
Wieso individualisiert man normalerweise?
Weil man es gerne möchte und kann.
Das impliziert, dass Architekt in einzelvergabe teurer kommt. Wieso sollte das so sein?
Theoretisch deswegen, weil man sich wiederholende Standards preiswerter erstellen kann als Einzelanfertigungen.
Praktisch deswegen, weil man als Bauherr sich dazu hinreißen lässt in einer Summe von Detailentscheidungen sich dann doch immer wieder für die teurere Variante zu entscheiden.
Natürlich kann man mit einem Architekten auch ausgesprochen preiswert bauen.
 
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