Holz oder Stein-auf-Stein? Weberhaus oder Viebrockhaus?

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Lycka21

ist aus meiner Sicht ein etwas hinkender Vergleich: Massa ist kein "Dacia", sondern schon ein "´richtiger´ Renault" - nur eben einer, wo der Käufer die Sitze, die Türverkleidungen und den Dachhimmel selber einbauen muß. Alle Radios sind möglich, alle Felgen auch, nur eben nicht mitgeliefert. Massa ist also nicht der "Dacia unter den Häusern", sondern baut "Häuser für Dacia-Fahrer". Nicht das Produkt ist vergleichbar, sondern die Käufer-Zielgruppe.
Klar, man bekommt bei Massa auch das "nackte Haus". Betonung liegt auf "auch". Wir haben uns ein schlüsselfertiges Angebot machen lassen - und das klingt eigentlich ziemlich gut.

Ich frage mich nur: Woran liegt es, dass die einen Ticken günstiger (und schneller) sind als andere?
 
S

Sparfuchs_:P

Das kann ich uneingeschränkt unterschreiben. Dazu noch: die niedrigsten Angebote sind nicht notwendigerweise die günstigsten.
Das ist wichtig. Wir haben wirklich in Einzelvergabe gebaut. Ich habe vom Architekten praktisch nur die Zeichnungen bekommen und den Rest selbst organisiert. Am Ende haben wir die Einheimischen Unternehmen genommen die schon häufiger zusammen gearbeitet haben. Das waren zwar nicht immer die Günstigsten, aber das wir nicht eine Reklamation bisher haben spricht für sich.


dass die Einzelvergabe mehr know how, mehr Engagement und evtl. mehr finanzielles Puffer braucht.
stimmt. Man muss sich als Bauherr da schon reinhängen. Dafür ist der Bau dann viel individueller (wenn man wert drauf legt) und man bekommt am Ende ,,sein,, Haus, nicht ,,ein,, Haus. Aber man muss sich auch mächtig am Riemen reißen was die Ausstattung angeht.
 
H

hampshire

Wir haben wirklich in Einzelvergabe gebaut. Ich habe vom Architekten praktisch nur die Zeichnungen bekommen und den Rest selbst organisiert. Am Ende haben wir die Einheimischen Unternehmen genommen die schon häufiger zusammen gearbeitet haben. Das waren zwar nicht immer die Günstigsten, aber das wir nicht eine Reklamation bisher haben spricht für sich.
Identisches Vorgehen und Erfahrung bei uns.
Aber man muss sich auch mächtig am Riemen reißen was die Ausstattung angeht.
Oder einfach noch mal den Geldbeutel weiter öffnen.
 
H

hampshire

Wenn das geht. Die Gefahr einer Nachfinanzierung schätze ich bei Einzelvergabe höher ein als beim GU
Natürlich muss das gehen. Daher plädiere ich auch immer darauf mit dem Hausprojekt nicht an die finanzielle Obergrenze zu gehen, sondern im Zweifel etwas kleiner und weniger aufwändig zu bauen. Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist. Wir haben ja nicht zum ersten Mal ein Haus angeschafft, sind schon etwas älter und haben daher einen "Vorsprung" im Kapitalaufbau. Es fällt natürlich alles viel leichter, wenn man nicht von einer Finanzierung abhängt. Manche Ansprüche sind leichter zu vertagen und in Stufen herzustellen als andere wie beispielsweise Außenanlagen, Garage, Kellerausbau... da steckt viel "Luft" drin. Bei einer Einzelvergabe kann man das auch flexibler steuern als mit einem GU und kann weniger wichtiges besser zeitlich "strecken".
 
S

Sparfuchs_:P

Natürlich muss das gehen.
Da muss ich dir leider Widersprechen. Irgendwann ist der Punkt erreicht wo Puffer und Kredit aufgebraucht sind wenn man ,,immer weiter den Geldbeutel aufmacht,,. Dann bleibt nur die Nachfinanzierung wenn doch noch was Unvorhergesehenes kommt. Daher auch meine Aussage das man bei Einzelvergabe größere Disziplin haben muss damit während der Bauphase keine bösen Überraschungen kommen.
 
Zuletzt aktualisiert 27.05.2022
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