Holz oder Stein-auf-Stein? Weberhaus oder Viebrockhaus?

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Ich warne davor, "Einzelvergabe" für ein Zauberwort zu halten, das zur optimalen Addition niedrigster Angebote führen würde.
Das kann ich uneingeschränkt unterschreiben. Dazu noch: die niedrigsten Angebote sind nicht notwendigerweise die günstigsten.
Das ganze im Kenntnisgabeverfahren eingereicht, dann ziemlich genau 1 Jahr nach dem Erstkontakt mit der Baufirma eingezogen.
Das war sehr schnell. Glückwunsch. Wir haben uns ein Jahr nur für die Planung Zeit genommen.
 
Es gibt vermutlich auch hunderte Beispiele in die andere Richtung. In meiner konkreten Gegend ist Bau mit Einzelvergabe allerdings großes finanzielles Risiko, hab da einige Bekannte...
Das ist keine Gegendenfrage, und an die hunderte von Beispielen kannst Du noch zwei Nullen dranhängen. Da kann die Einzelvergabe nichts für, daß sie in Laienhänden regelmäßig nach hinten losgeht. Prinzipiell ist sie nicht mehr und nicht weniger günstig, aber sie hat eine größere Hebelwirkung, eben auch für Vorgehensfehler. Ich kann ja mal schauen, ob ich im Frühjahr Zeit für ein Tutorial finde.
 
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Bei der eigenhändigen Einzelvergabe liegt das finanzielle Risiko mangelnder oder unvollständiger Planung anders als bei einem Schlüsselfertiganbieter viel stärker beim Bauherrn. Ob so ein Bau nun teurer oder günstiger wird ist viel mehr eine Sache der präzisen Bau-, Ausführungs- und Projektkoordinationsplanung und nicht eine Sache des Prinzips Einzelvergabe.
 
Solange vom Themenersteller keine Aussage über Budget und Präferenzen kommt, ist diese Diskussion müßig. Nicht jeder kann es sich leisten bzw will es überhaupt, eine individuelle Schneeflocke zu sein. Wenn der Standardgrundriss, der schon tausend Mal anderswo in Deutschland funktioniert, den täglichen Lebensansprüchen genügt, und darüber hinaus bei einigen Anbietern tatsächlich günstiger ist als die individuelle Planung, was spricht dann gegen ihn?
Hallo zusammen! Ich danke euch vielmals für eure ganzen Ideen und Beiträge!

Zum Thema GU oder Einzelvergabe ist mein Eindruck, dass die Einzelvergabe mehr know how, mehr Engagement und evtl. mehr finanzielles Puffer braucht. Und deshalb denke ich: Das ist nichts für uns.

Ötzi Ötztaler hat so schön das Beispiel einer individuellen Schneeflocke gebracht - die bin ich natürlich aber das muss sich nicht in meinem Haus widerspiegeln. Ich würde auch davon ausgehen, dass ein Haus, das sich bei anderen Familien schon tausend Mal bewährt hat, auch bei uns taugt.

Zum Budget - tja, auch das ist so eine Frage, die man als Bauneuling vermutlich kaum richtig überblicken kann. Wir hatten an 500.000 gedacht. Günstiger ist ja immer schön, aber ich will beim Haus nicht um jeden Preis sparen - ich brauche aber auch von nichts die Luxusvariante.

Neben dem Budget wurde auch nochmal nach unseren Präferenzen gefragt - hier mal eine Liste, mit dem, was wir uns so vorstellen:

  • genug Platz für 2 Erwachsene und 2 Kinder
  • 2 Vollgeschosse
  • 2 Arbeitszimmer
  • Küche, Esszimmer, Wohnzimmer (mit Platz für einen Flügel)
  • 1 Bad mit Badewanne
  • 1 Gäste-WC mit Dusche
  • Balkon
  • wettergeschützter Terrassenbereich
  • Je nach preislichem und zeitlichem Aufwand: Keller, in erster Linie für Waschmaschine und Haustechnik
  • Und als persönliche Extras:
    Kamin
    Sauna
Zwei Fotos von unserem Grundstück hatte ich neulich schon gepostet, sind unten auf Seite 2 zu finden.
 
Haha Corona lässt grüßen.

Wir hatten an 500.000 gedacht.
Ist doch schon mal ne realistische Größenordnung. Nur für das Haus inkl Baunebenkosten oder auch inkl. Küche Möbel Pflaster Garage/Carport usw? Grundstück habt ihr ja schon. Bei der Summe wäre auch der Gang zum Architekten bzw völlig freie Planung beim GU durchaus drin. Aber was man an der einen Stelle spart kann man an der anderen Stelle wieder sinnvoll einsetzen. Alles eine Frage der Prioritäten.
 
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