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ᐅ Endfälliges Darlehen und ETF aktuell eine Überlegung Wert?


Erstellt am: 21.07.2019 20:26

RotorMotor 23.07.2019 15:10
Musketier schrieb:

Du kannst doch nicht das gesamte Darlehen damit vergleichen.
Die Zinsersparnis beim Annuitätendarlehen hast du doch nur in Höhe der Tilgung.

Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber durch geringeren Eigenkapital-Einsatz steigt normalerweise ja auch der Zins über das gesamte Darlehen.
Damit hat man dann nicht nur ein hohes Risiko, sondern auch eben erst mal hohe Kosten, die man genau durchrechnen muss.

Milo3 23.07.2019 15:48
Musketier schrieb:

Du kannst doch nicht das gesamte Darlehen damit vergleichen.
Die Zinsersparnis beim Annuitätendarlehen hast du doch nur in Höhe der Tilgung.

Wieso? Das Ziel ist hier:
Auf Bsp 300k ein endfälliges Darlehen mit 1,6% Zinsen = 4800€ Zinsen p.a.
Gleichzeitig aber einen ETF/Fonds zu besparen, in der Hoffnung, dieser wirft mehr Zinsen ab. Mal weiter in der Rechnung: 2000€ Sparrate pro Monat = 24k, darauf 4% = 960€ vor steuern...

Wo ist hierbei der Gewinn? Man könnte diesem Modell einen Bausparen vorziehen, jedoch hat man weder während der Laufzeit die Sicherheit des Ertrags (cost average Effekt bla bla) noch am Ende ein günstiges Darlehen.

Bei einem ADarlehen, vermindert sich deine zinsschuld Jahr für Jahr und du kannst mit Sondertilgung eine höhere Rendite erzielen, als durch deine ETF/Fonds Geschichte.

Hat der TE jedoch 200k auf der hohen kannte, dann könnte man sich tatsächlich mit diesem Modell auseinandersetzen

Musketier 24.07.2019 10:15
Vereinfachtes Beispiel

Darlehensaufnahme 01.01.2019 300T€

31.01.2019
Zinsen (1,6%) Januar 375€
Annuität 1000€
Darlehensstand 299.375,00€


28.02.2019
Zinsen (1,6%) Februar 374,21€
Annuität 1000€
Darlehensstand 298.749,21€

.
.
.
31.12.2019
Zinsen (1,6%) Dezember 366,35€
Annuität 1000€
Darlehensstand 292.448,22€
_____________________________________________________________________________________

Das ganze jetzt für das TA Darlehen:

31.01.2019
Zinsen (1,6%) Januar 375€
Annuität 375€
Darlehensstand 300.000,00€
.
.
.
31.12.2019
Zinsen (1,6%) Dezember 375,00€
Annuität 375€
Darlehensstand 300.000,00€
--------------------------------------------------------------------------------------
ETF
31.01.2019
Nettorendite (5%) Januar 0€
Einzahlung 625€
Depotsaldo 625,00€

28.02.2019
Nettorendite (5%) Februar 2,60€
Einzahlung 625€
Depotsaldo 1.252,60€
.
.
.
31.12.2019
Nettorendite (5%) Dezember 29,25€
Einzahlung 625€
Depotsaldo 7.674,28€

Saldiert ergibt sich aus Depotwert und TA-Darlehen ein Stand von 292.325,71€ und damit 122,51€ weniger Restschulden. Auf 10 Jahre kommen knapp über 16T€ Vorteil für das TA Darlehen raus.

Milo3 24.07.2019 18:09
Musketier schrieb:

Vereinfachtes Beispiel

Darlehensaufnahme 01.01.2019 300T€

31.01.2019
Zinsen (1,6%) Januar 375€
Annuität 1000€
Darlehensstand 299.375,00€


28.02.2019
Zinsen (1,6%) Februar 374,21€
Annuität 1000€
Darlehensstand 298.749,21€

.
.
.
31.12.2019
Zinsen (1,6%) Dezember 366,35€
Annuität 1000€
Darlehensstand 292.448,22€
_____________________________________________________________________________________

Das ganze jetzt für das TA Darlehen:

31.01.2019
Zinsen (1,6%) Januar 375€
Annuität 375€
Darlehensstand 300.000,00€
.
.
.
31.12.2019
Zinsen (1,6%) Dezember 375,00€
Annuität 375€
Darlehensstand 300.000,00€
--------------------------------------------------------------------------------------
ETF
31.01.2019
Nettorendite (5%) Januar 0€
Einzahlung 625€
Depotsaldo 625,00€

28.02.2019
Nettorendite (5%) Februar 2,60€
Einzahlung 625€
Depotsaldo 1.252,60€
.
.
.
31.12.2019
Nettorendite (5%) Dezember 29,25€
Einzahlung 625€
Depotsaldo 7.674,28€

Saldiert ergibt sich aus Depotwert und TA-Darlehen ein Stand von 292.325,71€ und damit 122,51€ weniger Restschulden. Auf 10 Jahre kommen knapp über 16T€ Vorteil für das TA Darlehen raus.

Vlt legst du auch gleich 6% zugrunde, dann ist die Rechnung noch toller. Übrigens ist die Börse auch keine Einbahnstraße... wärst du jetzt mit breakeven-Zins um die Ecke gekommen, wäre die Rechnung recht sympathisch. Im übrigen kritisiere ich dieses Konstrukt weiterhin.

Musketier 25.07.2019 09:53
Sich jetzt hier auf den Zinssatz von einer Besipielrechnung zu berufen, wo ich dir aufzeigen wollte, dass du mit deiner Berechnung auf dem Holzweg ist, ist doch völlig albern. Mit irgendwas muß man halt rechnen und so abwegig sind die 5% nicht. Ist aber auch völlig Wurst, solange die Nachsteuerrendite über den 1,6%* liegt. Ich hätte also auch mit 2% oder 3% rechnen können. Das Ergebnis, dass das TA-Darlehen mit ETF das Annuitätendarlehen geschlagen hätte, wäre das selbe nur die Differenz eine andere.

*abweichend vom vereinfachten Beispiel noch eine Anmerkung dazu: Aufgrund des unterjährigen Zinseszinseffekt beim Annuitätendarlehen dürfte der BreakEven nicht bei genau 1,6% liegen, sondern irgendwo 1-2 Zentel darüber.


Klar ist die Börse keine Einbahnstraße und das ganze risikobehaftet und es ist sicherlich auch keine Finanzierung die man standardmäßig so empfehlen kann. Genau aus dem Grund hab ich auch oben gesagt, dass es Quatsch ist das zu machen, wenn die Finanzierung schon am Limit ist. Wenn aber wie vom TE angefragt das Darlehen sowieso schon abgesichert ist und es sich nur um 50T€ handelt, dann kann man das Risiko sicherlich auch eingehen.
Wenn man sich z.B. das Renditedreieck vom Dax z.B. über 10 Jahre ansieht, dann hättest du mit über 90% Wahrscheinlichkeit die 1,6% locker geschlagen und auch die von mir oben angegebene Nachsteuerrendite von 5% dürfte zu mindestens 80% erreicht worden sein. In 15 Jahren hättest du die 1,6% immer geschlagen. Klar ist das keine Garantie für die Zukunft, wenn du aber keine Risiken ausgesetzt werden willst, dann darfst du nicht mehr auf die Straße gehen.



PS: Falls jemand nachrechnet, ich habe gerade festgestellt, dass ich das Annuitätendarlehen sogar bessergestellt habe. Ich habe mit 1,5% statt 1,6% gerechnet. Die Differenz nach 10 Jahren wären somit nicht 16T€ sondern 19T€. Zum Vergleich, bei 3% Nachsteuerrendite der ETF wäre der Vorteil immer noch über 9T€.

Milo3 25.07.2019 15:46
Musketier schrieb:

Sich jetzt hier auf den Zinssatz von einer Besipielrechnung zu berufen, wo ich dir aufzeigen wollte, dass du mit deiner Berechnung auf dem Holzweg ist, ist doch völlig albern. Mit irgendwas muß man halt rechnen und so abwegig sind die 5% nicht. Ist aber auch völlig Wurst, solange die Nachsteuerrendite über den 1,6%* liegt. Ich hätte also auch mit 2% oder 3% rechnen können. Das Ergebnis, dass das TA-Darlehen mit ETF das Annuitätendarlehen geschlagen hätte, wäre das selbe nur die Differenz eine andere.

*abweichend vom vereinfachten Beispiel noch eine Anmerkung dazu: Aufgrund des unterjährigen Zinseszinseffekt beim Annuitätendarlehen dürfte der BreakEven nicht bei genau 1,6% liegen, sondern irgendwo 1-2 Zentel darüber.


Klar ist die Börse keine Einbahnstraße und das ganze risikobehaftet und es ist sicherlich auch keine Finanzierung die man standardmäßig so empfehlen kann. Genau aus dem Grund hab ich auch oben gesagt, dass es Quatsch ist das zu machen, wenn die Finanzierung schon am Limit ist. Wenn aber wie vom TE angefragt das Darlehen sowieso schon abgesichert ist und es sich nur um 50T€ handelt, dann kann man das Risiko sicherlich auch eingehen.
Wenn man sich z.B. das Renditedreieck vom Dax z.B. über 10 Jahre ansieht, dann hättest du mit über 90% Wahrscheinlichkeit die 1,6% locker geschlagen und auch die von mir oben angegebene Nachsteuerrendite von 5% dürfte zu mindestens 80% erreicht worden sein. In 15 Jahren hättest du die 1,6% immer geschlagen. Klar ist das keine Garantie für die Zukunft, wenn du aber keine Risiken ausgesetzt werden willst, dann darfst du nicht mehr auf die Straße gehen.



PS: Falls jemand nachrechnet, ich habe gerade festgestellt, dass ich das Annuitätendarlehen sogar bessergestellt habe. Ich habe mit 1,5% statt 1,6% gerechnet. Die Differenz nach 10 Jahren wären somit nicht 16T€ sondern 19T€. Zum Vergleich, bei 3% Nachsteuerrendite der ETF wäre der Vorteil immer noch über 9T€.

Nein und noch mal nein. Was du sagst ist vielleicht mathematisch korrekt. Ich hab jetzt nicht die Muße mich damit auseinander zu setzen. Breakeven geht die Geschichte frühestens in den letzten 2-3 Jahren. Übrigens, eine Betrachtungsweise der letzten 10 Jahre des dax ist wenig zielführend. Aber ist jetzt auch egal. 50k ist für viele hier eine überschaubare Summe. Wenn das für den TE auch so ist und ihm alle damit verbundenen Risiken, dann kann er das so machen. Es muss ihm dabei bewusst sein, dass er ein günstiges ADarlehen bekommt mit einem sicheren Zins. Eine langanhaltende seitwertsbewegung oder die letzten 2 Jahre laufen schlecht, dann wars das mit den 9k Gewinn. Daraus werden dann ruckzuck 10k Verlust.
annuitätendarlehenzinsenetfdarlehensstandrechnungnettorenditenachsteuerrenditefondsfinanzierung