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Würdet ihr diese Finanzierung machen?

4,70 Stern(e) 3 Votes
Sicher kommt es auch auf das Gefälle an, bei uns war es z.B. wie gemacht für einen Keller. Vor kann man ebenerdig in die Garage fahren und hat sich so eine teure Garage im locker 5-stelligen Bereich gespart (eine hässliche Fertiggarage war nämlich keine Option für uns) und hinterm Haus kann man im EG ebenerdig auf die Terrasse raus gehen.
Aber auch mehrere Bekannte, die ein ebenes Grundstück haben (einer davon von in einem sehr feuchten Gebiet), bauen alle mit Keller. Der Platz an Grundstück und evtl. Garage, der durch einen größeren Bau gebraucht wird, kostet ja auch Geld.
 
Ich denke, dass die Grundstückspreise mindestens genauso entscheidend sind. In Bayern ist es vielen Gegenden deutlich "platter" als man vermutet...alleine der Großraum München besitzt ja maximal ein paar kleine Hügel, dennoch bauen gefühlt sehr viele mit Keller.
 
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Der Platz an Grundstück und evtl. Garage, der durch einen größeren Bau gebraucht wird, kostet ja auch Geld.
Natürlich. Man spart nicht komplett die kosten des Kellers, sondern muss kompensieren. Über den Daumen gepeilt ist ein cbm umbauter raum über der Erde aber deutlich günstiger als unter der Erde.

Das bei uns die Grundstückpreise in die Höhe "schießen", schießen die Häuser auch eher die in Höhe. Also, 2,5 geschoss, und dann ohne Keller.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Gibt viele Möglichkeiten, aber mMn ist das mittlerweile eine Frage des Geldes und selten ob man gern einen hätte oder nicht.
"Früher" wurde häufiger mit Keller gebaut, aber da war der anteilig auch etwas günstiger und viele Finanzierungen nicht so "ausgereizt" wie heute. Durch den niedrigen Zins und die hohen Gesamtkosten, wird heute der Raum heute wesentlich spartanischer geplant. Man investiert eher in hochwertigeres Interieur (Böden, Sanitär, Küche, etc.) und beschränkt sich im Platz (keine oder Fertiggarage, ohne Keller, rel. wenig Wohnfläche). Das soll keine Kritik sein, das ist einfach nur die Beobachtung und in Zeiten von steigenden Unterhaltungskosten sicherlich auch nicht unvernünftig.
 
Hallo Nescool,

du hast hier ja schon sehr gute Tipps bekommen und auch ich kann dir nur raten, die Augen und Ohren doppelt geöffnet zu halten. Schaut euch die Bauleistungsbeschreibung ganz genau an, wie viel € dürfen da die Fliesen oder der Klinker kosten, wie viele Steckdosen sind inkl., Ist da die Verlegetechnik und Größe hinterlegt? Bei uns wollte man einen Aufwand, wenn die fliesen z. B. Diagonal verlegt werden und auch Mosaikfliesen kleben war ein zusätzlicher Kostenpunkt. Da kamen schon ca. 2500 Euro nur Fliesenarbeiten dazu ohne Mehrkosten für die schöneren Fliesen.

Zudem sind die Nebenkosten ja nicht mit Heizung und Strom getan, vergiss nicht die Wohngebäudeversicherung und die Grundsteuer, den Schornsteinfeger für die Heizungswartung u. falls vorhanden für den Kamin..

Mein Tipp als Mutter, verlass dich auch nicht auf die Betreuung der Kinder durch Oma u. Opa. Schließlich haben diese auch ein eigenes Leben. Reisen, Gesundheit, Freunde und Freizeitaktivitäten. Die Enkel werden sicher gerne das ein oder andere mal betreut, aber ich denke nicht, dass sie je den KitaPlatz ersetzen können. Wir sind glaub ich noch ganz günstig dabei und zahlen monatlich 310 Euro für den Kitaplatz.

Auch ich hatte mich für den Bau eines Hauses hier sehr genau eingelesen und von einst geplanten 250k wurde ganz schnell 360k ohne Außenanlagen.. Das war uns deutlich zu viel, wenn wir unseren Lebensstandard halten wollen. (2 Autos, Urlaube, spontane Ausflüge und Freizeitaktivitäten)

Letztendlich haben wir uns gegen den Bau und für den Kauf einer Bestandsimmobilie entschieden. DHH Bj. 2007. Zwar kein Neubau, aber ja noch fast neu ;)

Wir haben zudem mehr Einkommen und bereits ein Kind und trotzdem war uns das zu Riskant, vorallem in Anbetracht der hohen Restschuld.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, alles Gute für euch!

Ich editiere meinen Beitrag um deine Threadfrage zu beantworten: Nein.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Noch ein Gedanke, der jedoch nicht entscheidend sein darf.
Da Ihr Euch auch über die hohe Restschuld nach 15 oder 20 Jahren viele Gedanken macht ist evtl. auch die Überlegung mit einzubeziehen, ob irgendwann eine Erbschaft gemacht wird. Um Gottes Willen sollte man nicht damit planen oder diese gar einrechnen und ich wünsche JEDEM, auch wenn ich ihn nicht kenne ein langes gesundes Leben.
Wenn man jedoch z.B. Eltern oder Großeltern hat, die jetzt schon um die 70 sind und wo man weiß, dass sie einem später mal eine größere Erbschaft hinterlassen, kann das durchaus die Entscheidung beeinflussen oder einen etwas gelassener in die Zukunft blicken lassen. Dies bezieht sich natürlich nur auf eine hohe Restschuld in vielen Jahren, aktuell muss man den Kredit und seine Kosten natürlich bezahlen können...
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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