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Würdet ihr diese Finanzierung machen?

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Ähm. Da wäre ich vorsichtig. Wenn da noch eine längere Pflegeintensivphase sich unerwartet in den Plan schmuggelt, dann schmilzt das Erbe aber sowas von schnell.
Kann, muss aber nicht, wenn man es geschickt anstellt. Sowas passiert ja meist nicht von heute auf morgen sondern kristallisiert sich heraus. Dann kann man immer noch ein Haus z.B. verkaufen und eine gewisse Zeit in Untermiete ziehen. In der Zeit hat man den Erlös eben "verprasst", kann ja keiner vorschreiben, was ich mit meinem Geld mache, selbst wenn ich 90 bin.
 
Schlaganfälle kommen oft sehr unerwartet...

Ne, aber wenn größere Summen fließen sind die ja in Deutschland ganz gut nachvollziehbar. Und: Das Sozialamt kann Häuschen plötzlich zurückverlangen. Diese Unsicherheit besteht immerhin zehn Jahre lang. Erst danach ist eine Rückforderung tabu. Gibt zwar Wege das zu verhindern, aber das muss schon langfristig geplant werden.

Auch einen Strich durch zu erwartende Erbe macht der hin und wieder eventuell ein neuer Lebenspartner des noch verbliebenen Partners :cool:

Wie gesagt, ist natürlich schön wenn man erbt :(:rolleyes:, und man die Möglichkeit hat Sondertilgung zu machen.
Aber wenn eine Finanzierung darauf ausgelegt ist, das in 15-30 Jahren nur durch ein Erbe vollständig beglichen werden kann:eek::eek::eek:

WIKR lässt das Gott sei Dank auch nicht zu.
 
Also ein Erbe ist bei uns beiden nicht vorgesehen und wird daher auch nicht mit eingeplant.

Eine Frage, speziell an die Mamas und Papas unter euch, welche uns eher davon abraten. Angenommen es wäre tatsächlich so, dass wir das All-In für die genannte Preis-Obergrenze inklusive Preisgarantie bekommen würden (was ich zwar nach euren Erfahrungen nicht glaube), aber angenommen es wäre doch irgendwie Möglich - gemessen an den Zahlen meines Anfangsbeitrages, würde eure Antwort immer noch "zu hohes Risiko" lauten?

Immerhin haben wir die Rate bewusst so niedrig gesetzt um diese auch trotz Kinder begleichen zu können. Aber ihr habt da einfach die Erfahrung, welche uns noch absolut fehlen.

Trotz hoher Restschuld wurde ja eine Gesamtlaufzeit für den gesamten Kredit kalkuliert.
 
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Das Risiko besteht bei Kindern auf jeden Fall, eine Bekannte von mir hatte sich das auch so gedacht, nach dem ersten Kind und der Elternzeit wieder voll einzusteigen. Die Firma hat sie rausgeekelt, indem sie ihr nicht den alten Arbeitsplatz wiedergegeben haben, sondern einen, wo sie jedes zweite Wochenende auf Dienstreise gewesen wäre und auch sonst viel Außendienst unter der Woche mit vollkommen unwägbaren Zeiten. Das war deren gutes Recht, sie hat dann frustriert selbst gekündigt, ein zweites Kind bekommen und arbeitet nun auf Minijob-Basis. In unserm Erwachsenenballettkurs, wo sie Kursleiterin war, kam dieses Gespräch auf. Da dort vorwiegend Frauen um die 30 trainieren, die auch schon Kinder haben, stellte sich heraus, daß dieses Vorgehen des Arbeitgebers kein Einzelfall ist. Und da gings Nichtmal um Betreuungsprobleme/Kitaplätze, die man evtl auch noch hat.
Daher würde ich in jedem Fall abwarten bis alle geplanten Kinder da sind und dann schauen wie die Dauerlösung aussieht betreffs Arbeitszeit/Einkommen/Kosten für Kinder. Es kommt leider nicht immer so, wie man sich das anfangs gedacht hat. Und es wär schade, wenn dann das frisch gebaute Haus wieder verkauft werden muß.
 
Das Risiko besteht bei Kindern auf jeden Fall, eine Bekannte von mir hatte sich das auch so gedacht, nach dem ersten Kind und der Elternzeit wieder voll einzusteigen. Die Firma hat sie rausgeekelt, indem sie ihr nicht den alten Arbeitsplatz wiedergegeben haben, sondern einen, wo sie jedes zweite Wochenende auf Dienstreise gewesen wäre und auch sonst viel Außendienst unter der Woche mit vollkommen unwägbaren Zeiten. Das war deren gutes Recht, sie hat dann frustriert selbst gekündigt, ein zweites Kind bekommen und arbeitet nun auf Minijob-Basis. In unserm Erwachsenenballettkurs, wo sie Kursleiterin war, kam dieses Gespräch auf. Da dort vorwiegend Frauen um die 30 trainieren, die auch schon Kinder haben, stellte sich heraus, daß dieses Vorgehen des Arbeitgebers kein Einzelfall ist. Und da gings Nichtmal um Betreuungsprobleme/Kitaplätze, die man evtl auch noch hat.
Daher würde ich in jedem Fall abwarten bis alle geplanten Kinder da sind und dann schauen wie die Dauerlösung aussieht betreffs Arbeitszeit/Einkommen/Kosten für Kinder. Es kommt leider nicht immer so, wie man sich das anfangs gedacht hat. Und es wär schade, wenn dann das frisch gebaute Haus wieder verkauft werden muß.
Meine Frau ist als Erzieherin im Kindergarten tätig, da ist eigentlich ständig jemand in Elternzeit :)
Dort ist das Betriebsklima was Kinder und Wiedereinstieg angeht kein Problem. Uns geht es hauptsächlich um die finanzielle Basis.
Dennoch vielen Dank für deine Einschätzung.
 
Neben den Risiken durch den Arbeitgeber kannst du dich mal über die Kitas in deiner Region informieren. Die wichtigste Frage: Gibt es genug freie Plätze, und was kostet der Spass inkl. Essensgeld? Kosten schwanken regional extrem.

Was wir im Vorfeld alles nicht bedacht hatten und wo uns die Realität eingeholt hat:
- Welche Betreuungszeiten pro Woche sind notwendig und werden angeboten? Betreuung ab 7 Uhr notwendig?
- Wie viele Stunden pro Woche gibt es oder muss man nehmen? Hier bei mir gibt es nur 45h Verträge, egal ob man weniger braucht. Auf dem Land gibt es teilweise nur klassische Kindergärten für den Vormittag.
- Ab welchem Alter nehmen die Kitas die Kinder? Vielleicht erst ab 3?
- Bei Knappheit hat man nur reale Chancen auf einen Platz bei Beginn des neuen Schuljahres. Wenn das Kind dann noch nicht alt genug ist heißt es ein ganzes Jahr extra warten!
- Eingewöhnung dauert einige Wochen. Wenn zu viele Kinder eingewöhnt werden heißt es warten bis man überhaupt dran ist.
- Ist Tagesmutter eine Alternative für euch?
 
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