Neubau Bungalow - Luft-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaik und Solarthermie?

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Zuletzt aktualisiert 17.04.2024
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truce

truce

Ja der Kamin ist sowieso geplant, als Luxus.
Da passt aber etwas nicht zusammen:
Town & Country Haus und dann einen Kamin als Luxus?

Im Bekanntenkreis habe ich da nicht so Gutes gehört.
Bevor ich vielleicht 5.000 € in Kamin und Ofen stecke (+ jährlich Kaminkehrer), würde ich das Geld lieber in Erdwärme oder in ein besser ausgestattetes Haus stecken.

Wegen des Puffers dachte ich das der sowieso notwendig ist wegen der Fußbodenheizung.
Nein, ist nicht nötig. Eine gut ausgelegte Fußbodenheizung hat genug Volumen um Wärme zu speichern.
 
P

pelmenipeter

Gutes und schlechtes lesen kann man viel :confused:

Bei uns steht auch nicht unbedingt fest das Town & Country bzw. der Franchisenehmer MBB GmbH unser Partner wird. Das war unser erster persönlicher Kontakt und der war relativ angenehm. Wir haben auch schon einen nächsten Termin gemacht um mal zu "rechnen". Wobei ich versuche möglichst objektiv zu bleiben.

Was ich bisher bei Erdwärme gelesen habe waren ziemlich hohe Kosten für Erdarbeiten und defekte Sonden. Und ein Kamin ist nun mal Luxus, das steht fest ;) Oder meinst du das Town & Country allgemein nicht für "Luxus" steht?

Habe bisher keine großartigen Empfehlungen für Baufirmen aus Berlin/Brandenburg gefunden.
 
A

Alex85

Town & Country ist Billigheimer. Macht aber nix, wenn es passt, dann passt es.

Solarthermie Streichen mangels Puffer (nein die Fußbodenheizung dient dazu nicht, sonst wirst Du in deiner Bude im Sommer ja geröstet - ST für Warmwasser!). ST und Photovoltaik unterstützen die Wärmepumpe im Winter quasi gar nicht, weil wenig Sonneneinstrahlung. Batteriespeicher ist eh unwirtschaftlich (du sagst 20 Jahre, dem gegenüber stehen 10 Jahre Garantie des Herstellers), mit Wärmepumpe als großen Stromverbraucher erst recht. Damit erreichst du eh schon eine hohe Eigenverbrauchsquote.

Erdwärme kann sich gerade bei KFW 55 und kleiner Fläche = niedrige Heizlast lohnen. Dann Decken sich die Förderungen (4.5-5T€ BAFA) nahezu mit den Kosten der Bohrung. Alternativ Flächen/Grabenkollektor, insbesondere für Menschen mit der Möglichkeit zu Eigenleistung (kleiner Bagger usw.) sehr attraktiv, da die Förderung dann höher ist als die Baukosten, man also mit Plus rausgehen kann.
 
J

Joedreck

Wenn Eigenleistung möglich, dann ist der grabenkollektor ideal. Wenn nicht: Bohrung bei uns kostet bei einem unternehmen hier ca 12t€.
Fußbodenheizung als Puffer ist eher so gemeint, dass durch das Wasservolumen die von Wärmepumpe geforderten umlaufmengen bei korrekter Auslegung erreicht werden und somit kein unnötiger Pufferspeicher benötigt wird. Ebenso entfällt dann ein überströmventil.
Darum auch die Solarthermie weglassen, weil es dann regeltechnisch schwer wird oder die Wärmepumpe anfängt völlig unwirtschaftlich zu werden.
Das Warmwasser im Sommer wird dann nicht durch Solarthermie gemacht sondern von der Wärmepumpe mit Photovoltaik Unterstützung.
Wichtig ist beim Heizsystem aber: Richtige Berechnung der Heizlast, und zwar raumweise. Dazu die Fußbodenheizung richtig auslegen lassen bei möglichst niedriger Vorlauftemperatur. Wie das gemacht wird kannst du im Netz lesen.
 
P

pelmenipeter

Eigenleistung ist kaum machbar. Freundin ist im Büro und ich komme aus der IT. Also quasi 2 linke Hände :D Etwas Parkett Verlegen oder Malerarbeiten sind ok aber mehr auch nicht.

Da es mit der Sonne nicht so extrem in unseren Gegenden ist, hoffe ich mit einem Speicher den Eigenverbrauch mit der Photovoltaik Anlage zu steigern. Denn zu den Sonnenstunden sind wir auf Arbeit.

Soweit ich bisher gelesen habe hat die Erdwärme eine etwas bessere Effizienz als Luft-Wasser-Wärmepumpe. Aber wie ist das bei frostigem Boden? In einem Thread hier habe ich was von 80cm gelesen, was ich etwas wenig halte. Wobei ich auch davon keinen Plan habe.
 
Zuletzt aktualisiert 17.04.2024
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