Bauvorhaben finanzierbar? 570 k€ Kredit bei 5300 € Gehalt

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Gesund ist eine Finanzierung die nicht mehr als 1/3 des monatlichen Netto fürs Wohnen aufzehrt. Immer unter der Voraussetzung das die Tilgung so gewählt ist, das man bis zur Rente fertig wird. Das ist die Regel die wohl fast alle hier mitgehen würden. Da liegst Du mit der Rate drin aber ich zähle da auch die monatlichen Nebenkosten rein und damit bist Du deutlich drüber. Grundsätzlich wird sich das Einkommen wahrscheinlich auch erhöhen, sodass sich es auch in den nächsten Jahren wieder den gesunden 1/3 wieder annähern wird. Aber Ihr müsst Euch mit der Belastung wohl fühlen.
Hierzu liest man viele unterschiedliche Angaben. Die maximale Rate sollte zwischen 35 und 40 % liegen. Zum Teil werden dabei die monatlichen Nebenkosten eingerechnet, zum Teil nicht.
Seht ihr die Grenze bei 35% inklusive Nebenkosten?
Dann wären wir deutlich drüber. :eek:


Du hast hier nichts zu Bonus, Urlaubsgeld, Tantieme und Co. geschrieben. Du hast hoffentlich nicht euer Jahresnetto durch 12 Monate als Einkommen hier hingeschrieben, oder? Oder ich habe es überlesen
Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld sind bei mir im IG-Metall Tarif fix. Bei meiner Frau das Weihnachtsgeld auch nach TVÖD.
Daher habe ich die Beträge eingeplant und auf 12 Monate umgerechnet.
Den T-Zug im IG-Metall Tarif und weitere Boni sind nicht eingerechnet.
Ich hab gelesen, wenn diese Zahlungen fix sind, kann man sie zum regelmäßigen Netto rechnen.
Soll man das nicht machen?

Und ja die Unbekannte ist das Lebens-, Betreuungs und Arbeitsmodell mit Kind und das bleibt solange unbekannt bis wieder voll gearbeitet wird und man die relevanten anfallenden Kosten kennt.

Was bekannt ist ist das aktuelle Gehalt (noch nicht mal das Elterngeld und die Dauer ist bekannt, da man sich kurzfristig entscheiden kann auf 2 Jahre zu gehen oder ein weiteres Kind nachzuschieben), und eine mögliche Rate, + die aktuellen Ausgaben ohne Kind. Mehr nicht...
Wenn ich von einem Elterngeld von 1300 € ausgehe, dann ist der Puffer von 700 € schon weg. Und das Kindergeld wird wohl kaum für die Versorgung des Nachwuchses reichen. Das heißt es geht nur wenn meine Frau, gleich nach der Elternzeit wieder voll arbeiten gehen würde.
Ohje!!!
Einige haben geschrieben, dass wir mit einer niedrigeren Rate starten sollten. An welche Höhe hattet ihr da gedacht?
 
Daher habe ich die Beträge eingeplant und auf 12 Monate umgerechnet.
Ich hab gelesen, wenn diese Zahlungen fix sind, kann man sie zum regelmäßigen Netto rechnen.
Soll man das nicht machen?
Ich glaube nicht, dass Banken die mit einberechnen.
aber auch wenn doch, sind das meist Zuwendungen, die man auch genau dafür benutzen sollte, wofür die Zuwendung auch ist. Wenn man es genau nimmt, rechnen viele diese Zuwendungen für die SoTi ein, verbrauchen das Geld aber für die Januar-Versicherungen und ein bisschen Wünsche.
Ich erinnere mich, dass die Banken mit den letzten 3 Monatsgehältern rechnen. Fertig aus.
 
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Es gibt genügend Großstädte, wo viele Haushalte bis zu 50% des Nettos für das Wohnen ausgeben müssen - zur Miete, wohlgemerkt. Das muss auch gehen. Hier schafft der TE wenigstens nebenbei Eigentum.
Im Kleinkindalter sind wirklich die Betreuungskosten der größte Batzen bei den Ausgaben für das Kind, also nach der Elternzeit. Und da kann ich nur raten, sich mal schlau zu machen, wie es in der Heimatgemeinde aussieht.
Beispiel bei uns: maximaler Betrag 225€ (bei einem Kind) plus 100€ für das Essen. In anderen Landkreisen bezahlt man nichts, oder bis drei Jahre viel mehr und dann wird es günstiger... Das kann man schon mal recherchieren.
Und ja, die Frau wird relativ schnell wieder wenigstens 75% arbeiten müssen. Zwei Jahre Elternzeit ohne Einkommen im zweiten Jahr sind nicht drin.
Für die Berechnung des Elterngelds wird das Weihnachtsgeld übrigens nicht berücksichtigt. Ihr könntet durch Steuerklassenwechsel einen höheren Betrag erzielen, da es nach dem Netto der Frau geht, einfach mal recherchieren. Aber das führt schon zu weit.
 
Es gibt genügend Großstädte, wo viele Haushalte bis zu 50% des Nettos für das Wohnen ausgeben müssen - zur Miete, wohlgemerkt. Das muss auch gehen. Hier schafft der TE wenigstens nebenbei Eigentum.
Im Kleinkindalter sind wirklich die Betreuungskosten der größte Batzen bei den Ausgaben für das Kind, also nach der Elternzeit. Und da kann ich nur raten, sich mal schlau zu machen, wie es in der Heimatgemeinde aussieht.
Beispiel bei uns: maximaler Betrag 225€ (bei einem Kind) plus 100€ für das Essen. In anderen Landkreisen bezahlt man nichts, oder bis drei Jahre viel mehr und dann wird es günstiger... Das kann man schon mal recherchieren.
Und ja, die Frau wird relativ schnell wieder wenigstens 75% arbeiten müssen. Zwei Jahre Elternzeit ohne Einkommen im zweiten Jahr sind nicht drin.
Für die Berechnung des Elterngelds wird das Weihnachtsgeld übrigens nicht berücksichtigt. Ihr könntet durch Steuerklassenwechsel einen höheren Betrag erzielen, da es nach dem Netto der Frau geht, einfach mal recherchieren. Aber das führt schon zu weit.
Denke auch, dass die "schlimmsten" Jahre, rein finanziell natürlich gesehen :D, die werden wenn die Kinder kommen und die Frau zu Hause ist.

Allerdings: Wieso Zwei Jahre Elternzeit OHNE Einkommen? Entweder 1 Jahr zu Hause und 1.800€ oder 2 Jahre zu Hause und 900€? Also Geld kommt ja letztlich 2 Jahre lang auf jeden Fall ins Haus, egal wie man sich entscheidet. Klar, die 1.800€ ist natürlich der Maximalbetrag, der sich dann je nach vorherigem Netto entsprechend reduziert...
 
Hierzu liest man viele unterschiedliche Angaben. Die maximale Rate sollte zwischen 35 und 40 % liegen. Zum Teil werden dabei die monatlichen Nebenkosten eingerechnet, zum Teil nicht.
Seht ihr die Grenze bei 35% inklusive Nebenkosten?
Dann wären wir deutlich drüber. :eek:
Ich persönlich finde die Regel totalen Quatsch. Freunde von uns haben 6000 netto und zahlen davon 3500 Rate. Denen geht's bestens mit den 2500 die übrig bleiben. Damit müssen genügend andere Leute doch auch auskommen.

Was ich bei euch wirklich auch als Problem sehe, sind die Kinder. Das Problem werden wir auch bekommen. Wir haben die Rate so gewählt, dass es mit Elterngeld bzw dann Teilzeitgehalt gehen müsste. Bis zu den Kindern arbeiten wir über Sondertilgungen und nach 15 Jahren überlegen wir uns neu, welche Rate wir dann stemmen können.
 
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