Bauvorhaben finanzierbar? 570 k€ Kredit bei 5300 € Gehalt

4,90 Stern(e) 19 Votes
A

Altai

Nach der Haushaltsrechnung sind dann mit Rate im Haus ca. 700€ im Monat übrig. Ich habe keinen Posten für Urlaub gesehen, oder eine Rücklage für den Ersatz des Autos. Das kann den Überschuss ruckzuck auffressen und man lebt schon ohne Kinder von der Hand in den Mund.
Ich bin erstaunt, dass der Tenor so positiv ist, hätte mehr kritische Stimmen erwartet.
Die Kreditsumme liegt auch deutlich über dem 100fachen Netto.
Ich würde die Ausgaben mal noch etwas genauer aufschlüsseln (gerade den Sammelposten Lebenshaltungskosten) und schauen, ob es dort noch Sparpotential gäbe - für den Fall, dass es gebraucht wird.
Das muss nicht negativ sein, ich dachte vor Corona z.B., dass ich jeden Mittag in die Kantine gehen müsste - muss ich gar nicht, habe ich festgestellt...
 
W

Worrier84

Bei Kinderwunsch würde ich das 1. Kind abwarten. Da kann alles passieren (positiv/negativ) bevor ich mir so eine Kreditsumme ans Bein binde. (die ich persönlich wahnwitzig bei dem Einkommen finde)
 
E

exto1791

Bei Kinderwunsch würde ich das 1. Kind abwarten. Da kann alles passieren (positiv/negativ) bevor ich mir so eine Kreditsumme ans Bein binde. (die ich persönlich wahnwitzig bei dem Einkommen finde)
Wenn das Kind kommt, dann muss man halt mal den Gürtel enger schnallen - das muss man halt wissen...

Außerdem, wieso sollte man auf das Kind warten bevor man finanziert? Umso früher ich mir den Kredit aufhalse umso schneller und vor allem umso mehr kann ich abbezahlen? Somit ergibt das für mich wenig Sinn - außer, dass du dann eine relativ gute Ausgabentransparenz hast, da du ganz genau weißt wie es läuft mit Kind... Nichtsdestotrotz - abbezahlen musst du trotzdem...

So "wahnwitzig" ist der Kredit im Vergleich zum Einkommen jetzt nicht... ist schon okay. Man muss halt dann etwas "sparsamer" leben.
 
B

bortel

Also ich finde das ist too much. Jetzt mal ehrlich, 570k mit 1800€ finanzieren...puh, da kriege ich etwas Angst bei.
 
hampshire

hampshire

Wie ist eure Meinung zu unserer Planung? Übernehmen wir uns damit?
Haben wir Kosten übersehen? Sind die angenommenen Ausgaben, Nebenkosten realistisch?
Wie schaut das Ganze mit Nachwuchs aus? Welche monatlichen Mehrausgaben sollte man für ein Kind einplanen?
Planung kann aufgehen.
Übernehmen nein, kann aber zeischenzeitlich knapp werden, wenn Einkommen nicht steigen , wohl aber die Wünsche oder Lebensumstände.
Man übersieht beim Hausbau immer Kosten. Daher Reserven planen und nicht ans Limit gehen.
Ausgaben und NK können passen. Puffer einrechnen.
Mehrausgaben für Kind sind schwer zu beziffern - je nach Lebenswandel können einfach nur Verschiebungen auftreten. Mindereinnahmen mit betrachten, wenn ihr z. B. die Elternzeit nutzen wollt.
Aufwendungen für Kinder steigen mit deren Alter. Richtig teuer sind die unnötigen Dinge:
  • Komplette Erstausstattung von Einrichtung bis Kinderwagen, neu kaufen (bringt dem Kind wirklich nichts, nur den Eltern)
  • Abhängigkeit von teurer Babynahrung wegen Unsicherheit oder Unfähigkeit selbst zu kochen
  • Überfrachtung mit Babykursen wie „Englisch hören im ersten Jahr“...
  • Überhäufung mit Spielzeug (ich rate dazu auch das Umfeld bremsen...)
 
Alle Bilder dieser Forenkategorie anzeigen
Oben