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Wie teuer darf die Immobilie sein?

4,20 Stern(e) 5 Votes
2) Ich führe seit langem ein Haushaltsbuch. Die 800 Euro sind der Durchschnitt der letzten 7 Monate. Durchschnitt der letzten 12 Monate sind 1.000 Euro. Wie gesagt kann ich das mit dem Baby schlecht einschätzen. Wir scheinen einen unterschiedlichen Lebensstil zu führen, auf 2.000 Euro werde ich nicht kommen.
Hallo Pasha,

die 800 Euro sind wirklich an der Realität vorbei, neben Lebensmitteln und Kleidung, welche viele Familien alleine schon diesen Betrag nur hierfür benötigen, gibts es noch die folgenden Positionen:
  • Kosten für Drogerie - / Hygieneartikel, Kosmetika, Medikamente
    (gerade bei einem Kleinkind fallen in der Drogerie immer große Posten an)
  • Urlaube
  • Kosten für Freizeitaktivitäten (Eis essen, Schwimmbad, Kino, Freizeitpark, Festbesuche, etc.)
  • Kosten für Auto (TÜV / Reparaturen / Kraftstoff / Versicherung/ Inspektion / Rücklagen für Neuanschaffung
  • Sonderausgaben für Anschaffung für die Kinder (Fahrgeräte, Möbel, Spielzeug)
  • Sparleistungen für Kinder und Erwachsene
  • Kosten für Konsum (Anschaffung neuer Elektrogeräte (Notebook, Handy) , Werkzeug, Küchengeräte, Möbel etc.)
  • Ausgaben für Geschenke oder das Ausrichten von Feiern (Geburtstag / Taufe )
  • BU oder Lebensversicherung
  • Private Altersvorsorge
  • Spenden
  • Hobby und Haustiere
  • Garten (Blumen, Pflanzen, etc..)
  • etc.
Also mit nur 800 Euro wollt ihr diese Positionen alle bedienen?
 
Zuletzt bearbeitet:
langsames Arbeiten/ kein Stress (Ämter) -> habe das Gefühl das der Fotokopierer da sogar langsamer Fotokopien macht :)
Das mag daran liegen, dass dem öD nicht die tollen schnellen Geräte zur Verfügung gestellt werden wie in der freien Wirtschaft.
Bitte bei Beamten das Wort "verdienen" durch das Wort "bekommen" ersetzen. Danke :)
Ich finde diese Diskussion über Beamte schrecklich. Ich selbst bin eine Angestellte im öD, parallel arbeitend zu Beamtenkollegen. Die reißen sich für Eure Sicherheit den Arsch auf, während Ihr Äpfel mit Birnen vergleicht bzw mit Beamten „faulen Lehrern“ gleichsetzt.
Und ja, ich bekomme sehr viel weniger netto ausgezahlt, obwohl ich gleiches mache. Aber ich hab es mir damals so ausgesucht, eben keine Beamtenausbildung/Studium zu machen.
Und sich darüber, man sieht es in diesem Thread sehr gut, die Mäuler zu zerreißen, aber auf einer Stelle in der freien Wirtschaft zu sitzen, wo man doppelt so viel verdient - und trotzdem das ganze Jahr über ständig Zeit tagsüber hat, ein Forum zu beleben, ist unehrlich sich selbst gegenüber. Da sind die Lehrer hier in der Minderzahl ;)

Wenig Druck von Vorgesetzten (außer man macht ihn sich selbst), keine Kurzarbeit, keine Standortverlagerung in Verbindung mit betriebsbedingten Kündigungen, sichere Entwicklung bis zum Zielgehalt durch „Zeit absitzen“, Familienzuschlag, totale Flexibilität was Familie angeht, hohe Pension im Vergleich zur staatlichen Rente, quasi unkündbar.
Ich sag da mal nichts mehr zu... das Ganze ist recht unfair... Damit meine ich die Stammtischparolen und veralteten Beamtenregeln.

4) Wohnen ist Warmmiete
so, Herr Pasha, hier fängt der Vergleich mit sauren Äpfel und süßenBirnen an. Ist Dir bewusst, dass da noch einiges an Nebenkosten beim Haus dazu kommt? Wir schreiben es andauernd, eingegangen darauf bist Du nicht!

) Wenn die Miete für ne spätere Whg 1.000 Euro kostet, dann kann ich doch gleich eine Rate von 1.100-1.200 EUR zahlen oder etwa nicht? ^
1) Wenn die Miete für ne spätere Whg 1.000 Euro kostet, dann kann ich doch gleich eine Rate von 1.100-1.200 EUR zahlen oder etwa nicht? ^^
2) Vergiss den Keller. Grundstück für 100.000 + Haus (250-300.000)

3) Wenn das Kind mal Teenager ist, dann wird meine Frau auch Vollzeit arbeiten können. Momentan ist sie ja schwanger, später wird sie dann Teilzeit arbeiten.
3) Und wie schon erwähnt, warum jmd anderem 1.000 Euro Miete bezahlen, wenn man ins Eigenheim investieren kann. Eine Rate von 1.200 Euro sollte kein Problem sein. Innerhalb des letzten Jahres habe ich durchschnittlich monatlich 1.500 Euro gespart.
Dann muss ich auch mal erwähnen, dass jeden Monat einiges an Geld einfach so in Grundstück, Garten und Interieur verschlungen wird, was in einer Wohnung nicht anfällt. Das - und meine Berechnung, wieviel ein Haus in der Anschaffung kostet - wird von Dir ignoriert.
Die Gartenanlage: auch das musst Du finanzieren lassen, da peu a peu kein Geld für Anschaffungen reinkommt.

3) Wenn das Kind mal Teenager ist, dann wird meine Frau auch Vollzeit arbeiten können. Momentan ist sie ja schwanger, später wird sie dann Teilzeit arbeiten.
Deine Frau wie auch Dein Kind/Kinder? (Du bist leider nicht auf die Frage eingegangen, ob es schon eins gibt und ein zweites kommt oder ob es hier um eines geht) sind hier zwei Unbekannte. Da Du sicherlich kein Beamter in einer mathematischen Branche bist, muss man Dir mal sagen, dass Du Deine Unbekannten nicht einfach weglassen kannst. Auch widersprichst Du Dich mit Vollzeit und Teilzeit. Was denn nun? Du rechnest mit Vollzeit für was? Wer jetzt schon kein Elterngeld mehr bekommt, und dann 12 Jahre zusätzlich auf dem Arbeitsmarkt fehlt, wird 450€ in die Kasse einbringen. Mit mehr darfst Du da nicht rechnen.
hinauszögern. Bis dahin kann die Frau wieder anfangen. Dadurch hätte man mehr Nettohaushaltseinkommen.
2) Vergiss den Keller. Grundstück für 100.000 + Haus (250-300.000)
Dann schau Dir das 300qm Grundstück mal genauer an: und überlege, wieviel QM Wohnfläche Du überhaupt bebaut bekommst.

Ich bleibe dabei: mit verschönten Büchern und verkrampften Überlegungen und „Hauptsache etwas eigenes“ macht man sich das Leben nicht schön. Es haben schon einige mit erwachsenen Kindern bereut, nur für das Haus gearbeitet zu haben. Die Familie bleibt da über die Jahre auf der Strecke.
 
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Für mich ist es eigentlich ziemlich klar, dass es das erste Kind ist. Dennoch sollte pasha den Fragebogen ordentlich ausfüllen, dass man mehr Infos bekommt. Ansonsten bleibt der Eindruck des Schönrechnens. Stichwort "Warmmiete" wurde ja schon genannt.
 
Die eigene Immobilie darf immer nur etwas weniger teuer sein als man es sich leisten kann.
Die Immobilie als Investition darf immer nur so teuer sein, dass sich ein positiver ROI daraus ergibt und die Liquiditätsbelastung auch bei eventuellen zwischenzeitlichen Einnahmeausfällen gut beherrschbar bleibt.

ob z.B. ein qm Fliese dann 30, 300 oder 3000 € kostet ist dann völlig egal.
 
Ich sag da mal nichts mehr zu... das Ganze ist recht unfair... Damit meine ich die Stammtischparolen und veralteten Beamtenregeln.
Leider Erfahrungswerte, keine Stammtischparolen. Meine Frau kam aus der freien Wirtschaft (Anwaltskanzlei), hat dort fast die Hälfte weniger verdient, deutlich mehr Druck gehabt und wesentlich mehr leisten müssen als jetzt. Die Guten bekommen ihre tägliche Arbeit i.d.R. locker in 5h abgearbeitet. Wer engagiert ist, schleppt dann aus gutem Willen oft noch die vielen Minderleister durch, damit die Abteilung nicht gänzlich absäuft. Das hat sie aber mittlerweile aufgegeben, rentiert sich einfach nicht, weil (Mehr-)Leistung absolut 0,0 wertgeschätzt und honoriert wird. Also wird dann eben Dienst nach Vorschrift gemacht und der Rest der Zeit wird beim Kaffeetrinken und erzählen verbracht. Das kann ich ihr auch noch nicht einmal übel nehmen, diese Resignation ist glaube ich menschlich. Das ist meiner Meinung nach das größte Problem am Beamtentum: Die absolut leistungsunabhängige Entlohnung. Wer 20% leistet erhält denselben Sold wie jemand der 120% leistet. In der Wirtschaft ist es ja so: Entweder du bringst Leistung oder du gehst bzw. wirst gegangen. Beamte können aufgrund von unzureichender Leistung nicht gegangen werden, nur wenn sie eine wirklich schwerwiegende Straftat begehen. Das wissen sie natürlich auch ganz genau. Es gab hier vor Jahren mal einen Fall, da hat sich ein Beamter jahrelang aus einer öffentlichen Kasse bedient, insgesamt im mittleren 5-stelligen Bereich. Dieser Beamte hat in letzter Konsequenz seinen Beamtenstatus nicht verloren. Das ist der Allgemeinheit dann natürlich auch nicht mehr vermittelbar, völlig irrelevant welche Schicksale dahinter stehen.
 
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