Welche Wärmepumpe? Lüftungsanlage / LWWP

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A

Adieu liebster

Weil die ALWP teuer ist und nicht sparsamer als eine LWWP + KWL mit WRG.
Die SWWP + KWL mit WRG hat die höchsten Investitionskosten aber die geringsten Betriebskosten.
 
M

Maderl

1. keine Leitung und 2. meine persönliche Ablehnung gegen Gas. Ist nichts rationales, aber ich mag es einfach nicht.
 
G

Grym

Ich habe es mal, mit den lokalen Tarifen unseres Versorger welche natürlich überall unterschiedlich ausfallen, gerechnet und komme auf Jahreswerte von etwa 820 EUR für Gas, 650 EUR für ein mittelprächtige LWWP und 550 EUR für ein gute SWWP. Bei Gas bekommt man zwangsweise etwas Solar mit, hat aber Kosten für Strom und Schornsteinfeger zusätzlich. Bei WP sind Stormkosten ja in der JAZ. Alles bei mir eingerechnet (mit meinen Werten; mit meinen Preisen lokal hier; mit JAZ-Zahlen vom Bundesverband WP).

Leider rechnet sich eine SWWP gegenüber einer LWWP kaum, gerade wenn man gut dämmt und z.B. wie wir auf KFW55 geht. Die Bohrung würde bei uns etwa 9.000 EUR kosten und die WP tun sich nicht viel beim Preis. Selbst mit Förderung bei uns 4.500 EUR Mehrkosten = 45 Jahre. Leider. Hätte gerne eine SWWP, aber die LWWP ist halt logisch.

Eine Abluftwärmepumpe würde ich nicht empfehlen, das ist korrekt. Die Nibe-Lösung mit Abluftwärmepumpe ist auch kein Luftungsanlage. Schau dir das System mal an. Die frische Luft strömt ja "NICHT VORGEWÄRMT" durch Löcher in das Haus. Solche Murks-Lösungen hatte ich vor einem Jahr auch mal auf dem Schirm. Nene, Lüftungsanlage ist eine gute Investition wie du sagst und getrennt davon gibt es eine Heizung. Bei einem gutem Dämmstandard ist die LWWP tatsächlich die beste Option. SWWP wenn es dir das Wert ist (kein Gerät irgendwo seitlich am Haus; super-bestes-tolles Öko-Gewissen).
 
G

Grym

Goldi, ich glaube ich habe es nicht gespeichert. Du müsstest zuerst deinen Heizbedarf schätzen, da gibt es gewisse Kenngrößen je nach Dämmstandard.
Dann der WW-Bedarf, der ist unabhängig vom Dämmstandard.

Dann im Internet nach dem JAZ Rechner suchen.

Mal als Beispiel, du kommst auf 7.000 kWh Wärme und 3.000 kWh Warmwasser. WW-Anteil 30%.

Die Summe dividierst du durch den JAZ-Wert für LWWP und SWWP. Die Differenz ist deine Differenz in kWh pro Jahr. Das multipliziert mit dem Wärmepumpentarif deines Versorgers.

Im Beispiel hier kommt man bei 3,8 für LWWP und 4,7 für SWWP auf eine Differenz von 500 kWh und bei 20 Cent je kWh im WP-Tarif auf 100 Euro pro Jahr.
 
S

Saruss

Ne LWWP auf JAZ 3.8 ist aber schon auch schon hoch gegriffen, meiner Meinung nach. Dieses Jahr waren es hier einige Monate um die Null Grad Durchschnitt und da ist der Cop ja schon wesentlich drunter.

von unterwegs
 
Zuletzt aktualisiert 22.05.2022
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