Haus für 400k gesamtvolumen überhaupt noch möglich?

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Ich habe keine Abneigung gegen einen Keller. Ich habe nur verstanden, dass du auf die Kosten schauen musst. Und da ist die Idee, einen Billigkeller zu setzen (Mehrkosten) anstelle die Wohnräume intelligent an das Gelände anzubinden teurer und nicht unbedingt besser. Zumal ich herauslese, dass du für den Nutzkeller an sich derzeit keinen Nutzen hast. Dafür sind auch 40k zu teuer. Daher meine Empfehlung, dass du dich vom Standard befreist.
 
Bei dem deutlichen Hang würde ich auch das UG als Wohnraum nutzen und dafür kann man dann oben sparen.
Meine Eltern hatten mal ein Hanghaus da waren
KG: 2 schöne Kinderzimmer mit Terrasse, Klo
Hangseite: Technikraum und Werkstatt
EG: Wohnzimmer, Küche, Bad, Elternschlafzimmer
1 Seite mit Balkon, Hangseite 2.Terrasse
OG: erst unausgebaut.
Später dann Büro, Gästezimmer, 2.Bad und
Stauraum.

So sparst du dir insgesamt das Dachgeschoss und das OG kannst du nach und nach machen.
Garten war komplett auf 2 Ebenen aufgeteilt.
Ich fand das Haus toll ;-)
 
Hallo Zusammen,

ich wollte euch kurz auf den neusten Stand bringen und auch eure Meinung hören.

Grundstück:

Wir planen nun relativ kurzfristig das Grundstück zu kaufen da wir sorge haben das dieses evtl. doch anderweitig verkauft wird. Um eine Bausicherheit zu haben werden wir eine Positive Bauvoranfrage einer Architektin als Klausel in den Kaufvertrag aufnehmen. Vorab habe ich mich bezüglich Baualtlasten sowie Altlasten informiert die es nicht gibt. Risiko wäre beim Kauf bisher maximal der Baugrund da wir kein Baugrundgutachten gemacht haben (werden wir aber vor dem Bau definitiv noch machen). Nach Rücksprache mit einem Tiefbauer haben wir eine indirekte Hanglage. Bedeutet wenn wir den Hügel des Grundstücks (ca. 400t) abtragen und dann vorbereiten (schottern) können wir ohne weitere Abstützung normal auf einer Bodenplatte bauen. Risiko hier ist die Menge der Erde falls nicht Mutterboden und wie es unter dem Hügel aussieht (evtl. Bodenaustausch nötig). Gäbe es von eurer Seite weitere Risiken bzw. Kosten die das Bauvorhaben in die höhe treiben könnten?

Haus:

Es wird nach den ersten Angeboten wahrscheinlich ein Danwood Haus. Wir haben viele Empfehlungen aus unserer Region bekommen und der Verkaufsleiter macht bisher ebenfalls einen sehr kompetenten Eindruck. Der Aufbau der Wände und Innenwände scheint bis auf die 120mm Polystyrol Schicht ja völlig ok zu sein. Wir planen ein Zweigeschossiges Haus ohne Keller mit Satteldach. Erdwärme mit Bohrung, FBH, Schornstein, Einbruchsichere Fenster und Elektr. Rolläden. Damit wären wir auch preislich an der Grenze, aber für ideen sind wir offen. Wie groß sollte der HWR sein damit man dort evtl. auch einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln halten kann? Waschmaschine und Trockner sollen natürlich auch dort rein. Leider bietet Danwood keine Alarmanlage an. Hat jemand dazu eine gute Lösung? Evtl. lasse ich mir KNX Kabel als Vorbereitung zu allen Fenstern und Türen ziehen jedoch steht das noch nicht fest.

Nebenkosten:

Bisher beanschlagt:

Erdarbeiten 25000
Erschließung 18200 (Aussage Stadt und Versorger)
Vermessung 6000
Baugenehmigung 2000
Architekt 5000
Puffer 20000

Ich hoffe das wir damit jegliche Eventualitäten einkalkuliert haben.

Gerne würde ich eure Meinung hören.
 
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Nebenkosten:

Prüfstatik: 3.000€
Revisionsschacht setzen: 2.500€
Wasser,Abwasser,Strom,Glasfaseranschlüsse: 5.000€
Grundschuld Haus + Notarkosten: ??
Baustrom: 500€
Bauwasser: 500€
Bauversicherungen: 1.000€
Küche: ??
Außenanlagen: ??

Vermessung kostet keine 6.000€ - das kriegst du zwischen 1.500 und 3.000€ - je nach Baugebiet.

Beachte unbedingt bei den Fertighausanbietern was alles inklusive ist. Oft sind die Architektenleistungen nur bedingt bzw. bis zu einem gewissen Planungsgrad inklusive.

Puffer für die Bemusterung brauchst du auf jeden Fall... Innentüren, Elektro, Sanitär, Haustüre, Farben, Böden, etc.... Kommt schon einiges zusammen, da bist zwischen 10.000 - 20.000€ gut dabei.


Bezüglich deiner anderen Fragen/Anmerkungen bist du noch zu weit weg von der Materie. Ich denke, dass hier ein erstes Angebot von deinem Fertighausanbieter kommen sollte und du uns etwas mehr Input im Bereich Raumaufteilung EG/OG liefern solltest. Dann können wir sicher besser weiter helfen :)
PS: hab die vorherigen Kommentare nicht alle durchgelesen, sorry wenn ich irgendwas diesbezüglich "überlesen" habe
 
Zuletzt bearbeitet:
ich würde erstmal Geld in ein Bodengutachten stecken. Dann kann man schon mal genauere Kalkulationen einholen.
Die Erschließung mit 18k kommt mir sehr teuer vor. Ist das Grundstück nicht voll erschlossen?
 
Ringsum liegen die Versorgungsleitungen jedoch müssen diese durch ca. 2,5m Straße auf unser Grundstück gezogen werden. Bodengutachten werden wir vor dem Kauf nicht mehr schaffen da die Bodengutachter komplett ausgelastet sind. Vor dem Bau werden dies definitiv tun jedoch nicht mehr vor dem Kauf.

Geld für die Bemusterung haben wir mit 15t ebenfalls mit eingeplant. Aktuell ist das Haus inkl. Bodenplatte, Erdwärmebohrung und Transportkosten kalkuliert. Bauantrag ist nicht mit drin. Der Puffer bezieht sich „nur“ noch auf Baustrom/Wasser und was sonst eben noch kommen wird. Grundstück Kauf inkl. Notar, Grunderwerbssteuer sowie Grundbuch Eintragung wurden berücksichtigt.
 
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