ᐅ Grundrissentwurf für 220m² Einfamilienhaus
Erstellt am: 20.06.17 22:41
kaho67428.07.17 14:15
Also wo er recht hat...
Mittlerweile ist man von den vielen ähnlichen Grundrissen schon so betriebsblind, dass man die ganzen Fehler gar nicht mehr sieht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
Die Geschichte entwickelt sich zur Nerven-Zerreißprobe und selbst die Architekten sind anscheinend nur noch mit halben Herz dabei.
Mittlerweile ist man von den vielen ähnlichen Grundrissen schon so betriebsblind, dass man die ganzen Fehler gar nicht mehr sieht. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
Die Geschichte entwickelt sich zur Nerven-Zerreißprobe und selbst die Architekten sind anscheinend nur noch mit halben Herz dabei.
R.Hotzenplotz28.07.17 14:23
Der Architekt sagt aber auch, dass er meinen Vorschlag nur mal schnell gezeichnet hat, um sich abzustimmen, ob das passt. Das ist keine Detailplanung im eigentlichen Sinne!
Ich habe keine Grundrisse zu dem alten Haus bekommen. Und jeder, der mit mir an dem Haus war, hat ganz klar gesagt, das muss weg. Wenn man ein individuelles Haus will, dann sowieso.
Ich habe keine Grundrisse zu dem alten Haus bekommen. Und jeder, der mit mir an dem Haus war, hat ganz klar gesagt, das muss weg. Wenn man ein individuelles Haus will, dann sowieso.
11ant28.07.17 14:40
kaho674 schrieb:
Die Geschichte entwickelt sich zur Nerven-Zerreißprobe und selbst die Architekten sind anscheinend nur noch mit halben Herz dabei.Der erste Architekt war nicht einmal mit halbem Herzen (und noch weniger Verstand) dabei, und der jetzige mag wohl besser mit dem Statiker kommunizieren, wurde aber leider mit dem Murksentwurf angesteckt.Wenn man sich in einem Entwurf so regelrecht einsperrt und ihn nur mit der Nagelfeile bearbeitet auch wo er eine Machete bräuchte, dann können weder zahlreiche Mitdiskutanten und deren Vorschläge noch ein (wegen des mitgeschleppten Entwurfes bisher nur halber) Architektenwechsel verhindern, daß man ziemlich bald am Rad dreht. Das ist dann unausweichlich.
R.Hotzenplotz schrieb:
Der Architekt sagt aber auch, dass er meinen Vorschlag nur mal schnell gezeichnet hat, um sich abzustimmen, ob das passt. Das ist keine Detailplanung im eigentlichen Sinne!Das war mir schon eine Runde vorher klar, spätestens bei der Garagendurchgangstür R.Hotzenplotz schrieb:
Ich habe keine Grundrisse zu dem alten Haus bekommen.Oh, das ist schade. Aber mindestens beim Bauamt sollte es sie noch geben.R.Hotzenplotz schrieb:
Und jeder, der mit mir an dem Haus war, hat ganz klar gesagt, das muss weg.Auf den Fotos sieht mir nichts nach ungepflegt oder verpfuscht aus, höchstens nach Heizung und Fenster müssen neu (und Dachdämmung auch, aber das ist ja bei Aufstockung nicht relevant), Fliesen geschmacklich indiskutabel etcetera. Aber nicht nach maroder Substanz.R.Hotzenplotz schrieb:
Wenn man ein individuelles Haus will, dann sowieso.Im Gegenteil. Nichts hat mehr Individualitätspotential als ein gut integrierter Altbestand. Im Grunde siehst Du das doch selbst auch so, sonst würdest Du nicht so behutsam am Murksentwurf herumoperieren - von dem ich hier nochmals meine Zweifel daran wiederhole, daß der Bestandsbau qualitativ auch nur annähernd so ungelenk geplant sein könnte.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
chand198628.07.17 14:48
Ich habe den Thread überflogen und dabei Folgendes mitgenommen:
Ihr baut mit hohem Budget und habt teilweise spezielle Prioritäten.
Normalerweise resultiert das in einem angepassten, hochwertigen Entwurf. Dabei steht hochwertig für hohen Wohnwert gemessen an euren Prioritäten und nicht bloß für teuer.
Klartext in's Gesicht: Ich sehe hier einen teuren Entwurf, der im o. g. Sinn aber nicht hochwertig ist. Punkt.
Ich schließe mich 11ants Beitrag #231 an. Da sind Sachen bei, die teuer bezahlt werden müssen, dafür aber effektiv die Wohnqualität reduzieren.
Was ich zusätzlich noch sehe:
- Zutritt in's obere Bad durch die Ankleide, die einen offenen Durchgang in's Schlafzimmer hat? Also macht jedes Kind, das Nachts auf Klo will, erst mal eure Schlafzimmer-Tür auf und macht euch wach?
- Küche ohne Zutritt zum Garten. Kann man machen, aber warum, ohne Zwang?
Aber ganz im Ernst: Das knirscht an so vielen Ecken, ich würde dir dringend raten, von vorne anzufangen. Das ist innen und außen nicht das Gelbe vom Ei und für das Geld, was ihr ausgeben wollt, ist alles andere als das Gelbe vom Ei inakzeptabel!
Noch eine andere Anmerkung: Was passiert Schlimmes, wenn ihr weniger Vorsprünge, leicht reduzierte Fläche ( 18qm Büro ist sicher luxuriös, aber prioritär? ) dafür weniger Kosten und evtl. mehr für die Ausstattung übrig habt? Ein von außen klarer strukturierter Entwurf wird mal sicherlich nicht teurer...
Und: Nicht alles, was von außen toll und repräsentativ aussieht, bringt innen Wohnqualität. Hier dringend Prioritäten setzen. Das Panoramafenster oben ist nur, um die Leute außen zu beeindrucken, für sonst nichts, sorry to say so. Hat das Priorität?
Einzig sinnvolles Ergo aus Allem: Neuer Plan.
Ihr baut mit hohem Budget und habt teilweise spezielle Prioritäten.
Normalerweise resultiert das in einem angepassten, hochwertigen Entwurf. Dabei steht hochwertig für hohen Wohnwert gemessen an euren Prioritäten und nicht bloß für teuer.
Klartext in's Gesicht: Ich sehe hier einen teuren Entwurf, der im o. g. Sinn aber nicht hochwertig ist. Punkt.
Ich schließe mich 11ants Beitrag #231 an. Da sind Sachen bei, die teuer bezahlt werden müssen, dafür aber effektiv die Wohnqualität reduzieren.
Was ich zusätzlich noch sehe:
- Zutritt in's obere Bad durch die Ankleide, die einen offenen Durchgang in's Schlafzimmer hat? Also macht jedes Kind, das Nachts auf Klo will, erst mal eure Schlafzimmer-Tür auf und macht euch wach?
- Küche ohne Zutritt zum Garten. Kann man machen, aber warum, ohne Zwang?
Aber ganz im Ernst: Das knirscht an so vielen Ecken, ich würde dir dringend raten, von vorne anzufangen. Das ist innen und außen nicht das Gelbe vom Ei und für das Geld, was ihr ausgeben wollt, ist alles andere als das Gelbe vom Ei inakzeptabel!
Noch eine andere Anmerkung: Was passiert Schlimmes, wenn ihr weniger Vorsprünge, leicht reduzierte Fläche ( 18qm Büro ist sicher luxuriös, aber prioritär? ) dafür weniger Kosten und evtl. mehr für die Ausstattung übrig habt? Ein von außen klarer strukturierter Entwurf wird mal sicherlich nicht teurer...
Und: Nicht alles, was von außen toll und repräsentativ aussieht, bringt innen Wohnqualität. Hier dringend Prioritäten setzen. Das Panoramafenster oben ist nur, um die Leute außen zu beeindrucken, für sonst nichts, sorry to say so. Hat das Priorität?
Einzig sinnvolles Ergo aus Allem: Neuer Plan.
11ant28.07.17 14:54
chand1986 schrieb:
Das Panoramafenster oben ist nur, um die Leute außen zu beeindrucken, für sonst nichts,Nein, es ist mehr als nutzlos, es schadet auch: es betont die Breite des Raumes in einer die Tiefe optisch regelrecht zur Enge machenden Weise. Man kriegt quasi Beklemmungen gerade wegen der Weite. Das Zimmer wird durch dieses Fenster zum extremen Kurzhuber.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
R.Hotzenplotz28.07.17 17:19
Mit dem Bestandsbau wüsste ich nicht, was ich machen soll. Es waren drei GU draußen, zwei freie Architekten und niemand hat auch nur eine Variante ins Spiel gebracht, die den Bestandsbau einbezieht. Der Kriechkeller war u. a. einer der Gründe. Vielleicht lags am Kriechkeller, vielleicht lags an unseren Wünschen. K. A. - auf jeden Fall hieß es grundsätzlich, selbst wenn man mit dem Bestandsbau etwas macht, liegt man am Ende teurer als mit Abriss & Neubau.
Mit dem Raumprogramm im Bestandsbau können wir gar nichts anfangen. Da bliebe keine Raumwand, wo sie ist. Und da werden ja auch tragende Wände bei sein.
Mit dem Raumprogramm im Bestandsbau können wir gar nichts anfangen. Da bliebe keine Raumwand, wo sie ist. Und da werden ja auch tragende Wände bei sein.
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