Bauen auf "Wackelpudding" - Zusatzmaßnahmen erforderlich

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Hallo Ihr Lieben,

wir haben gestern das Ergebnis unseres Bodengutachters bekommen, was mehr als ernüchternd ist Unsere Architektin hat die Bodenbeschaffenheit als sehr weich bezeichnet. O-Ton der Architektin: "Es ist als wenn Sie auf Wackelpudding bauen wollen".

Der Bodengutachter empfiehlt folgendes:
Bei einer frostsicheren Gründung mit einem frostsicheren Gründungspolster von insgesamt 1,0 m Mächtigkeit kommt die Gründungssohle in den auf Grund der weichen Konsistenz, schlecht tragfähigen und kompressiblen Schluff-Feinsand-Gemischen der Schicht 2 zu liegen. Diese Schicht erfordert geringe Zusatzmaßnahmen um die auftretende Gebäudelasten schadlos in den Untergrund abzutragen. Die auf diesem Niveau angetroffenen weichen, Schluff-Feinsand-Gemische sind mit dem Einarbeiten / Eindrücken von Schroppen (120/x, 100/200 o.ä.) zu stabilisieren bis ein Einarbeiten nicht mehr möglich ist; bei steifer Konsistenz ist diese Maßnahme nicht notwendig.
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit den Kosten, die so eine Maßnahme mit sich bringt.
Wir haben zwar noch einen Puffer für die Gründungsmehrkosten veranschlagt (ca. 10.000,- €), aber unsere Architektin brachte gestern als Alternative einen Keller ins Spiel Da würden wir uns aber eher im Kostenbereich von 30.000 - 40.000,- € bewegen.

Das wird doch hoffentlich nicht so teuer sein, oder????

Danke,
Julia
 
Wir mussten auch im Mittel 1 m austauschen/ausschütten. Waren am ende 700 Tonnen Material für ca 11000 €.
Beim Keller kanns locker noch mehr werden.
Wenn man vor dem Grunderwerb kein Gutachten machen lässt, musst du immer mit Zusatzkosten rechnen.
 
Hallo Der Da,

Danke für Deine Antwort.

11.000,- € waren aber ohne Arbeitskosten, oder? Oh je ...

Dann werde ich wohl mal verschiedene Angebote einholen müssen und eine Kerze in der Kirche anzünden, dass es sich im Rahmen hält.

Uns war schon klar, dass wir evtl. Mehrkosten haben könnten, auch ohne Bodengutachten. Und ich bin froh überhaupt das BG gemacht zu haben. So können wir das Haus dann auch entsprechend bauen, dass es uns nicht "versinkt".
 
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Genau weiß ich das nimmer. Am Ende war die Rechnung bei 24000. Denn du musst den Aushub bezahlen, wir könnten den zum Glück auf dem Grundstück lagern. Entsorgung wäre noch mal teurer geworden.
Allerdings ist der Preis oben komplett für alle Erdarbeiten mit Versorger Schacht und Kanalanschluss.
 
Bauen auf Wackelpudding - das tut mir für Euch leid.
Aber Dein Thread zeigt, dass ein Bodengutachten immens wichtig ist.
 
Moin Moin,

also wir haben ein ähnliches Problem gehabt. Bei uns ist alles Marschboden.
Wir bekommen jetzt 8 x 16 Meter lange Pfähle, Kosten ca 250000€.

Gruß Dirk
 

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