Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
100
Gäste online
1.032
Besucher gesamt
1.132

Statistik des Forums

Themen
31.186
Beiträge
379.517
Mitglieder
46.896

Was können wir finanzieren?

4,70 Stern(e) 3 Votes
Ich denke, die Antwort ist doch: ja, ihr könnt die Summe finanzieren.

Die Frage lautet eher, WOLLT ihr das auch?

Natürlich gibt es immer Umstände, die so ein Projekt dann zum Scheitern bringen können, hier ist ja offensichtlich der dauerhafte Wegfall eines Einkommens so ein Punkt (durch die geplanten Kinder, oder wenn es mal zur Trennung kommt).

Die Wahrscheinlichkeit, dass ggf. ein geordneter Ausstieg möglich ist - damit meine ich einen Verkauf zum Marktpreis, so dass man finanziell wenigstens ohne Schulden rausgeht, oder zumindest einen Teil des EK wieder erlöst - ist natürlich auch ein Punkt. Aber auch das ist eine Wette, nämlich darauf, dass die Preise in München stabil bleiben oder steigen.

Die Risikoabwägung muss jeder für sich treffen.
 
Zunächst noch einmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.

Bei den 800.000€ sind, wie geschrieben, alle Kosten enthalten + ein kleiner Puffer den wir sicherlich benötigen werden. Einzig Einrichtung und Gartengestaltung fehlen. Ich habe mich dabei auch an den Kosten orientiert die im Forum unter "Liste anfallender Baukosten" aufgeführt sind. Wir werden die finale BLB der GU aber auch durch einen Fachmann prüfen lassen und dort sicherlich noch Input erhalten. Das Geld ist es uns definitiv wert. Zudem habe ich einen Sachverständigen einkalkuliert, der die Abnahmen begleitet. Ich habe davon schlichtweg zu wenig Ahnung.

Bzgl. dem Grundstückswert / Objektwert. Wir haben in den letzten Jahren Kontakt zu einigen Maklern und Finanzierern gehabt, die sich mit den örtlichen Gegebenheiten gut auskennen. Alle sind der Meinung das es in München und Umkreis bestenfalls stagniert. Warum? Weil der Bedarf und das Kapital einfach da ist. Mit unserem Eigenkapital sind wir deutlich unter dem Münchner Durchschnitt. Deshalb auch meine Frage in das Forum. Sollte doch etwas passieren, sind wir über Versicherungen gut abgesichert und im Falle einer Trennung muss das Haus halt verkauft werden.

Bzgl. dem Zeitpunkt haben wir auch überlegt zu warten. Aber ehrlich gesagt wollten wir das Thema Hausbau vom Tisch haben, bevor sich alles um Kinder dreht. Erfahrungsgemäß ist man mit Kindern doch etwas eingespannter als ohne ;-). Unsere Wohnung würde sicherlich noch einige Jahre ausreichend groß sein. Wenn wir jedoch später eine 4-Zimmerwohnung brauchen, ginge das nur zu deutlichen Mehrkosten. In den letzten zwei Jahren hat niemand aus unserem Freundes-/Kollegenkreis eine 4-Zimmerwohnung unter 1800€ kalt bekommen in pasabler Lage. Beim bloßen Gedanken daran über 20.000€ im Jahr nur für Miete zu verbrennen wird mir ganz anders.

Da das Grundstück reserviert ist, werden wir jetzt einmal in uns gehen, weitere Gespräche führen und dann final entscheiden. Ich lass euch wissen was rauskommt.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Das mit Miete „verbrennt“ Geld ist tatsächlich rechnerisch nicht sehr haltbar.

Erstens kann es nur um die Differenz Kaltmiete minus Zinsen für‘s alternative Eigentumsobjekt gehen - bei euch Zinsen auf ca. 650k Kredit!?

Zweitens gehen ferner Rücklagen für Instandhaltung ebenfalls in die Rechnung ein - zu Lasten des selbstbewohnten Eigentums.

Drittens müsste man fairerweise das EK mit einer fiktiven Rendite für‘s Eigenheim berechnen - und diese mit derjenigen Rendite vergleichen, zu der man das EK alternativ hätte anlegen können. Auch das geht in aller Regel zu Lasten des selbstbewohnten Eigentums.

Das alles ist nicht trivial zu rechnen zugegebener Maßen. Fiktive Renditen und anhand historischer Reihen angesetzte Mietsteigerungen sind Schätzwerte, die nur pi mal Auge Ergebnisse erlauben. Annuitätendarlehen mit kontinuierlich sinkendem Zinsanteil vereinfachen die Betrachtung nicht.

Grundsätzlich bleibt aber festzustellen, dass die Aussage „Miete verbrennt Geld“ auf tönernen Füßen steht.

Die Vorteile des selbstbewohnten EFH sind:

- Entscheidungsfreiheit in sehr vielen Hinsichten

- Der einmal vereinbarte Zinssatz gilt konstant über die Laufzeit, während Mieten erhöht werden (können)

- Ganz sicher kündigt einen keiner aus den eigenen vier Wänden
 
Wollte ich in meiner Stadt die angesprochene schöne Wohnung mieten, so müsste ich als Kaltmiete meine Kreditrate aufwenden (habe auch schon ein RMH 90m², Minigarten für das Geld gesehen, super!). Für die Zinsen, die ich (anfänglich) zahlen werde, könnte ich gerade mal eine Plattenbauwohnung (kalt) mieten.
Bei mir ist es auch hellhörig, ich kriege für meinen Geschmack viel zu viel von den Nachbarn mit, unter mir wird quasi zu jeder Tageszeit geraucht... och nöö, ich freue mich sehr auf was eigenes und ich denke, dass ich damit besser fahre als mit einer Mietwohnung. Schlussendlich auch finanziell.
Auch der TE dürfte mit seinen Zinsen deutlich unter der angesprochenen Mietwohnung auskommen. (750k€ Kredit zu 2% - 1250€ im Monat)
 
Zunächst noch einmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.

Bei den 800.000€ sind, wie geschrieben, alle Kosten enthalten + ein kleiner Puffer den wir sicherlich benötigen werden. Einzig Einrichtung und Gartengestaltung fehlen. Ich habe mich dabei auch an den Kosten orientiert die im Forum unter "Liste anfallender Baukosten" aufgeführt sind. Wir werden die finale BLB der GU aber auch durch einen Fachmann prüfen lassen und dort sicherlich noch Input erhalten. Das Geld ist es uns definitiv wert. Zudem habe ich einen Sachverständigen einkalkuliert, der die Abnahmen begleitet. Ich habe davon schlichtweg zu wenig Ahnung.

Bzgl. dem Grundstückswert / Objektwert. Wir haben in den letzten Jahren Kontakt zu einigen Maklern und Finanzierern gehabt, die sich mit den örtlichen Gegebenheiten gut auskennen. Alle sind der Meinung das es in München und Umkreis bestenfalls stagniert. Warum? Weil der Bedarf und das Kapital einfach da ist. Mit unserem Eigenkapital sind wir deutlich unter dem Münchner Durchschnitt. Deshalb auch meine Frage in das Forum. Sollte doch etwas passieren, sind wir über Versicherungen gut abgesichert und im Falle einer Trennung muss das Haus halt verkauft werden.

Bzgl. dem Zeitpunkt haben wir auch überlegt zu warten. Aber ehrlich gesagt wollten wir das Thema Hausbau vom Tisch haben, bevor sich alles um Kinder dreht. Erfahrungsgemäß ist man mit Kindern doch etwas eingespannter als ohne ;-). Unsere Wohnung würde sicherlich noch einige Jahre ausreichend groß sein. Wenn wir jedoch später eine 4-Zimmerwohnung brauchen, ginge das nur zu deutlichen Mehrkosten. In den letzten zwei Jahren hat niemand aus unserem Freundes-/Kollegenkreis eine 4-Zimmerwohnung unter 1800€ kalt bekommen in pasabler Lage. Beim bloßen Gedanken daran über 20.000€ im Jahr nur für Miete zu verbrennen wird mir ganz anders.

Da das Grundstück reserviert ist, werden wir jetzt einmal in uns gehen, weitere Gespräche führen und dann final entscheiden. Ich lass euch wissen was rauskommt.
Splitte mal bitte die 800k€ auf die einzelnen Positionen auf damit wir uns ein Bild machen können. Die Frage hat Dir bestimmt auch der Finanzierungsvermittler gestellt.

Grundsätzlich sind deine Argumente tatsächlich nicht haltbar, wie Du hier an den Kommentaren merkst. Viele würden hier vermutlich auch anders schreiben wenn das EK zur Bausumme passen würde, denn sonst passt ja bis jetzt alles. Bin gespannt auf die Baupositionen. Du schreibst ja auch selbst, das euer EK nicht dem üblichen Soll entspricht.
 

Ähnliche Themen
16.06.2019Wie Doppelhaus richtig finanzieren?Beiträge: 14
18.01.2020Eigenkapital einbringen oder komplett finanzieren?Beiträge: 20
06.05.2020Endlich ein Grundstück - Können wir alles Finanzieren mit EFH ??Beiträge: 46
10.01.2019Wie würdet ihr 340.000€ finanzieren? Aufteilen?Beiträge: 18
11.01.2019Wie sollten wir finanzieren? Budgets und dessen Verteilung?Beiträge: 27

Oben