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wernerb

was bei vorbereiten für autom. Bewässerung

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Hallo liebes Forum,

wir haben beim Sanitärbetrieb angesprochen dass wir ein Bewässerungssystem für den Garten planen und gefragt was wir dafür bei ggf. vorbereiten müssen.
Leider kennt man sich dort nicht wirklich damit aus (okay - sind ja auch keine Galabauer). Sie gehen aber davon aus das wir nichts weiter einplanen müssen und die Bewässerung später mit einem T-Stück an den normalen Außenwasserhahn angeschlossen werden kann (zusammen mit einem Gartenwasserzähler). Auf meine Frage ob der Druck den ausreichen würde hat man vorgeschlagen den Druck für diesen Hahn nicht oder weniger zu drosseln ... (so hab ich es zumind. verstanden)

Mir sind diese Aussagen etwas zu schwammig, daher die bitte an euch: wie habt ihr das gemacht und könnt ihr die Aussage Bestätigen ?

Liebe Grüße!
 
Wenn du direkt aus der Wasserleitung speisen willst ist es wichtig möglichst viel Durchfluss zu haben. Sprich großer Leitungsquerschnitt und ordentlich Druck.
Besser ist eine Zisterne (auch als Puffer und kostenloses Wasser vom Regen) mit einer leistungsstarken Pumpe.
Wenn du jetzt schon weisst dass du eine Bewässerung einbaust gleich die Wanddurchführungen machen und Leitungen rauslegen. Zusätzlich zum Wasser benötigst du Steuerleitungen zu den Ventilen in den Verteilerboxen.
Vor kurzem gab es einen Thread wo ich genauer auf Bewässerung eingegangen bin.
 

Mycraft

Moderator
Da das Meiste eben draußen passiert kannst du vom Sani nichts weiter vorbereiten lassen als das was schon angesprochen wurde.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
das ist schon klar. Ich dachte halt wenn man jetzt schon weis das später eine Bewässerung kommen soll könnte es evtl. ja sinnvoll sein die Wasserversorung für außen darauf auszulegen.
Frage mich gerade wenn der Druck am Außenhahn erhöht ist, damit es für das Bewässerungssytem ausreicht, ist er auf der anderen Seite zum normalen entnehmen von Wasser (z.B. Händewaschen) nicht zu hoch?
ich hatte auch irgendwo im Netz genau das gegenteil gelesen, nämlich das der Druck eines normalen Hahnes zu hoch sein kann

ich hab noch null Ahnung von Bewässerungssystemen, wird ja auch noch dauern bis zu wirklich eins verbuddeln. Will halt jetzt nicht was verpassen das später mit höherem Aufwand verbunden ist als wenn man es gleich macht
 
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Wie gesagt eine Zisterne wäre praktisch in vielerlei Hinsicht. Zu dieser dann eine Zuleitung zur Nachfüllung.
Wenn du nur direkt aus der Wasserleitung speist möglichst mit dem Querschnitt der Wasseruhr nach draußen fahren. Wenn möglich gleich Wasseruhr mit 25mm nehmen.
Somit erreichst du je nach Leitungslänge ca. 2 m3/Stunde Durchfluss. Der Druck eines Hauses ist nicht zu hoch.
Den Druck erhöhen musst du normalerweise nicht. Bei Tröpfchenbewässerung für z.B. Hecken wird in dem entsprechenden Kreis ein Druckminderer angeschlossen. Die normalen Flächenregner kannst du mit 6-8bar anfahren. Wenn du es "richtig" machst nimmst du druckkompensierende Gehäuse.
Schau dir mal das Thema an:
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Zisterne oder Brunnen sind sehr gute Wasserquellen. Bei der Gartenbewässerung geht es darum Wasser über längere Strecken an mehrere parallele Auslässe zu führen. Dazu empfiehlt es sich höhere Leitungsquerschnitte zu verwenden und aus dem Anschluss keine Engstelle zu machen. Der Installateur soll einfach eine gut dimensionierte Leitung, ebenso gut dimensionierter Außenanschluss und Frostsicherung legen. Den Rest machst Dann Du selbst oder eben ein GaLa Bauer.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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