Vergleich Erdwärme- mit LWW-Pumpe

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Wir haben uns für ein LWWP Kombigerät mit KWL entschieden. Tecalor THZ 504. Erfahrungen können wir erst in ein paar Monaten teilen.
Preislich nahm sich das bei unserem GÜ nicht viel zur Gastherme, wegen der BAFA.
Wir hätten so oder so eine KWL eingebaut. Gastherme war imHauspreis quasi drin, Tecalor kam mit einem Aufpreis von gut 17000.€ . Dafür bekommen wir 10000€ von der BAFA, 2000€ Ersparnis Wegfall Gasanschluss und gut 5000€ Ersparnis Wegfall der separaten KWL --> für uns quasi ein Nullsummenspiel.Ferner erhoffen wir uns Synergien zwischen dem Gerät und unserer PV-Anlage, zwecks Erhöhung Eigenverbrauch.

Wie sich das letztenendes bzgl. Betriebs- und Wartungskosten verhält muss sich zeigen. Für die Gastherme im alten Haus hatten wir jährlich so 90€ Wartungskosten und das war's.
 
Wir haben uns für ein LWWP Kombigerät mit KWL entschieden. Tecalor THZ 504. Erfahrungen können wir erst in ein paar Monaten teilen.
Preislich nahm sich das bei unserem GÜ nicht viel zur Gastherme, wegen der BAFA.
Wir hätten so oder so eine KWL eingebaut. Gastherme war imHauspreis quasi drin, Tecalor kam mit einem Aufpreis von gut 17000.€ . Dafür bekommen wir 10000€ von der BAFA, 2000€ Ersparnis Wegfall Gasanschluss und gut 5000€ Ersparnis Wegfall der separaten KWL --> für uns quasi ein Nullsummenspiel.Ferner erhoffen wir uns Synergien zwischen dem Gerät und unserer PV-Anlage, zwecks Erhöhung Eigenverbrauch.

Wie sich das letztenendes bzgl. Betriebs- und Wartungskosten verhält muss sich zeigen. Für die Gastherme im alten Haus hatten wir jährlich so 90€ Wartungskosten und das war's.
Halte ich für unklug. Fällt eine der beiden Komponenten aus, wirds dann doch sehr teuer (wahrscheinlich).
 
Halte ich für unklug. Fällt eine der beiden Komponenten aus, wirds dann doch sehr teuer (wahrscheinlich).
Ich bin auch kein Freund von Kombigeräten. Was ist wenn die LWWP 20 nach 20 Jahren den Geist aufgibt, die KWL aber noch funktioniert? Entweder ersetzt man dann beide oder hat einen grossen Schrank als nur KWL rumstehen (falls es machbar ist)
 
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Es gibt ein paar wenige LWWP, welche die JAZ von 4,5 erreichen.

Wir werden z.B. die CHA-07 von Wolf verbauen. Damit erreichen wir eine JAZ von 4,6.
Zuerst wollte ich schon schreiben, dass ich das nicht so ganz glauben kann, aber dann habe ich das "werden" grad beim zitieren gesehen. Es ist also kein Erfahrungswert
Die genannte Pumpe hat laut datenblatt folgende COP:
A2/W35 4,54
A7/W35 5,47
A10/W35 5,88
A-7/W35 2,73
Ich habe das bal grafisch veranschaulicht:

vergleich-erdwaerme-mit-lww-pumpe-426523-1.png

Jetzt übeleg mal wann muss deine Heizung die meiste Leistung liefern?: Bei 10° Außentemperatur oder bei <0° Außentemperatur?
Bei der Gesamtbertrachtung der JAZ kommt zudem der Betriebsstrom dazu (Umwälzpumpe, Lüfter, Elektronik etc). Daher weicht die Arbeitszahl in warmen Übergangsmonaten stärker vom Wirkungsgrad (COP) ab, könnte theoretisch auch <1 sinken.
 
COP und berechnete JAZ sind theoretische Werte. Fakt ist aber, sie werden immer besser, zumindest im Labor. Praxis bleibt noch abzuwarten, die Modelle sind zu neu.
Vielleicht ist es auch der Zeit, dass die BAFA ihre Kriterien anpasst.

Das ist bei allen WP so das der Wirkungsgrad sinkt je kälter es wird.
Jup. Man kann aber Wärmequellen nutzen, die nicht (so stark) der saisonalen Schwankung unterliegen. Und gerade dann am ineffizientesten sind, wenn sie besonders gebraucht werden. Das hängt aber von der Region und dem Winter ab.

In der letzten Heizperiode war der Januar 2020 bei uns der Monat, wo wir am meisten Wärmeenergie im Haus verbraucht haben. 1641 kWh Wärme inkl. Warmwasser. Bei einer AZ (inklusive Pumpen und Steuerung) von 4,69 bzw. 350 kWh Strom.
Wenn ich mir überlege, dass eine gängige LWWP da vielleicht eine 3,5 geschafft hätte, wären das in dem Monat über 30€ mehr Stromkosten gewesen, um das Haus zu beheizen. Und wir hatten fünf solcher Monate diese Saison ...

Ich hab im letzten Kalenderjahr mit 2200 kWh Strom einen vier Personen-Haushalt inkl. WW auf 200qm warm gehalten. Das entspricht hier etwa 572€ p.a, bzw. 48€ pro Monat mittels Haushaltsstrom (kein WP Tarif). Wobei das nicht ganz vollständig ist, da ein Teil des Verbrauchs aus der eigenen PV stammt, reale Verbrauchskosten daher noch bissl geringer. Wartungskosten 0€

Ich bin daher nach wie vor sehr zufrieden mit einer SWWP mittels Bohrung
 
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