Vergleich Erdwärme- mit LWW-Pumpe

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Ich hab nochmal die Rechnung nachgeschaut. Man berichtet ja so oft aus dem Gedächtnis, daher nochmal die echten Zahlen rausgeschaut.
Es waren 8049,16€. Absolut schlüsselfertig, also inklusive dem Papierkram, Entsorgung des Bohrwassers, Graben, Hauseinführung, Versicherung usw.
120m als Einzelsonde, beinhaltet schon 10m Angstzuschlag Mit verbessertem Verpressmaterial.

Abzüglich 5000€ BAFA, abzüglich 1200€ Förderung in NRW (10€ pro Meter).
Wären also ein Mehrpreis von 1800€, wobei das so nicht stimmt, da man sich die Kosten für die Wärmequelle der LWWP spart (Kosten der Außeneinheit mit Fundament, Verrohrung, Lohnkosten).

Also unterm Strich wird die SWWP mit Bohrung dennoch ein bisschen teurer gewesen sein, aber nicht viel. Es lag so dicht beieinander, dass alleine der Verzicht auf eine Außeneinheit der Mehrpreis gerechtfertig war. Dazu Optionen wie passives Kühlen, ne Wärmequelle die uns (hoffentlich) überlebt und nie erneuert werden muss. Kein Risiko wegen Lärm-Ärger mit dem Nachbarn, ...

ABER: Das ist eine Standortfrage. Wir haben zudem mit Architekten gebaut, ich konnte mir alle Dienstleister aussuchen. Natürlich hab ich auch mit Trotteln geredet, die pauschal ne Bohrung für 20.000€ ins Angebot geschrieben haben. Die nimmt man natürlich nicht. Wer mit GU baut und an den einen Heizungsfutzi gebunden ist, nimmt was der anbietet oder eben doch lieber ne LWWP ... Regional wird das Ganze auch nicht genehmigungsfähig sein usw., es gibt daher die eine wirklich wahre Wahrheit bei diesem Thema nicht.
 
Ich hab nochmal die Rechnung nachgeschaut. Man berichtet ja so oft aus dem Gedächtnis, daher nochmal die echten Zahlen rausgeschaut.
Es waren 8049,16€. Absolut schlüsselfertig, also inklusive dem Papierkram, Entsorgung des Bohrwassers, Graben, Hauseinführung, Versicherung usw.
120m als Einzelsonde, beinhaltet schon 10m Angstzuschlag Mit verbessertem Verpressmaterial.

Abzüglich 5000€ BAFA, abzüglich 1200€ Förderung in NRW (10€ pro Meter).
Wären also ein Mehrpreis von 1800€, wobei das so nicht stimmt, da man sich die Kosten für die Wärmequelle der LWWP spart (Kosten der Außeneinheit mit Fundament, Verrohrung, Lohnkosten).

Also unterm Strich wird die SWWP mit Bohrung dennoch ein bisschen teurer gewesen sein, aber nicht viel. Es lag so dicht beieinander, dass alleine der Verzicht auf eine Außeneinheit der Mehrpreis gerechtfertig war. Dazu Optionen wie passives Kühlen, ne Wärmequelle die uns (hoffentlich) überlebt und nie erneuert werden muss. Kein Risiko wegen Lärm-Ärger mit dem Nachbarn, ...

ABER: Das ist eine Standortfrage. Wir haben zudem mit Architekten gebaut, ich konnte mir alle Dienstleister aussuchen. Natürlich hab ich auch mit Trotteln geredet, die pauschal ne Bohrung für 20.000€ ins Angebot geschrieben haben. Die nimmt man natürlich nicht. Wer mit GU baut und an den einen Heizungsfutzi gebunden ist, nimmt was der anbietet oder eben doch lieber ne LWWP ... Regional wird das Ganze auch nicht genehmigungsfähig sein usw., es gibt daher die eine wirklich wahre Wahrheit bei diesem Thema nicht.
Die Förderung ist ja inzwischen auf 35% gestiegen (alle SWWP Kosten). 8.000 € Mehrkosten habe ich ebenfalls von vielen GUs gehört. Dürfte passen. Ca. 4.000 € bekommt man an Förderung mehr. Wären also ca. 4.000 € Mehraufpreis.
 
Verändert sich alles. Bei uns war es noch eine fixe Förderung von der BAFA, für die LWWP gab es gar nix bzw. die Kriterien waren realistisch damit nicht erfüllbar.

Und wie gesagt, 8000€ waren die Kosten für die Bohrung, nicht der Mehrpreis der kompletten Anlage. Der ist niedriger, da nur die Wärmepumpe selbst gleich viel kostet, die Wärmequelle bei einer LWWP aber natürlich nicht umsonst dabei ist.
Fiktives Beispiel:
Wärmepumpe mit Zubehör und Arbeit kostet in beiden Fällen 8000€. Bei der SWWP kommen nochmal 8000€ für die schlüsselfertige Bohrung drauf, bei der LWWP 2000€ für die Außeneinheit. Delta sind dann 6000€
 
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ist ja aber bei monoblöcken wieder nicht so und lwwp können ja jetzt auch gefördert werden.
Aber ja, ich hätte, wenn ich gedurft hätte, auch sehr ernsthaft darüber nachgedacht.
 
Ich hab nochmal die Rechnung nachgeschaut. Man berichtet ja so oft aus dem Gedächtnis, daher nochmal die echten Zahlen rausgeschaut.
Es waren 8049,16€. Absolut schlüsselfertig, also inklusive dem Papierkram, Entsorgung des Bohrwassers, Graben, Hauseinführung, Versicherung usw.
120m als Einzelsonde, beinhaltet schon 10m Angstzuschlag Mit verbessertem Verpressmaterial.

Abzüglich 5000€ BAFA, abzüglich 1200€ Förderung in NRW (10€ pro Meter).
Wären also ein Mehrpreis von 1800€, wobei das so nicht stimmt, da man sich die Kosten für die Wärmequelle der LWWP spart (Kosten der Außeneinheit mit Fundament, Verrohrung, Lohnkosten).

Also unterm Strich wird die SWWP mit Bohrung dennoch ein bisschen teurer gewesen sein, aber nicht viel. Es lag so dicht beieinander, dass alleine der Verzicht auf eine Außeneinheit der Mehrpreis gerechtfertig war. Dazu Optionen wie passives Kühlen, ne Wärmequelle die uns (hoffentlich) überlebt und nie erneuert werden muss. Kein Risiko wegen Lärm-Ärger mit dem Nachbarn, ...

ABER: Das ist eine Standortfrage. Wir haben zudem mit Architekten gebaut, ich konnte mir alle Dienstleister aussuchen. Natürlich hab ich auch mit Trotteln geredet, die pauschal ne Bohrung für 20.000€ ins Angebot geschrieben haben. Die nimmt man natürlich nicht. Wer mit GU baut und an den einen Heizungsfutzi gebunden ist, nimmt was der anbietet oder eben doch lieber ne LWWP ... Regional wird das Ganze auch nicht genehmigungsfähig sein usw., es gibt daher die eine wirklich wahre Wahrheit bei diesem Thema nicht.
Bei den Zahlen gibt es für mich keine Fragen mehr. Ein solch geringer Aufpreis wäre für mich absolut tragbar! Danke für das Schauen. Denn wie du sagst, woanders flippen die Unternehmer bei den Preisen für die Bohrung komplett aus.
 
Bei den Zahlen gibt es für mich keine Fragen mehr. Ein solch geringer Aufpreis wäre für mich absolut tragbar! Danke für das Schauen. Denn wie du sagst, woanders flippen die Unternehmer bei den Preisen für die Bohrung komplett aus.
Gern.

Es flippen die aus, die davon keine Ahnung haben. Man kann ein valides Angebot nur erstellen, wenn man ein bisschen in Vorleistung tritt um konkret zu rechnen. So war das bei dem Vogel mit den 20.000€ auch. Das war nämlich ein Heizungsbauer, der nur selten SWWP mit Bohrung realisiert (wie wohl die meisten), aber beides aus einer Hand anbieten wollte. Es fing schon damit an, dass die Wärmepumpe viel zu groß angeboten wurde. Ich meine das war ne Vaillant mit 8 oder 9 kW, die er anbot. Wenn er mit dieser Rechengröße dann ein Bohrunternehmen sucht "um mal schnell" nen Preis zu bekommen ... dann noch Sicherheit drauf knallt weil er eigentlich nicht weiß was er tut. Tja, dann kommen hohe Abwehrpreise bei raus.
Auch Heizungsbauer Nummer 2, der es letztlich auch geworden ist, fing mit falschen Heizlastberechnungen an. Wollte z.B. nicht anerkennen, dass die Lüftung mit WRG zu berücksichtigen ist, "das macht doch kaum was aus". Doch, macht in gedämmten Gebäuden (KF 55) heutzutage sehr wohl was aus. Schwupps war die Wärmepumpe nur noch 6 kW stark, die Bohrung weniger tief ... die Bohrung hab ich separat vergeben, dazu zwei Unternehmen angefragt. Beide holten sich hier vom Amt echte Daten über den geothermischen Ertrag ein, um korrekt zu rechnen. Beide haben fast identische Angebote abgegeben, hab dann nach Bauchgefühl entschieden (beide waren mittlerweile schon erfolgreich hier im Neubaugebiet tätig).

Ach ja, weitere Hürde bei manchem Dienstleister, sind die 100m. Es gibt dieses Gerücht, man könnte nicht tiefer als 100m bohren. Totaler Schwachsinn. Mag lokal so sein z.B. weil nach x Meter ne Schicht kommt, die man nicht anbohren darf.
Wahr ist, die Beantragung dauert länger, weil ab 100m Bergrecht zu berücksichtigen ist. Dann geht der Antrag von der Unteren Wasserbgehörde noch weiter zum Bergbauamt (oder wie das hieß) und zu diesem Bundesamt für die Suche von atomaren Endlagerstätten (die geben grünes Licht, dass an dem Ort kein Atommüll gelagert werden soll ). Das Antragsverfahren hat gut 6 Monate gedauert.
Aber es geht und spart ordentlich Knete, weil lieber 1x120m bohren anstatt 2x70m. Jeder Bohrmeter kostet Geld.
Zudem müssen mehrere Sonden zusammengeführt werden, auch das Teilchen kostet wieder was. Bohrpunkt zweimal einrichten kostet auch extra Geld, kann man sich ebenso sparen.
Dafür könnten die Betriebskosten leicht erhöht sein wegen der Umwälzpumpe, die bissl mehr machen muss bei der Tiefe.
 
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