Vergleich Erdwärme- mit LWW-Pumpe

4,00 Stern(e) 4 Votes
Ausgangspunkt: In Kostenaufstellung vom Bauträger wird die LWWP Nibe F2040 mit 180l-Warmwasserspeicher aufgeführt. Dazu gibt es dann noch Elektro-Handtuchheizkörper und eine entsprechende Dämmung bzgl. KfW-40-Haus. Das Paket soll uns 13.900€ kosten.

Nach einiger Recherche findet man heraus, dass Erdwärmepumpen eine höhere JAZ haben. Im Katalog des Bauträgers hätte die LWWP 3,6, die Erdwärmepumpe mind. 4,5. In diesem Fall handelt es sich um eine Nibe 1255.

Auch wenn ich den potentiellen Preis für die 1255 vom Bauträger noch nicht kenne würde ich gerne mal nachfragen,

  • was ihr für etwaige Sondenbohrungen bezahlt habt?
  • wie sich die laufenden Kosten zwischen LWWP und EWP unterscheiden
  • was ihr für eure förderfähigen Nibes so bezahlen solltet

Freue mich auf eure Antworten, denn als Laie fühlt man sich hier (zumindest ich gerade) etwas verloren...
 
Preis-Leistung von LWWP mit JAZ >=4,5 ist dank BAFA Förderung unschlagbar.
Wer Sole-Bohrungen für ein KfW40 Haus durchführt, baut auch einen 500kW Motor in seinen Rasenmäher und fährt mit dem Umzugslaster zum halbwöchentlichen Aldi-Einkauf, für den auch ein Fahrrad und zwei Stoffbeutel ausreichen würden.
 
Lustiger Vergleich. Rasenmäher? Hat man keine Schlepper mehr zu Hause? Zum Aldi fahren? Soll der doch kommen.
Zur Sache: finanziell ist die LWWP vorne. Achte auf jeden Fall neben der Technik auch auf das gesamte System und die Auslegung. Es gibt unglaublich viele Häuser mit toller Technik, in denen der Aufenthalt einfach unangenehm ist. Es gibt technikbegeisterte Menschen, die das auf ein paar Werte reduzieren und ihr Wohlgefühl an Hygro- und Thermometer ablesen können. Wenn du ein selbst fühlender Mensch bist, nimm diese Kompetenz mit in die Entscheidungsfindung.
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Danke für eure Antworten!

Stichwort 500KW Rasenmäher: mir ist klar, dass die Anschaffungskosten bei der EWP eventuell höher sein könnten. Wie komme ich denn bei der LWWP auf eine JAZ>=4,5 wenn im Katalog 3,6 steht?

Stichwort Wohlgefühl: Mein Hauptaugenmerk liegt aktuell auf der Suche nach dem "besten" Gesamtpaket. Idealerweise sollten die laufenden Strom- u. Betriebskosten möglich gering sein.
 
Verbrauchskosten sind mit SWWP geringer. Die Wiederbeschaffung bei Defekt dürfte auch günstiger werden. Teuer ist die Wärmequelle, dafür kannst du ne Förderung gegen rechnen und hast keine Außeneinheit, sofort die LWWP als Splitgerät geplant war.

Kosten für Sonden ist extrem individuell. Du wirst ja eh keine Wahl haben, entweder nimmst du den Aufpreis hin oder nicht
 
Oben