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EFH–Neubauvorhaben von Tag 1 an - Und die Planung beginnt

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ich würde den HWR mit dem Büro tauschen und auf einen zusätzlichen Eingang verzichten. Der Haupteingang ist nicht weit weg und du kannst tausende Euros wegen der zusätzlichen Tür sparen.
Außerdem sparst du Leitungswege UND kannst einen Wäscheabwurfschacht vom Bad im OG in den HWR installieren. Kostet nichts, bringt aber viel Lebensqualität.
Vorausgesetzt deine Waschmaschine und dein Trockner stehen im HWR ;)

Ich finde du hast für so ein großes Haus relativ wenig Staufläche. Die Garderobe ist für 4 Personen sehr sehr klein! Die herumliegenden Schuhe hast du immer im Blick. Das würde mich stören...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

nach einer längeren Coronapause haben wir nun unser zweites persönliches Gespräch mit einer weiteren Hausbaufirma geführt.

Gestern hatten wir von 17.00 bis 20.45 Uhr ein Gespräch mit einem Berater der Hausbaufirma Büdenbender Haus aus Netphen-Hainchen. Unser und auch sein Vorteil ist es wohl, dass wir den Berater bereits im Vorfeld "lose" persönlich (über den Sport) kannten und so von Anfang an eine entspannte Gesprächsatmosphäre herrschte.

Nach der Begrüßung sollten wir uns erst einmal allein im Musterhaus umsehen. Darauf folgte dann die Aufnahme unserer Erwartungen an das Gespräch. Weiter ging es mit der Unternehmensphilosophie und dem grundsätzlichen ganzheitlichen Konzept, dass in der Planungsphase als roter Faden dienen soll. Gegen Ende durften gemeinsam mit dem Berater einmal durch die Bemusterung laufen um einen Eindruck der Bauelemente zu erhalten, die in der BLB enthalten sind und welche Ausstattung mit einem Aufpreis verbunden ist.

Das Konzept beinhaltet im Prinzip drei wichtige Bausteine: Grundstück, Haus, finanzieller Rahmen... so weit, so logisch.

Im Gespräch ging eigentlich ausschließlich um die Herangehensweise von Büdenbender Haus an das Projekt "Haus". Unsere persönliche Wünsche, Ideen, Vorlieben etc. spielten keine Rolle. So konnten wir uns - ohne jeglichen Druck - zunächst einen ersten persönlichen Eindruck von Unternehmen und Berater verschaffen.

Wichtig im ganzheitlichen Konzept von Büdenbender Haus ist wohl der rote Gesprächsfaden, an dem - logischerweise - am Ende der Kaufvertrag stehen soll. Grundsätzlich kann man das Ganze so skizzieren:

1. Erstgespräch: Hier steht das Kennenlernen und die Vorstellung der Unternehmensphilosophie sowie des ganzheitlichen Beratungskonzeptes im Vordergrund
2. Vor-Ort-Termin Grundstücksbesichtigung: Das potenzielle Grundstück wird gemeinsam mit dem Berater vor Ort besichtigt, sodass eine Basis für die zukünftige Planungsphase geschaffen wird. Außerdem können die Baunebenkosten besser eingeschätzt werden
3. Aufnahme von Wünschen, Ideen: Beim dritten Termin werden die Wünsche und Ideen und erste Grundrissskizzen angefertigt
4. Vorläufige Bemusterung: Beim vierten Termin erfolgt eine vorläufige Bemusterung des Hauses. Nach Aussage des Beraters ist diese Vorbemusterung auf ca. 15.000 EUR genau. Ergo kommen bei der finalen Bemusterung nach Vertragsabschluss keine bösen Überraschungen in hohen fünfstelligen Summen auf einen zu.
5. Finalisierung der Grundrisse und nachträgliche Machtbarkeits- und Optimierungsprüfung durch Architekten und techn. Zeichner
6. Vorlage eines Angebotes und einer detaillierten Auflistung der Kosten für jedes einzelne Gewerk
7. Vertragsabschluss mit mindestens 15 monatiger Preisbindung

Bis einschließlich Gespräch 6 ist die Beratung durch Büdenbender Haus und die damit verbundenen Leistungen kostenlos. Hier wird schon ein sehr hoher Aufwand betrieben!

Besonders schön aus unserer Sicht ist, dass am Ende eines jeden Termins eine offene "Feedbackrunde" steht. So können Dinge, die der einen oder der anderen Seite nicht passen, von Anfang angesprochen und aus der Welt geschaffen werden. Ist man sich am Ende eines Termins nicht mehr einig, dass man gemeinsam weitermachen möchte, werden die Gespräche beendet.

Kurz mal Pro und Contra zusammengefasst:

Pro:
- das Gespräch war aus unserer Sicht von Anfang an geprägt von Offenheit und Ehrlichkeit
- Mitbewerber werden nicht schlecht geredet, im Gegenteil
- der Berater erhält - nach eigener Aussage - keine Verkaufsprovision
- Büdenbender Haus ist ein regionaler Anbieter mittlerer Größe (rund 180 Häuser pro Jahr) und einem guten Ruf in der Region
- unser Berater bleibt Hauptansprechpartner bis zum Einzug und nicht nur bis zur Vertragsunterschrift
- einzelne Gewerke können auch fremd vergeben bzw. selbst gemacht werden - es gibt keine "Pakete"
- am Ende gab es die "Standard"-Bauleistungsbeschreibung sowie eine Muster-Kaufvertrag an die Hand
- man hat kein Problem mit der Einbindung eines Sachverständigen als Baurevisor
- Vertragserfüllungsbürgschaft ist auf Wunsch ebenfalls möglich
- der Aufbau der diffussionsoffenen "Atmo-tec Plus"-Außenwand (nachhaltig, ökologisch, effizient); keine Verwendung von Folien!
- Erreichung des KfW 40-Standard "problemlos" möglich
- Auswahl der Heizung ausschließlich nach wirtschaftlichen Aspekten (Kosten in Relation zur Förderung und Energieverbrauch) - kein Chi chi o. ä.
- bis jetzt wird kein Druck ausgeübt - im Gegenteil: Unser Eindruck war eher, dass der Berater auf die Bremse gedrückt hat!
- kostenlose Vor-Ort-Besichtigung des Grundstücks (hat bislang noch niemand angeboten), um die Machtbarkeit zu prüfen und eine erste BNK-Schätzung abgeben zu können

Contra:
- da gibt es aus unserer Sicht tatsächlich noch nichts

Fazit:
Bei Büdenbender Haus stimmt von Anfang an das Bauchgefühl bei uns. Wir könnten uns gut vorstellen, dass Büdenbender Haus sicherlich in die engere Auswahl gelangt.

Interessant war die Aussage, dass der Berater trotz oder gerade wg. der Krise mit weiter steigenden Hauspreisen rechnet. Wer abwartet und auf fallende Preise spekuliert sei aus seiner Sicht nicht gut beraten. Da kommt wohl auch ein bisschen der Verkäufer durch.

Das stellt unserer ersten Termin bei Finger Haus in ein ganz anderes Licht. Daher überlegen wir derzeit, ob Finger Haus überhaupt noch für ein zweites Gespräch in Frage kommt. Wir warten nun aber erst mal die nächsten Gespräche ab. Morgen geht es weiter mit einem regionalen Planungsbüro, dass Massiv baut.
 
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Interessant war die Aussage, dass der Berater trotz oder gerade wg. der Krise mit weiter steigenden Hauspreisen rechnet
Was soll der Verkäufer denn sonst erzählen?
Vorschlag: "Momentan verkauf ich fast nichts und bei ein paar aktuellen Bauherren könnte im schlimmsten Fall die Finanzierung platzen. Sie können mich bei der Preisverhandlung also maximal unter Druck setzen"
 
Achtung Schleichwerbung :p
Das Gespräch gestern war aus unserer Sicht auch zu schön um wahr zu sein. Die Erwartungshaltung an die kommende Termine bei dem Unternehmen sind natürlich jetzt auch dementsprechend hoch... Ob diese erfüllt werden können, bleibt dann tatsächlich abzuwarten.

Was soll der Verkäufer denn sonst erzählen?
Vorschlag: "Momentan verkauf ich fast nichts und bei ein paar aktuellen Bauherren könnte im schlimmsten Fall die Finanzierung platzen. Sie können mich bei der Preisverhandlung also maximal unter Druck setzen"
Da hast Du wohl auch wieder Recht ;)
 
Unser und auch sein Vorteil ist es wohl, dass wir den Berater bereits im Vorfeld "lose" persönlich (über den Sport) kannten und so von Anfang an eine entspannte Gesprächsatmosphäre herrschte.
Das läßt mich unwillkürlich an die Worte "weil ich Depp war ja per Du mit diesem Kerl" zu Winfried Ismair aus Gerhard Polts Sportpalast-Rede über seinen Leasingvertrag denken :)
 

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