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Baukosten und Finanzierung für Wohnung oder Haus

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Ich stimme Marc zu. Mit Restschulden, je höher die Restschuld am Laufzeitende desto höher das Risiko der Ablehnung. Gerade der Mann mit 48 Jahren müsste in 17 Jahren (?) in Rente sein. Ich weiß auch nicht ob man sich diese Preise antun will. Aber die Region gibt es ja her.

Gegenfrage:
- Warum muss es ein Haus sein, wie alt sind die Kinder ?
- Wie sicher sind die Jobs
- Warum denkt ihr in paar Jahren das Haus immer und bestens zu verkaufen ?
 
Hallo liebe Leute,

wir 48/37 Jahre alt mit 2 Kindern suchen seit längerer Zeit eine Wohnung oder Haus in einem Ort im Landkreis München. Da wir dort nicht wegziehen wollen, gestaltet sich die Suche ziemlich aussichtslos, denn sobald etwas gebaut wird und das Schild steht, sind bereits alle Wohnungen verkauft.

Jetzt bietet die Gemeinde im Bieterverfahren (ziemlich gemein) Grundstücke an, wobei der Bodenrichtwert bei ca. EUR 1.400,- liegt. Nein, ich habe keine Null zuviel, die Preise sind tatsächlich so hoch.

Ein ca. 400qm Grundstück würde incl. BNK somit ca. EUR 600.000 kosten und bei einem ca. 140qm Haus incl. Keller und Garage rechnen wir "optimistisch" mit EUR 350.000. Ein Fertighaus oder Holzhaus haben wir nicht ausgeschlossen tendieren aber eher zum Massivhaus mit 36cm Ziegel und zwei Stockwerke ohne ausgebauten Dach. Alles andere ist noch völlig offen

1. Frage: Sind die Baukosten für das Haus realistisch bzw. worauf müsste man verzichten damit es realistisch wird?

Zu der finanziellen Situation:
Unser monatliches Netto liegt ohne Sondergehälter bei EUR 7.500 und wir haben ca. EUR 200.000 EK.
Das bedeutet, dass wir 750.000 finanzieren müssten. Das sieht für mich unrealistisch aus, aber ein erstes Sondierungsgespräch bei der Bank ergab positives.

Hintergrund:
Eine 4-Zi-Wohnung kostet um die 700.000 und die Wertsteigerung dürfte über die Jahre moderater ausfallen, als bei einem EFH, welche im Ort bereits jetzt ab ca. EUR 1.3 M angeboten werden.
Das heisst für mich: Wenn die Kinder in 15 bis 20 Jahren aus dem Haus sind, kann man das Haus gut verkaufen und eine kleinere Wohnung kaufen.

2. Frage: Ist das realistisch bzw. sinnvoll?

Viele Grüße
Gibt es bei Euch keine solchen Projekte für länger in der Gemeinde/Stadt Lebende?
Ich hatte mal in Oberschleißheim gewohnt, da gab es z.B. deutlich günstigere (ich meine weniger als halber Preis) Grundstücke, wenn man länger als 10 Jahre da gewohnt hat.
 
Danke für Eure Antworten. Der Titel wurde von jemandem geändert, er bezog sich jedoch eher auf meine zweite Frage, aber egal …

Ich versuche alle Fragen zu beantworten:

Es gibt auch Einheimischen-Projekte, aber dort sprengen wir die Einkommensgrenze leider, wobei man sich fragen muss, wie man mit einem deutlich niedrigerem Einkommen das Haus finanzieren soll, selbst wenn das Grundstück deutlich günstiger ist.

Ich bin selbständig mit Firma, d.h. ich verdiene deutlich mehr als meine Frau, aber das kann sich in Zukunft umdrehen. Sie hat ja noch Zeit ;). Wir arbeiten beide in Berufen, wo eine Arbeitslosigkeit in naher Zukunft nicht droht.

Die neue Richtlinie ist ein guter Punkt, denn als Selbständiger werde ich nur minimale gesetzliche Rente beziehen, allerdings sorge ich über die Firma vor. Auch haben wir beide eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Es muss kein Haus sein, allerdings ist eine große Wohnung nicht viel günstiger und beim Wiederverkauf ist ein EFH deutlich besser. Der Münchener Süden gehört zu den begehrtesten Regionen und daran wird sich in den nächsten 15-20 Jahren kaum was ändern.

Was haltet ihr von den Hausbaukosten? Sind 350.000 incl. Keller realistisch bemessen? Ausser den lokalen Bauträgern wo, bei welchen Baufirmen sollte man sich informieren? Wir haben uns in Poing Fertighäuser angeschaut, dort kalkuliert man mit ca. 1500-2000 pro qm ab Bodenplatte plus Keller.
 
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350k sind schon sehr knapp wenn dann noch Kfw55 werden soll dann eher nicht.

Was ich mich frage beim Wiederverkaufswert, wer kauft ein Haus mit niedriger Ausstattung in der teuersten Gegend Deutschlands.

Ich für meinen teil würde wenn möglich"ich kenne München nicht" nach anderem Grundstück Ausschau halten. Diese 600000 könnte man auch gut in den Nahverkehr stecken.
 
Gibt es bei Euch keine solchen Projekte für länger in der Gemeinde/Stadt Lebende?
Ich hatte mal in Oberschleißheim gewohnt, da gab es z.B. deutlich günstigere (ich meine weniger als halber Preis) Grundstücke, wenn man länger als 10 Jahre da gewohnt hat.
1. Einkommensgrenze gab es hier auch
2. Gab es eine Grenze für Eigenkapital
3. Gab es "nur" einen Nachlass von ca 15 % auf den Grundstückspreis
 

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