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ᐅ Sind die Baukosten die letzten 2 Jahre so stark gestiegen?


Erstellt am: 17.12.19 21:52

guckuck218.12.19 19:57
Bookstar schrieb:

Egal welchen Job sie später haben. Ohne Eigenkapital ist nichts los.

Ohne Eigenkapital war schon immer nichts los.
Nur früher haben Oma und Opa zur Geburt angefangen in einen Bausparer einzuzahlen, der das Eigenkapital dann ersetzen konnte.
Da gabs auf die Anlageform ja sogar noch Rendite. Ist vorbei. Oma und Opa müssen heute ein Depot öffnen und Aktien kaufen, aber das schmeckt den Deutschen ja wieder nicht. Und der rote Finanzminister will auch noch ne Steuer auf die einzig verbliebene, sinnvolle Anlageform einführen.
Tassimat18.12.19 23:57
Bookstar schrieb:

Egal welchen Job sie später haben. Ohne Eigenkapital ist nichts los.

Im Gegenteil: Bei den Zinssätzen heutzutage ist es egal ob man Eigenkapital hat oder nicht, Geld leihen ist super billig.
Aber wer heute nicht schafft zu sparen, der lebt konsumorientiert: Iphone, Prime, Netflix, Spotify, Reisen, Klamotten... die Liste ist lang.
guckuck2 schrieb:

Und der rote Finanzminister will auch noch ne Steuer auf die einzig verbliebene, sinnvolle Anlageform einführen.
Die Steuer wird an den Vermögensverhältnissen NICHTS ändern. Das unverschämte ist nur, dass dem Mittelstand in die Tasche gegegriffen wird und explizit wieder nicht den Zockern, Investmentbankern usw. Auf Scholz zu schimpfen ist dümmliches Stammtisch galaber in Bezug auf das Thema Immobilienerwerb.
guckuck219.12.19 06:14
Es ist ziemlich shizophren zu erkennen, dass der Mittelstand belastet werden wird (weils eben zB keine Freibetrag gibt) und gleichzeitig nicht auf Scholz zu schimpfen! Sein Parteibuch wäre Grund genug dafür zu sorgen, dass es den normalen Sparer/Kleinanleger nicht trifft. Aber leider ist Sparen und Vermögensbildung auch in Scholz‘ enger Stirn nur mit Sparbuch, Bausparer und Versicherungsprodukten übersetzt. Anstatt endlich mal für finanzielle Bildung zu sorgen und andere Anlageformen attraktiv zu machen.
HilfeHilfe19.12.19 06:29
in Hessen gehts hoch....

aktueller FAZ Artikel

link darf man ja nicht mehr setzen
Zaba1219.12.19 07:17
Tassimat schrieb:

Im Gegenteil: Bei den Zinssätzen heutzutage ist es egal ob man Eigenkapital hat oder nicht, Geld leihen ist super billig.
Aber wer heute nicht schafft zu sparen, der lebt konsumorientiert: Iphone, Prime, Netflix, Spotify, Reisen, Klamotten... die Liste ist lang.
Nur weil das Geld super Billig ist heißt es noch lange nicht das man ohne Eigenkapital bauen kann. Das super billige Geld wird durch die Baupreise wieder ausgeglichen. Wer bitte ist denn so bescheuert und will sich 500k€ mit einer 110% Finanzierung und bspw. 5k€ Haushaltseinkommens ans Bein binden? Also ich nicht. Ggf. sollen im Nachgang Kinder kommen usw.

Also mir wäre es lieber gewesen wenn die Zinsen hoch wären und die Baupreise niedrig, dann könnte ich wenigstens über die Sondertilgung die Tilgung schneller hebeln. So sind bspw. 10k€ Sondertilgung nur nen Tropfen aufn heissen Stein, bei den aktuell aufgerufenen Preisen.

Der letzte Absatz so banal er mit den Beispielen rüberkommt, ist genau das Loch ohne Boden wo sich viele Fragen, wo das Geld welches am Monatsende da sein sollte, hin ist.
Oetti19.12.19 08:28
Statistisch betrachtet sind Neubauten in den letzten 40 Jahren inflationsbereinigt und gemessen am Durchschnittseinkommen deutlich teurer geworden. Das liegt aber nicht nur an den pösen Handwerkern, sondern auch an den durch die Energieeinsparverordnung vorgegebene Bauweiße und letztlich auch durch die gestiegenen Ansprüche der Häuslebauer. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner ist ja im selben Zeitraum ebenfalls gestiegen.

Mir persönlich gefallen die momentan niedrigen Finanzierungszinsen über einen langen Zeitraum. Wir haben Zinsbindung über die gesamte Laufzeit und damit eine konstante Belastung über die gesamte Laufzeit. Durch Tarifsteigerungen und Stufenaufstiege wird unser Haushaltseinkommen kontinuierlich steigen, wodurch die prozentuale Belastung immer geringer wird. Das finde ich auch entspannt. Parallel dazu sparen wir unsere "Haushaltsüberschüsse" risikodiversifiziert in verschiedene Anlageformen, die allesamt höhere Renditen bieten als wir auf das Darlehen zahlen. Warum soll ich also sondertilgen?

Und auch zu der Zeit als Bauen günstiger und die Zinsen hoch waren war nicht alles rosig. Was war aber damals anders als heute? Trotz der vermeintlichen gübstigen Baukosten konnte es sich nicht jeder leisten, zumal die Banken damals deutlich mehr Wert auf eine vernünftige Eigenkapitalquote gelegt haben, die damals wie heute nicht jeder vorweisen kann.

Was soll in den nächsten Jahren passieren?

Szenario a: Zinsen und Inflation bleiben gleich: Jippie! Mein Gehalt steigt weiter wie in den letzten Jahren und meine Annuität bleibt eh gleich.
Szenario b: Zinsen und Inflation steigen: Jippie! Habe endlose Zinsbindung und bei höherer Inflation erwarte ich höhere Tarifabschlüsse und damit schneller ein nominell höheres Gehalt. Außerdem gibt's dann auf konservative Sparprodukte wieder höhere Zinsen als wir bei der Finanzierung zahlen.
Szenarion c: Zinsen und Inflation sinken: Jipie! Die Börsen steigen weiter und bringen mir eine deutlich höhere Rendite als das was ich auf mein Darlehen zahle.

Es muss jeder selbst wissen was und ob er sich leisten kann oder will. Eine auf Kante genähte Finanzierung ist Mist, egal ob die Zinsen hoch und die Baukosten vermeintlich niedrig sind oder andersrum. Ich persönlich sehe es wie in einem Beitrag weiter oben: Auch in 30 Jahren werden sich meine Kinder Wohneigentum leisten können.
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