Baukosten: Einfamilienhaus in BaWü 2019 (KFW 40 plus)

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DerAuslaender

Hallo zusammen,

wir haben ein Grundstück in Karlsruhe geerbt. Wir möchten jetzt ein Einfamilienhaus (KFW 40 oder 40 plus) bauen und wollten wissen ob unsere Vorstellung realistisch ist. Ich habe dieses Forum schon nun eine Weile gelesen und bin total begeistert wie professionell die Teilnahmen in diesem Forum sind. Darum hoffe ich jetzt, dass ihr uns vielleicht mit eurer Erfahrung weiterhelfen könnt.

- Wohnfläche: ungefähr 150 Quadratmeter. Schlüsselfertig Fertighaus. Hier haben wir gedacht mit 2.500 eur pro Quadratmeter zu recht kommen. (Wir haben 3 Angebote von verschiedenen Fertighausfirmen erhalten. Sie sind alle zwischen 2200 und 2500 eur, KFW 40 oder KFW 40 plus, ohne Baunebenkosten.) Das entspräche dann 375.000 eur.

1. Frage: Bevor ich dieses Angebot erhalten habe, dachte ich immer zwischen 2000 und 2500 eur. Ich weiß auch schon, dass BaWü teuer ist. Aber ist das wirklich so teuer, fast durchschnittlich 2350 eur pro Quadratmeter? Ist 2500 eur nach Ihrem Wissen noch ein ein angemessenes Preisniveau?

2. Frage: Ich habe Massivbaufirmen nicht gefragt. Kann es günstiger sein? Wenn wir das Haus in 30 Jahren verkaufen, ist Massivhaus dann teurer/besser Preis als Fertighaus?

- Dann, Keller (teil davon wird eine Einliegerwohnung sein): 80.000 eur.
3. Frage: Wie viel teurer ist eine Einliegerwohnung im Vergleich zu einer Nutzkeller?

- Baunebenkosten: 75.000 eur.
4 Frage: Es ist ein Hang. Reicht das?

- Garten/Außenanlage: 20.000 eur.

Insgesamt ein Gesamtbudget von 550.000 eur.

Ist dieses Budget im Allgemeinen realistisch? Ich finde, dass der Markt nicht transparent ist. Es ist fast unmöglich, Angebote zu vergleichen. Haben Sie Tipps, wie wir etwas Geld sparen können? Vielen vielen Dank!

Grüße aus Karlsruhe
 
Zuletzt bearbeitet:
G

goalkeeper

Hi,
also wir waren zu Beginn unserer Haussuche auch nur bei Fertighausherstellern. Allerdings war dann die Vorstellung, soviel Geld für ein „Holzhaus“ auszugeben, irgendwie recht seltsam. Also haben wir diverse Termin bei lokalen Generalunternehmer wahr genommen und die waren ALLE günstiger wie die Fertighausfirmen und teilweise auch transparenter und hilfreicher bei der Berechnung der Nebenkosten, wenn du wirklich an einen vernünftigen kommst.

Ich bin einfach die umliegenden Neubaugebiete abgefahren, habe geschaut welche Firmen dort bauen, teilweise auch mit Bauherren gesprochen und mir so ein Gesamtbild über den GU verschafft.
 
rick2018

rick2018

Rechne lieber mit den 2.500€ und auch da sind noch keine großen Sonderwünsche drin. Mit dem Entwurf des Hauses beeinflusst du die Kosten.
Warum unbedingt KFW40 oder sogar plus? Die Mehrkosten bekommst zu Lebzeiten nicht rein geheizt...
Ich persönlich würde lieber in einem Massivhaus wohnen bzw. kaufen. Das ist aber persönliche Vorliebe und nicht wirklich sinnvoll begründbar.
Die Hanglage kann richtig teuer werden. Erstmal Bodengutachten machen. Das bestimmt dann auch den Preis der Entsorgung. Bei der Hausgröße können das mal schnell 50k Mehrkosten im Gegensatz zu einem flachen Grundstück sein.
Würde eher mit 100k Nebenkosten rechnen.
Außenanlage ist mit 20k recht schmal. Wie groß ist denn das Grundstück?
Die beste Möglichkeit Geld zu sparen ist aktuell nicht zu bauen. Ihr habt bereits ein Grundstück. Das ist top. Der Markt wird sich auch wieder etwas abkühlen. Denke in 4-5 Jahren siehts wieder besser aus.
Falls ihr jetzt bauen wollt oder müsst entsprechend Budget einplanen.
 
blackm88

blackm88

Budget ist realistisch, wir lagen auch in diesem Rahmen. Garage/Carplet fehlt, dazu die Einrichtung wie Küche und Zubehör (Lampen, Schränke, usw.).
 
H

haydee

Suche einen GU der KFW 40, KFW 40 Plus und Passivhäuser baut. Nicht einen der Energieeinsparverordnung und KFW 50 als Standard Häuser anbietet.

Erdarbeiten und Außenanlage reicht nicht. Die Statik kann auch noch mal alles verteuern.
 
Zuletzt aktualisiert 18.07.2024
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